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Ein Fundament für einen Grillkamin bauen: Wie wird´s gemacht?

Für den sicheren Stand über Jahre hinweg

Wenn auch Sie Gefallen an einem massiv gemauerten Grillkamin haben, dann dürfte Sie folgender Artikel interessieren. Denn diesmal beschäftigen wir uns mit dem Thema des fachgerechten Aufbaus. Besonders wichtig bei solchen fest installierten Grills ist natürlich das Fundament im Garten. Denn schließlich bestehen sie aus schweren Steinen, die zusammen genommen locker mehr als hundert Kilo auf die Waage bringen können. Insbesondere dann, wenn Sie den Grillkamin auf der Erde platzieren möchten, ist das Fundament wichtig. Denn selbst wenn auf dem ersten Blick alles in Ordnung aussieht, kann sich der Grillkamin im weichen Untergrund absenken. Und schließlich möchten Sie ja keinen schiefen Turm von Pizza auf dem Grundstück stehen haben.

Wo soll der Grillkamin später stehen?

Soll der Grillkamin später beispielsweise auf einer Rasenfläche platz finden, so ist ein Fundament für dessen Stabilität unerlässlich. Aber auch für den Fall, dass er beispielsweise auf einer befestigten Terrasse errichtet werden soll, empfiehlt es sich diesen Untergrund gründlich zu prüfen, beziehungsweise im sichersten Fall ebenfalls für einen geeigneten Unterbau sorgen.

Nach der Platzwahl

Für ein Fundament des Grillkamins muss zunächst eine Grube ausgehoben werden. Hier empfiehlt es sich natürlich in erster Linie einen Platz zu wählen, der am besten nicht direkt auf der Terrasse liegt, damit Sie diese nicht mühselig aufstemmen müssen. Wie Sie anschließend die Grube ausstatten müssen, kommt nun ganz auf das Gewicht des Grillkamins an. Bei Grillkaminen von bis zu 250 Kilogramm reicht die Füllung der Grube mit einfachem Bauschutt. Bei schwereren Grills sollte eher auf eine Schicht Kies als Drainage und eine darüber liegende Schicht aus Schotter zurückgegriffen werden, worauf anschließend die Betonplatte errichtet wird. Für eine ausreichende Stabilität sollten Sie ein Fundament von mindestens 30 Zentimetern Tiefe errichten. Neben der Tiefe muss aber auch die Größe der Grundfläche in ausreichender Größe geschaffen werden. Das Fundament sollte später mindestens 10 Zentimeter zu allen Seiten hin größer sein, als der später darauf stehende Grillkamin.

Nach dem Ausheben der Grube

Ist die Grube für das Fundament ausgehoben, kann nun die Kies- oder Schuttschicht von etwa 10 Zentimetern Höhe in die Grube eingelassen werden. Diese erste Schicht wird verdichtet. Anschließend werden auf ihr die Schallbretter aufgelegt. Achten Sie mit Hilfe einer Wasserwaage darauf, dass diese absolut waagerecht ausgerichtet sind, damit der Grillkamin später nicht schief steht. Ist auch dies erledigt, wird eine Folienmatte auf die Unterkonstruktion gelegt, damit der Beton des Fundaments später nicht im Boden einsickern kann. Für noch mehr Stabilität wird anschließend darauf noch eine Baustahlmatte mit Abstandsklötzen gelegt. Nun ist die Konstruktion soweit, dass der Beton gegossen werden kann. Nach dem Verdichten und Abziehen der Betonschicht empfiehlt es sich eine Baufolie für etwa 3 Tage auf den Beton legen, damit dieser nicht zu schnell austrocknet. Ist der Beton vollständig ausgehärtet, heißt es viel Spaß beim Bau des Grillkamins.

 

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Tags: Grillkamin
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