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Welchen Einfluss haben Dachneigung und Himmelsrichtung auf die Effizienz von thermischen Solaranlagen?

Nutzen Sie die natürlichen Gegebenheiten als Vorteil

Wie viel warmes Wasser eine Solarthermieanlage tatsächlich erzeugen kann, hängt natürlich vom Wirkungsgrad der Kollektoren ab. Aber auch die Ausrichtung auf dem Dach spielt eine entscheidende Rolle – denn je mehr Sonne im Jahr direkt darauf scheint, desto mehr Energie wird auch erzeugt. Wie Sie den perfekten Standort finden und worauf es ankommt, das lesen Sie jetzt.

Die Ausrichtung der Solarthermieanlage macht den Unterschied

Damit eine Solarthermieanlage einwandfrei funktionieren kann und für eine maximale Energieausbeute sorgt, kommt es auf die Ausrichtung der Kollektorenflächen an. Sehr wichtig ist, dass die Sonnenkollektoren so viel Sonnenlicht wie möglich einfangen können und das bestenfalls über eine maximal mögliche Zeit des Tages. Uneingeschränkte und langanhaltende Strahlung verspricht sehr viel Energie für Ihr Warmwasser und Ihre Heizung. Die zwei grundlegenden Parameter auf die Sie bei der Installation von Sonnenkollektoren achten müssen, sind der Installationsort, der Neigungswinkel sowie Himmelrichtung nach der die Sonnenkollektoren der Solarthermieanlage ausgerichtet werden.

Ein wichtiger Wert ist die so genannte Globalstrahlung. Diese gibt an, wie  viel Strahlungsenergie auf der Erdoberfläche ankommt. Im Mittel liegt dieser Wert für Deutschland in etwa bei etwas über 1.000 Kilowattstunden je Quadratmeter Erdoberfläche. Dieser Wert bezieht sich jedoch auf eine horizontale Fläche. Sonnenkollektoren werden jedoch vorrangig auf Schrägdächern installiert und haben somit einen Neigungswinkel. Interessant ist jedoch, dass die Neigung einen positiven Effekt auf die Aufnahme der Sonnenstrahlung hat. Besonders Vorteilhaft ist es, wenn die Sonnenstrahlen möglichst senkrecht auf die Kollektoren treffen.

Im Sommer steht die Sonne etwa in einem Winkel von 60 Grad zur Erde (betrifft die Mittagssonne). Hier wäre es also von Vorteil, wenn die Kollektoren einen entsprechenden Neigungswinkel haben. Im Winter beträgt dieser Winkel mitunter jedoch nur etwa 15 Grad. Hinzukommt, dass es sogar innerhalb Deutschlands zu unterschiedlichen Winkeln kommt. Im Norden steht die Sonne beispielsweise tiefer, als im Süden. Aus diesen Gründen gibt es keinen einheitlichen Wert für den perfekten Winkel. Je nach Wohnsituation und vorrangige Ausrichtung auf die Winter oder Sommerzeit ist ein Winkel zwischen 25 und 70 Grad für Ihre Sonnenkollektoren möglich. In Deutschland variiert der Sonnenwinkel von Nord nach Süd um etwa sieben Grad.

Weiterhin ist es wichtig, dass keine Schatten auf die Kollektorenflächen, etwa durch Bäume geworfen werden. Schatten würden die Energieeinwirkung auf die Sonnenkollektoren verringern. Damit die Kollektoren zu jeder Jahreszeit möglichst viel Sonnenstrahlung einfachen können, ist es in Deutschland immer von Vorteil sie in Südrichtung auszurichten. 

Tags: Solarthermie
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