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Majolika Keramik: Wie italienische Tradition bei modernen Pelletöfen zum Einsatz kommt

Tradition und modernste Technologie in Kombination

Der Hersteller Dal Zotto bietet einige seiner Öfen mit einer Verkleidung aus Majolika Keramik an. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal seiner Modelle und zeichnet diese somit optisch wie funktional aus. Doch was genau zeichnet Majolika aus und wo kommt diese Keramik her?

Was ist Majolika überhaupt?

Majolika ist einer Keramik, die Ihren Ursprung in Italien hat. Die Verkleidungen, die die modernen Pelletöfen von Dal Zotto schmücken werden ebenfalls in Italien gefertigt. Besonders bekannt wurde diese Form der Keramik als farbige, zinnglasierte Tonware im 15. und 16. Jahrhundert in Form von Gefäßen und Schmuckfliesen. Geht man weiter in die Historie zurück, zeigt sich, dass Majolika ursprünglich eine Exportware aus Spanien, genauer gesagt Mallorca, ist. Diese Herkunft ist auch noch in dem Namen der Keramik erhalten, die nach der altitalienischen Bezeichnung  für die spanische Insel „Maiolica“ benannt ist. Die Keramik wird synonym auch mit dem französischen Begriff Fayencen bezeichnet.

So entsteht die traditionelle Majolika

Hergestellt wird die Keramik in zwei Bränden. Nach dem ersten Schürbrand ist das Material noch porös und geht im zweiten Brand eine feste Verbindung mit der Glasur ein. Die Herstellung erfolgt in sogenannten Majolika-Manufakturen, echte Traditionsbetriebe, die sich durch handgefertigte Qualitätswaren auszeichnen. Durch den Doppelbrand erhält die Tonware ihre feste Struktur und eine brillante Farbglasur. Die verschiedenen Farben werden durch Pigmente auf Metalloxidbasis erreicht – ohne Glasur hat die Majolika eine Terrakotta Farbe. Eine grüne Färbung wird mit Hilfe von Kupfer erreicht, hingegen wird für Blau Kobalt eingesetzt, bei Violett wird auf Mangan gesetzt und für Orange sind Antimon und Eisen notwendig. Die Keramik ist nur für den Einsatz im Innenbereich geeignet, da sie eine Porosität von 15 – 25 Prozent besitzt.

Die Eigenschaften der Majolika

Das Material hat neben einer kräftigen, glänzenden Farbglasur auch eine wasserdichte sowie robuste Außenhaut zu bieten, die sich lange hält. Besonders geeignet als Verkleidung für Kaminöfen ist Majolika aufgrund seiner guten Wärmespeichereigenschaften und Robustheit. Keramik ist generell eine gute Speichermasse für Ofenwärme. Wichtig ist aber, in welchem Umfang und Materialstärke ein keramischer Besatz bei einem Ofen zum Einsatz kommt. Natürlich können vollverkleidete Kachelöfen und -kamine die Wärme für eine lange Zeit speichern. Teilverkleidungen werden dagegen meist als Zierelemente eingesetzt. Bei unserem Hersteller Dal Zotto ist die Majolika-Verkleidung ein Ausdruck der Verbindung zwischen Tradition und Moderne.  

Ein weiterer Vorteil der Tonware bei Kaminöfen und Pelletöfen ist, dass sie in allen Farben und Mustern gestaltet werden kann für individuelle Designs. Die Farbbrillanz hält sich besonders lange, weshalb Majolika auch dekorativ einen großen Reiz hat und vergleichsweise pflegeleicht ist. Bereits in den vergangenen Jahrhunderten wurde dieses widerstandsfähige und ansehnliche Material für Zimmeröfen, Schmuckfliesen und sogar als Bodenfliesen eingesetzt. 

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