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Titelbild Kaminverkleidung selber bauen

Kaminverkleidung selber bauen: eine kleine Anleitung

Nicht nur im Winter ist ein prasselndes Kaminfeuer eine wahre Bereicherung für jeden Wohnraum. Es sieht es nicht nur gut aus, sondern kann auch aktiv dabei helfen die Heizkosten zu senken. Aus diesem Grund halten immer mehr Kamine in die deutschen Wohnzimmer Einzug. In diesem Beitrag schauen wir einmal ganz auf die Kaminverkleidung. Wie wird ein Kamineinsatz denn überhaupt verkleidet und welche sicherheitstechnischen Aspekte sollten dabei unbedingt beachtet werden? Wie kann sie am Ende noch optisch aufgehübscht werden? Hier erfahren Sie es!

Die Vorbereitungen: Brandschutz für Wand und Boden

Brandschutz-Kamin

Bevor Sie sich einen Kamin in das Wohnzimmer setzen, müssen Sie erst einmal verschiedene Aspekte im Vorfeld prüfen. Hält der Boden das Gewicht aus? Passt die Leistung des Kamins zur Größe vom Schornstein oder vom Edelstahlschornstein? Wenn diese Fragen geklärt wurden, sollten Sie sich Gedanken um den Brandschutz machen. Sind sowohl Wand als auch Boden feuerfest?

Sollte dies nicht der Fall sein, dann müssen diese vor der Hitze des Kamins geschützt werden. Zuerst sollten Sie daher eine Kaminbodenplatte verlegen, welche aus Glas, Schiefer, Metall oder einem anderweitig feuerfesten Material bestehen sollte. Die Wand kann mit speziellen Silca Calziumsilikat-Wärmedämmplatten geschützt werden, welche mit einem feuerfesten Kleber einfach an die Wand geklebt werden.

Wie kann ich eine Kaminverkleidung machen?

Konstruktionsbeispiel-Kamin-Verkleidung

Nachdem sowohl die Wand als auch der Fußboden vorbereitet wurden, können Sie mit der Installation des Kamins anfangen. Erst nachdem alle Montage-Arbeiten, wie beispielsweise das Anschließen vom Ofenrohr und der externen Verbrennungsluftzufuhr erledigt worden sind, können Sie mit der Kaminverkleidung beginnen.

Dazu können Sie entweder einen Sockel mauern, oder diesen ganz einfach mit den schon zuvor erwähnten Silca Wärmedämmplatten KM250 aus Calziumsilikat bauen. Mit diesen Silca Platten kann auch der Kamineinsatz verkleidet werden. Doch Vorsicht: Lassen Sie unbedingt einen gewissen Hohlraum zwischen dem Einsatz und den Dämmplatten, sodass die Luft zirkulieren kann.

Der Abschluss: Die graue Fassade individuell gestalten

Kaminverkleidung-neu-entdeckt

Wenn Sie den Kamin mit den Silca-Dämmplatten verkleidet haben, dann können Sie sich Gedanken über die optische Ausgestaltung machen. Der Vorteil: Diese Platten lassen sich verputzen und anschließend mit Farbe anstreichen. So passt der Kamin dann garantiert zu Ihrer Einrichtung und zu Ihrem persönlichen Geschmack.

Die Kaminverkleidung kann aber auch noch anderweitig gestaltet werden: Beispielsweise könnten Sie auch Mosaik-Steinchen, Schiefer oder anderen Naturstein zur Gestaltung verwenden. So erhält Ihr Ofen ein rustikales Äußeres, welches hervorragend zu einer Einrichtung im Landhaus-Stil passt. Solange das verwendete Material hitzebeständig ist, sind Ihrer Fantasie kaum Grenzen gesetzt.