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Grundofen-Vorteile-Nachteile

Was ist ein Grundofen: Alle Vorteile und Nachteile auf einem Blick!

Sie wissen nicht was ein Grundofen ist? Dann denken Sie doch mal an Omas alten Kachelofen! Doch lassen Sie sich nicht von dem ersten Eindruck täuschen, denn ein massiver Grundofen ist alles andere als eine Antiquität. Sein Heizkonzept ist aktueller denn je und unterscheidet sich erheblich vom gängigen Kaminöfen. Doch was kann er und was kann er nicht? Die Antworten erfahren Sie hier!

Grundofen was ist das?

Der Begriff Grundofen ist an sich etwas verwirrend – da man sich nicht viel darunter vorstellen kann. Ganz einfach gesagt: Es ist die konsequente Weiterentwicklung von Omas altem Kachelofen. Er erzeugt seine Energie über die sogenannte Wärmestrahlung und ist speziell für die Befeuerung mit Holzscheiten ausgelegt. Einen Grundofen können Sie zum Beispiel als behagliche Wärmequelle im Wohnbereich einsetzen oder als zusätzliche Ergänzung für den Heizkreislauf im Haus. Hier wird also ein ganz anderes Prinzip eingesetzt, als beim normalen Kaminofen. Denn dieser verteilt seine Wärme zu einem Großteil nur über Konveketionsluft im Raum. Ein Grundofen zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass er die erzeugte Wärme langanhaltend an den Wohnraum abgibt.

Einfach aber genial: So funktioniert ein Grundofen

Stellen Sie sich einen großen Stein vor, der in der Sonne liegt. Früh am Morgen ist er noch kühl von der Nacht. Nach einigen Stunden jedoch hat sich der Stein so weit aufgeheizt, dass er sich auch ohne direkte Sonneneinstrahlung noch so richtig schön warm anfühlt. Genau das macht ein Nordpeis Grundofen auch. Die Brennkammer am Speicherofen ist von Wärmespeicherplatten umgeben. Wird ein schönes Feuer im Inneren gemacht, dann geht die Energie direkt in die Speichersteine hinein.

Nach der Aufwärmphase strahlt die Wärme dann auch in den Wohnraum hinein. Sie wirkt zeitverzögert. Ein gut konstruierter Grundofen gibt also erst nach etwa drei Stunden merkliche Strahlungswärme ab. Das hört sich erst einmal sehr viel an. Aber: Je länger das Aufwärmen dauert, desto länger kann der Ofen die Wärme auch wieder abgeben. Wärmestrahlung fühlt sich auf der Haut ganz anders an, als die warme Luft aus dem Konvektionsofen. Sie ist viel durchdringender und angenehmer. Die heißen Steine geben Stunden nach der letzten Glut noch Wärme ab. Einige Grundöfen sind sogar so effizient, dass sie sich selbst 24 Stunden danach noch warm anfühlen. Richtig kalt wird es mit einem Grundofen also nie. Denn bevor er richtig kalt ist, ist auch schon der nächste Morgen angebrochen und die nächsten Holzscheite werden aufgelegt.

Das Geheimnis liegt in den Steinen

Wie Sie jetzt schon wissen, liegt der eigentliche Clou eines Grundofens in seiner Speicherkapazität. Bei modernen Öfen werden dafür meistens die sogenannten Schamottsteine verwendet. Diese werden künstlich hergestellt und zeichnen sich durch eine besonders hohe Feuerfestigkeit aus. 

Das Unternehmen Nordpeis hat für seine Grundöfen besonders effektive Speicherelemente entwickelt: die sogenannten „PowerStones„. Von der Optik her sind diese aus Spezialbeton gemachten Steine eher unspektakulär, was sie aber leisten – das kann sich sehen lassen.

Ein Schamotttein aus Tonerde gebrannt

Was ist der Unterschied zwischen Grundofen und Kaminofen?

Ein Kaminofen produziert warme Luft. Diese steigt dann nach oben an die Decke und sammelt sich dort. Es bilden sich sogenannte Wärmezonen im Raum. Das lässt sich zum Beispiel mit einer Wärmebildkamera gut sichtbar machen. Beim Lüften geht die Warmluft aber direkt wieder zum Fenster hinaus und ist weg. Danach muss der Kamin erneut angeheizt werden. Bei einem Grundofen gibt es diesen Nachteil nicht. Er braucht zwar etwas Zeit zum Aufheizen, dann ist er aber nicht mehr zu bremsen. Seine Wärme durchdringt den Raum vollständig.

Ofen.de-Tipp: Wer mit den langen Aufheizzeiten eines Grundofens hadert, kann stattdessen auch einen Kaminofen mit Speichermasse in Betracht ziehen. Durch kleinere Speichermassen, haben diese nicht ganz so lange Aufheizzeiten.

