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Eine Feuerstelle im Garten: So geht sichere Lagerfeuerromantik

Feuer unter freiem Himmel – es gibt nichts ursprünglicheres im Leben von uns allen. Noch immer steht die Lagerfeuerromantik hoch im Kurs und so sehnen sich viele Gartenbesitzer nach einer Möglichkeit, sicher und schön ein Feuer im Gartenkamin zu haben. Wir erklären, was Sie bei einer Feuerstelle im Garten beachten müssen und wie sie den höchsten Genuss Tag für Tag erleben können. Außerdem geben wir Ihnen praktische Tipps, welche Alternativen es dazu gibt: zum Beispiel eine Feuerschale.

Feuerstelle im Garten: Ist das erlaubt?

Gartenfeuer-Rechtslage

Eine offene Feuerstelle ist für all jene geeignet, die gelegentlich ein gemütliches Lagerfeuer im Garten genießen möchten, ohne gleich einen eigenen Gartenkamin zu bauen. Oftmals regelt jede Gemeinde für sich, unter welchen Bedingungen ein Feuer entzündet werden darf. Das grenzt ein, wer das Feuer entfachen darf, wo und wann er es entfacht und auch wie.

Noch vor 30 Jahren war es rechtlich einfacher, eine Feuerstelle im Garten zu betreiben. Heutzutage ist es meistens nur wenige Tage im Jahr freigegeben, ein Feuer im Garten zu genießen. Meistens sind dies die Ostertage. An anderen Tagen benötigt man eine Genehmigung vom zuständigen Ordnungsamt – in heißen und trockenen Monaten im Sommer kann es auch zu generellen Verboten kommen, da erhöhte Brandgefahr gilt. Wenn Sie Ihr Lagerfeuer nicht anmelden, riskieren Sie Verwarngelder, die je nach Gemeinde unterschiedlich hoch ausfallen können. Auch bei Uneinigkeiten mit Nachbarn sollte eine Genehmigung besser auf dem Tisch liegen. Nur zur Sicherheit.

Wie tief muss eine Feuerstelle sein?

Feuerstelle-ausheben

Legen Sie Ihre Feuerstelle im Garten nur dort an, wo keine Bäume in unmittelbarer Nähe stehen und auch andere brennbare Gegenstände weiter entfernt sind. Sie können für ein einmaliges Feuer auch eine ca. 10 cm tiefe Stelle in der Wiese ausheben, die kreis- oder quadratförmig ist und eine Breite von 60-80 cm hat. Wenn Sie um dieses Feuerloch noch Steine legen, so verhindern Sie eine Verteilung der Glut und sichern die Feuerstelle weiter ab.

Wenn Sie definitiv öfter ein Lagerfeuer im Garten planen, können Sie auch eine ausgehobene Stelle zementieren. Legen Sie zusätzlich um das zementierte Feuerloch noch einige Backsteine, dann ist der Platz definitiv feuerfest. So kann man auch schnell einen Schwenkgrill über der Feuerstelle installieren und neben der gemütlichen Wärme auch kulinarischen Genuss mit seinen Gästen teilen.

Wie wird eine Feuerstelle im Garten richtig angezündet?

Feuerstelle-im-Garten-richtig-anzünden

Für die Feuerstelle im Garten gibt es auch verschiedene Möglichkeiten der Schichtung des Holzes. Die Feuerholz-Pyramide gilt als beliebter Klassiker. Knüllen Sie dünnes Zeitungspapier oder einen Kaminanzünder, Grillanzünder in die Mitte der Stelle und stapeln Sie dünne Holzstäbe pyramidenförmig um das Papier. Darum kommt danach eine weitere Schicht dickerer Äste. Achten Sie darauf, Weichholz zu verwenden.

Wenn das Feuer brennt, können Sie ohne Weiteres Holzscheite nachlegen und über Stunden das Lagerfeuer genießen. Allerdings sollten Sie nicht gleich zu viel Holz nachlegen, sonst ersticken Sie das Feuer! Wenn Sie ein ausreichendes Glutbett geschaffen haben, können Sie auch auf das Nachlegen von Hartholz umsteigen.

Praktische Alternative: Eine Feuerschale

Feuerschale

Wenn Sie keine Feuerstelle auf Ihrer Wiese anlegen wollen, können Sie auch einfach eine vorgefertigte Feuerschale oder einen Feuerkorb kaufen. Das bedeutet für Sie deutlich weniger Arbeit, Sie müssen keine dauerhaften Umbaumaßnahmen vornehmen und können trotzdem das volle Feuer-Vergnügen genießen.