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Wie groß sollte der Pufferspeicher sein?

Damit Sie ausreichend versorgt sind

Wenn Sie über eine umweltfreundliche Pelletheizung, eine Solarthermieanlage oder einen wassergeführten Kaminofen nachdenken, dann steht in den meisten Fällen auch die Anschaffung eines passenden Pufferspeichers bevor.

Es ist im Prinzip ein sehr gut isolierter Tank, in dem sich das Wärmeträgermedium Wasser befindet. Die Wärme, die vom Heizkessel erzeugt wird, kann hier eingespeist werden. Dadurch steht Ihnen die Energie immer dann zur Verfügung, wenn sie auch tatsächlich gebraucht wird. Die Frage nach dem richtigen Modell haben wir in einem anderen Beitrag bereits diskutiert – einen wichtigen Punkt jedoch noch nicht: Wie groß sollte der Pufferspeicher sein?

Diese Punkte müssen in die Planung einbezogen werden

Ein großer Vorteil eines korrekt dimensionierten Pufferspeichers ist, dass Lastspitzen vom Pufferspeicher überbrückt werden können und damit der Heizkessel sogar etwas kleiner gewählt werden kann. Soll heißen: Angenommen Sie kommen abends nach Hause und drehen als erstes die Heizung in der gesamten Wohnung auf. Danach wird aber noch Wasser zum Baden benötigt und vielleicht möchte auch noch jemand Duschen. Dann muss natürlich eine entsprechende Menge an Warmwasser bereits vorhanden sein. Solche Spitzen kann der Heizkessel allein nicht decken. Auch eine Solarthermieanlage schafft das nicht, weil die Sonne so spät nicht mehr mit der nötigen Intensität scheint.

Es sollte also klar sein, dass die Größe des Pufferspeichers so gewählt werden muss, dass immer genügend Warmwasser auf Vorrat da ist. Abgesehen von den persönlichen Gewohnheiten richtet sich das Volumen auch nach der zu beheizenden Grundfläche, der Deckenhöhe und den Dämmeigenschaften des Hauses. Zusammengefasst spricht man vom sogenannten Wärmebedarf. Anhand dieser Kennzahl lässt sich die Größe ausrechnen.

Einfache Regeln helfen beim ersten Überblick: So rechnen Sie richtig

Als erste grundlegende Faustformel können für einen Kilowatt Heizleistung in etwa 50 bis 100 Liter Wasser kalkuliert werden. Als Beispiel kann angenommen werden, dass für etwa 10 Kilowatt wasserseitige Heizleistung ein Pufferspeicher von mindestens 500 bis 600 Litern gewählt werden sollte. Ab einer Leistung von über 20 Kilowatt wasserseitige Heizleistung sollte also über einen Pufferspeicher von über 1.000 Litern nachgedacht werden.

Für Ihre ersten Planungen und damit Sie sich einen ersten groben Überblick über das Thema Pufferspeicher verschaffen können, lässt sich natürlich so eine Überschlagsrechnung ansetzen. Sinnvoller ist es aber, eine genaue Berechnung vornehmen zu lassen.

Zum Schluss noch ein Tipp: Für die Umrüstung auf umweltfreundliche Energien gibt es aktuell eine sehr attraktive Förderung vom Staat – die BAFA Förderung. In der Übersichtsliste der förderfähigen Heizgeräte ist auch immer gleich eine passende Kombination mit der Mindestgröße des Pufferspeichers angegeben. So können Sie schon anhand Ihres Wärmeerzeugers entscheiden, wie groß der Speicher mindestens sein muss.

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