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Grundofen richtig beheizen leicht gemacht!

Viele Besitzer eines Grundofens beheizen diesen so, wie sie ihren alten Kaminofen oder Kaminbausatz beheizt haben. Dies ist jedoch vollkommen verkehrt, denn ein Grundofen funktioniert nach einem anderen Prinzip! Ein beständiges Überheizen kann zu schweren Schäden an der Schamotte und damit zum gesamten Ausfall es Ofens führen. Doch wie wird ein Grundofen überhaupt richtig beheizt? Worauf sollten Sie achten? Das alles erfahren Sie in diesem Beitrag.

Phase 1: Das Holz und die Vorbereitungen zum Heizen

lodernde-Flammen

Ein Grundofen besitzt eine Brennkammer mit geschlossenem Boden und ist daher nicht für Kohlen zugelassen. Somit kann dieser nur mit Holz beheizt werden. Doch nicht jedes Holz ist für einen Grundofen geeignet. Warum ist das so?

Im Gegensatz zu einem Kamin mit seinem Kamineinsatz besitzt ein Grundofen viel Speichermasse, welche sich während der Verbrennung aufheizt. Die aufgeheizten Wärmeakkus geben die Wärme dann langsam an den Raum ab. Für die Funktionsweise eines Grundofens wird also keine dauerhafte Verbrennung wie bei einem Ofen oder Pelletofen benötigt.

Doch welches Holz unterstützt dieses Prinzip am besten? Es muss ein Holz sein, welches schnell abbrennt und damit auch schnell die Speichermasse auflädt. Dafür eignet sich Weichholz am besten.

Phase 2: Das Anzünden und Aufheizen des Grundofens

Feuer-im-Kamin

Stapeln Sie das Holz in der Brennkammer immer möglichst nah an die Rückwand der Brennkammer, um ein Verrußen der Sichtverglasung (falls vorhanden) zu verhindern. Füllen Sie die Brennkammer aber nur mit so viel Holz, wie es für den Betrieb zugelassen ist. Als Faustregel können Sie sich an einer zu 2/3 gefüllten Brennkammer orientieren.

Haben Sie das Holz aufgeschichtet können Sie dieses nun anzünden. Nutzen Sie dabei nur unbedenkliche Brandmittel wie unbedrucktes Papier oder spezielle Kaminanzünder. Wenn sich das Holz entzündet hat, können Sie die Feuertür schließen. Lassen Sie aber die Lüftungsklappen und die Drosselklappe vom Ofenrohr während der Flammphase unbedingt geöffnet, damit das Feuer genügend Sauerstoff für eine saubere Verbrennung bekommt.

Phase 3: Nach dem Aufheizen ist vor der Wärme

weißer Grundofen steht in einer Holzhütte

Ist die Aufschichtung vollständig abgebrannt, sprich es sind keine Flammen sondern nur noch Glut zu sehen, dann können Sie die Lüftungsklappen schließen. Dies sollte nach maximal zwei Stunden der Fall sein. Der Grundofen heizt sich in dieser Phase an seiner Außenschale auf eine Betriebstemperatur von bis zu 110° Celsius auf.

Nun wird Ihnen der Grundofen für mehrere Stunden eine wohlige Wärme spenden. An normalen Tagen sollte eine Befeuerung für den gesamten Tag reichen. Sollte es jedoch besonders kalt sein, dann kann der Grundofen auch zweimal befeuert werden. Zwischen den beiden Befeuerungen sollten jedoch mindestens sechs oder besser noch acht Stunden liegen. Der Hersteller Nordpeis hat schon seit mehreren Jahren Nordpeis Grundofen Bausätze im Sortiment, Diese sind schnell gebaut und kostengünstig. Der Nordpeis Salzburg L Grundofen hat eine Speichermasse von ca 900Kg.