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Brennstoff Holzpellets

Was sind Holzpellets eigentlich genau?

Pellets werden im normalen Sprachgebrauch häufig mit Hackschnitzeln gleichgesetzt. Diese synonyme Verwendung ist aber falsch. Pellets sind ein Produkt zur thermischen Energiegewinnung. Dafür werden spezielle Brenner benötigt, wie zum Beispiel Pelletöfen, Pelletkamineinsätze oder Pelletheizungen. Die Pellets besitzen eine genormte Größe. In der Regel haben sie einen Durchmesser zwischen vier und zehn Millimetern und eine Länge von 20 bis ca. 50 Millimetern. Vielerorts hält sich aber hartnäckig der Mythos, dass für die Herstellung von Holzpellets ganze Wälder gefällt werden. Diese Aussage ist falsch. Zur Herstellung werden – ganz anders als bei Holzhackschnitzeln – Holzreste verwendet, wie sie beispielsweise bei der holzverarbeitenden Industrie als Nebenprodukte entstehen. Gern genutzt werden deshalb Holzspäne und auch Sägespäne. Eine absolute Grundvoraussetzung zur Herstellung von Pellets ist unbehandeltes, also möglichst naturbelassenes Holz.

Die Herstellung der kleinen Holzstifte

Zur Herstellung der Pellets werden die getrockneten Holzreste einfach nur in ihre typische Form gepresst. Es kommen keine zusätzlichen Chemikalien oder Bindemittel zum Einsatz. Das hat mehrere Vorteile: Dank der praktischen Form lässt sich der Brennstoff leicht transportieren und lagern. Die Pellets müssen nicht weiter getrocknet werden (wie es etwa bei der Lagerung von Scheitholz der Fall ist), sondern sie können direkt nach dem Kaufen zum Heizen verwendet werden. Beim Pressen wird außerdem das Volumen des Ausgangsstoffes sehr stark verdichtet. Sie können sich die Holzpellets also wie kleine Mini-Holzbriketts vorstellen. Viele haben aber noch so ihre Zweifel, was den eigentlichen Heizwert angeht. Das ist schnell beantwortet. Ein Kilogramm Holzpellets besitzt in etwa die gleiche Heizleistung wie ein halber Liter Heizöl. Und das kann sich sehen lassen!

Gibt Vorteile gegenüber dem Scheitholz?

Die Befeuerung mit Holzpellets bietet Ihnen die gleichen Vorteile, wie normales Scheitholz. Das Heizen mit diesem erneuerbaren Rohstoff ist mit modernen Pelletheizungen sehr effizient und stellt für die Umwelt nur eine geringe Belastung dar. Die Verfeuerung von Pellets ist CO2 neutral und bietet viele Vorzüge. Eine technisch weitentwickelte Pelletheizung funktioniert dank großer Automation nahezu vollkommen autonom. Sie müssen nur einstellen, wann geheizt und welche Temperatur erreicht werden soll. Den Rest erledigt die Heizung ganz von allein. Sie sorgt sich um eine ausreichende Belüftung und holt sich aus dem Tank immer genau die Menge an Holzpellets, die gerade benötigt wird. Beim Abbrand entsteht nur sehr wenig Asche. In Kombination mit einem großen Pellettank und einer Förderschnecke steigt der Komfort sogar noch weiter. Unser Tipp: Informieren Sie sich auch über die BAFA Förderung in Deutschland. Mit einer staatlichen Förderung können Sie bei der Anschaffung einer pelletbasierten Heizung richtig Geld sparen. Der Wechsel zu den erneuerbaren Energien lohnt sich! 

 

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