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Beef Jerky selber machen: Gesund und lecker

Nicht nur USA-Fans lieben das allseits bekannte Beef Jerky. Hierzulande kennt man es auch unter den Bezeichnungen Trockenfleisch oder Dörrfleisch. Genau genommen handelt es sich bei der Herstellung des leckeren Snacks um eine Konservierungsmethode – so eine Art Mischung aus Pökeln und Smoken. Das Geheimnis ist der Wasserentzug.  Aufgrund seiner langen Haltbarkeit und seinen dennoch relativ guten Nährwerten ist das Beef Jerky auch in Deutschland einst unter Bauern ein Grundnahrungsmittel gewesen. Vom europäischen Trockenfleisch unterscheidet sich das Beef Jerky durch die zuvor aufgetragene Marinade. Grillfleisch zu marinieren ist gar nicht so schwer, wie es sich anhört. Nutzen kann man dazu übrigens hervorragend die bei uns im Onlineshop angebotenen Rubs und Trockenmarinaden.

Echte Fleischliebhaber haben den leckeren und gesunden Geschmack des Beef Jerky hierzulande schon längst entdeckt – ärgern sich aber über die relativ hohen Preise im Laden. Deshalb stellen wir Ihnen ein leckeres und leicht nachzumachendes Rezept vor, wie Sie Beef Jerky bei sich zu Hause ohne großen Aufwand selber machen können im Holzbackofen oder im Smoker, Räucherofen.

Beef Jerky selber machen: Auf das richtige Fleisch kommt es an

Beef-Jerky-Fleisch-Qualität

Für ein klassisches Jerky verwendet man Rindfleisch – alternativ auch Hühnchen oder Pute. Schwein ist dagegen eher weniger gut geeignet. Ganz wichtig: Qualität ist entscheidend. Wichtig ist, dass das Rindfleisch hygienisch nicht zu beanstanden, zart und gut abgehangen ist. Gehen Sie deshalb am besten zu Ihrem Fleischer Ihres Vertrauens. Bei der Sorte kommt es für das Beef Jerky selber machen auf einen möglichst geringen Fettanteil und kurze Fasern an.

Trockenfleisch

Als Grundlage können Sie demnach beispielsweise Rouladen, Rumpsteak, Hüfte oder Filet nehmen. Sie sollten bei der Verarbeitung selbstverständlich auch auf die Hygiene achten, schließlich wird das Fleisch für einen späteren Verzehr vorbereitet und nicht hoch erhitzt wie beim Braten oder Grillen. Durch den Trocknungsprozess geht viel Gewicht verloren, daher sollten Sie auf genügend Gewicht des Fleisches achten.

Aus einem Kilogramm Fleisch erhalten Sie etwa 350-450 Gramm Trockenfleisch.

Vorbereiten und marinieren

Marinade-richtig-zubereiten

Befreien Sie Ihr gekauftes Fleisch von eventuellen Sehnen und Fett. Idealerweise sollten Sie es in gleich große, ca. 2-3 cm breite und 2-4mm dicke Streifen schneiden. Anhand der Größe sehen Sie sehr schön, dass Rindsrouladen sich sehr gut eigenen, da sie von Haus aus schon die passende Größe mitbringen.

Bereiten Sie eine geeignete Marinade vor – je nach Vorliebe können Sie eine süß-
rauchige BBQ-Marinade herstellen, oder eine klassische Sauce – die Möglichkeiten sind unendlich. Eine eher klassische Variante wäre folgende Marinaden Rezept zum Beef Jerky selber machen:

pro 1,5 kg Rindfleisch nach Wahl werden 80ml Worcestershire Sauce mit 160ml Sojasauce sowie einem TL schwarzem Pfeffer, einem TL Salz und jeweils einem TL Knoblauch- und Zwiebelpulver vermengt.

Beef Jerky selber machen Gewürzmischung

Je nach Geschmack können Sie die Marinade mit Tabasco oder Rauchsalz abschmecken. Verrühren Sie alle Bestandteile, bis sich alles aufgelöst hat und homogen geworden ist. Mischen Sie das Fleisch unter die Marinade und lassen Sie es für mindestens 12 Stunden in einer Schüssel im Kühlschrank ruhen.

Der Trocknungsprozess

Heizen Sie den Ofen auf 40-50 Grad vor: Tupfen Sie in dieser Zeit das Fleisch ab, wenn Sie es aus der Marinade genommen haben. Legen Sie das Fleisch auf den Gitterrost und platzieren Sie den Grillrost auf der mittleren Schiene. Es lohnt sich, auf einer unteren Schiene ein Backblech mit Backpapier zu legen, um eventuell beim Trocknen entweichenden Fleischsaft oder Marinade aufzufangen. Nach etwa 5-8 Stunden ist das Fleisch getrocknet. Achten Sie darauf, dass der Ofen leicht geöffnet bleibt, zum Beispiel über das Einklemmen eines Kochlöffels aus Holz in der Ofentür.

Smoker Napoleon

Für echte Fleischliebhaber, die ein unverkennbares und rauchiges Aroma bevorzugen, ist die Pizzaofen Variante aber nicht die beste Wahl. Wer Beef Jerky selber machen will, der kann auch auf die traditionelle Methode mit dem Smoker zurückgreifen. Hier haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, das Fleisch mit dem köstlichen Holzrauch-Aroma geschmacklich zu verfeinern.

Wenn das Trockenfleisch fertig ist, sollten Sie es noch für einen oder zwei Tage in einer gut verschlossenen Plastikdose oder Tüte aufbewahren, um die Restfeuchtigkeit eintrocknen zu lassen.
Auch mit einem Dörrapparat lassen sich bei der Herstellung von Trockenfleisch gute Ergebnisse erzielen – probieren Sie die Herstellung von Beef Jerky auf alle Fälle aus, es ist ein Snack, der viele Gäste sicherlich begeistern wird.