Es entstehen keine Wärmezonen, sondern der Raum wird gleichmäßig aufgeheizt. Von der Wärmestrahlung können sogar die Wände profitieren, da sie sich ebenfalls mit aufwärmen. Beim Lüften geht also nur ein kleiner Teil der Energie wieder verloren. So heizen Sie wesentlich effizienter. Hinzu kommt die Tatsache, dass ein Grundofen ein echter Wärmespeicher-Profi ist. Abends ein schönes Feuer gemacht und am nächsten Morgen ist er immer noch warm.

Für wen ist so ein Grundofen geeignet?

weißer Ofen steht in einem Wohnzimmer vor einer Fensterscheibe

Ein Grundofen ist vor allen für diejenigen gut geeignet, die eine langanhaltende und durchdringende Wärme im Raum haben möchten. Einmal ordentlich befeuern und den ganzen Tag Wärme genießen. Außerdem ist er dann eine gute Wahl, wenn Sie die trockene Luft aus einem Konvektionsofen nicht gut vertragen. Da ein Grundofen fast wie ein geschlossenes System funktioniert, ist die Schadstoff- und Feinstaubbelastung sehr niedrig. Es wird kaum Asche produziert und Sie müssen weniger putzen. Diese Öfen sind leicht zu bedienen und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Außerdem lassen sich viele Grundöfen lassen sich modular aufbauen. Das heißt, sie können ganz nach Ihren Wünschen gestalten und umgesetzt werden – perfekt zur Umsetzung eines eigenen Raumkonzeptes.

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

Grundofen

  • Wärmestrahlung
  • langanhaltende Wärme
  • braucht einige Stunden, um auf Betriebstemperatur zu kommen
  • einmal Anfeuern = stundenlange Wärme

 Konvektionsofen – Schwedenofen, Kamineinsatz, Werkstattofen

  • Konvektionsluft
  • viel Wärme in kurzer Zeit
  • Heizeffekt kann schnell genutzt werden
  • Brennmaterial muss öfters nachgelegt werden

Wie kann der Grundofen beim Heizen überzeugen?

moderner-Nordpeis-Grundofen
  • Ein Grundofen erreicht während der Verbrennung in seinem Inneren Temperaturen von bis zu 1100° Celsius. Dadurch verbrennt das Holz beinahe ohne Rückstände und es fällt kaum Asche an. Er muss daher bei einer sachgemäßen Benutzung kaum gereinigt werden. Oftmals reichen schon zwei bis drei Reinigungen im Jahr.
  • Durch seine hohe Speichermasse kann ein Grundofen seine Wärme bis zu 24 Stunden lang halten und muss dabei nur einmal aufgeheizt werden. Das ist effizient und spart Brennholz. Zudem wird so auch die Umwelt geschont. Der Kamin erwärmt zum Beispiel Luft. Diese warme Luft erwärmt den Raum schneller. Aber ist der Kamin aus wird es kalt.
  • Diese Feuerstätte heizt vornehmlich über die Strahlungswärme an ihrer Außenseite. Diese Strahlungswärme verteilt sich besonders gut im ganzen Raum und fühlt sich obendrein noch sehr wohltuend auf der Haut an. Im Gegensatz zu reinen Konvektionsöfen entstehen bei einem Grundofen weniger Luftverwirbelungen im Raum. Deshalb sind solche Feuerstätten im Allgemeinen besser für Allergiker geeignet.
  • Jedes Modell ist ein echtes Unikat, denn er muss an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie dies sogar selbst erledigen und sich einen Grundofen selber bauen. Der Hersteller Nordpeis bietet dazu eigene Grundofen-Bausätze an.

Auch im Onlineshop von ofen.de gibt es eine Auswahl an Grundöfen zum Onlinekauf, die teils in grauem Sichtbeton geliefert werden, aber dafür farblich nach ganz eigenen Wünschen gestaltet werden können:

Nordpeis Grundofen Salzburg M II Grundofen-Salzburg-M2-ambiente nordpeis-logo
Grundofen Brula City Grundi Mini

 

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Grundofen Monolith Depot L3

 

Grundofen-Monolith-Depoth-L3-ambiente Monolith_fire-inside-logo
Grundofen Brula Rondo Maxi

 

grundofen-brula-rondo-maxi-ambiente brula-logo

Welche Nachteile bringt ein Grundofen mit sich?

Grundofen-von-Brula

So wie eine Medaille zwei verschiedene Seiten hat, so hat ein Grundofen natürlich nicht nur Vorteile. Doch welche Nachteile muss man bei einem Grundofen in Kauf nehmen? Wir sagen es Ihnen:

  • Er bringt eine lang anhaltende Wärmeabgabe mit sich, welche sich nur schwerfällig steuern lässt. 
  • Je größer die Speichermasse beim Grundofen, desto länger die Aufheizzeiten. Die Speichermasse muss während dem Anheizen erst auf Temperatur kommen, bevor die Wohnung warm werden kann.
  • Im Gegensatz zu Pelletöfen bekommt man für einen Grundofen als auch bei einem Kaminofen ohne Wassertasche keinerlei staatliches Fördergeld. Dies ist zwar verwunderlich, da er ebenfalls nur regenerative Brennstoffe verheizt, ändert aber nichts an der rechtlichen Situation.

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