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Ofen- & Grillmagazin

Förderprogramme der BAFA & Co

Alles im Namen der Umwelt


In Deutschland hat in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden, was die Umweltbelastung und den Schutz des Klimas anbelangt. Die Erreichung von Klimazielen wird in allen Bereichen der Wirtschaft und der Gesellschaft immer wichtiger. Mit der 2012 beschlossenen Fortführung des Kyotoprotokolls von 1997, in eine 2. Verpflichtungsperiode, hat die Bundesregierung zugestimmt die jährlichen Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 34% und bis 2030 um 48%, im Vergleich zu 1990 zu senken. Dabei muss dies allerdings nicht alles im eigenen Land erreicht werden. Durch ein besonderes Abkommen in Europa, kann die Bundesregierung auf den EU-Emissionshandel zurückgreifen und 20% der Treibhausgasminderungsziele auf andere Länder verteilen. Die Bundesregierung hält an diesen Zielen fest und möchte sogar bis 2020 die Treibhausgase um 40% und bis 2030 um 55% senken. Um die Klimaschutzziele erreichen zu können und die Entwicklungen und Umrüstungsmaßnahmen zielführend zu beeinflussen, unterstützt die Regierung branchenbezogene Marktanreiz-Förderprogramme. Umrüsten lohnt sich also. Nicht nur die KfW Bankengruppe und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern die Umrüstung der Heizanlagen, auch Bund, Länder, Kommunen und sogar die Stadtwerke haben ihre Förderprogramme zu diesem Thema. KfW oder BAFA? Welche Förderung gibt es für mich?

Welche Heizanlagen fördert die BAFA mit ihren Förderprogrammen?


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat Programme entwickelt, die klimagünstige Heizungsanlagen mit Subventionierungen unterstützen. Die potentiellen Nutzer sollen sich durch finanzielle Anreize für die Anschaffung umweltfreundlicher Beheizungstechniken durch erneuerbare Energien entscheiden. Nicht nur für Neu-Nutzer werden Förderprogramme ausgeschrieben. Auch Nutzer von Bestandsanlagen, die aufgrund der BimSchV zu einem Austausch verpflichtet sind, können bei Umrüstungs- und Sanierungsmaßnahmen von den Förderprogrammen profitieren. Die BAFA fördert mit den Förderprogrammen die Heizlösungen, die sich als besonders umweltfreundlich und klimaneutral erwiesen haben. Meistens sind dafür die Feinstaubbelastung sowie die Emissionsrate entscheidende Kriterien. In der Ofen- und Heizungsbranche zielen die Förderprogramme darauf ab Heizanlagen zu fördern, die erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung nutzen. Dies gilt allerdings nur, wenn eine Entlastung bereits installierter Heizsysteme, die mit fossilen Ressourcen betrieben werden, stattfindet. Häufige Förderprogramme werden etwa für wasserführende Kaminöfen oder wassergeführte Pelletöfen ausgeschrieben und können mit 35% der tatsächlich entstandenen Umbaukosten gefördert werden. Die BAFA legt sogar noch 10 Prozentpunkte drauf, wenn Ölheizungen komplett durch Heizsysteme ersetzt werden, welche mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Somit bekommt man fast die Hälfte der entstandenen Kosten zum Austausch der Heizanlage zurück.


Um die Fördergelder zu erhalten muss die Antragstellung unbedingt vor Vorhabenbeginn, das heißt spätestens mit dem Vertragsabschluss der beauftragten Firma erfolgen. Rückwirkende Anträge zur Förderung können nicht bewilligt werden. Des Weiteren werden keine Anträge bewilligt, welche Heizanlagen betreffen, die gemäß der Energieeinsparungsverordnung (EnEV §10) in der Austauschpflicht stehen und somit älter als 30 Jahre sind. Wenn allerdings alle Kriterien erfüllt sind bringen diese durch Förderprogramme unterstützte Ofensysteme weitere Nutzer-Vorteile mit sich: Durch den Anschluss an die Zentralheizung können mit der Energie aus dem wasserführenden Kaminofen mehrere Räume beheizt werden. Auch eine Anbindung an das Brauchwasser für Bad und Küche ist mit einem geeigneten Pufferspeicher möglich.

Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für Solarthermieanlagen? Eine Solarthermieanlage kann ebenfalls von der BAFA unterstützt werden, da hier auf äußerst klimaschonende Weise Sonnenenergie in Wärme umgesetzt wird. Ideal ist die Kombination aus beiden Elementen: Wenn ein wasserführender Kaminofen mit einer Solaranlage kombiniert wird, können Sie Ihr Haus sehr umweltschonend und mit sehr geringen Emissionen heizen. Dementsprechend hoch fällt die an Förderprogrammen gebundene finanzielle Unterstützung der BAFA aus. Allein für die Installation einer Solarthermieanlage gibt es von der BAFA 30% der tatsächlich entstandenen Kosten zurück. Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wie stelle ich einen BAFA-Förderungsantrag?

 

Förderung durch die KfW Bankengruppe


Es gibt neben der BAFA noch private Banken, wie die KfW Bankengruppe die den Kauf eines Kaminofens finanziell unterstützen. Auch hier stehen Umweltaspekte im Vordergrund. Die KfW unterstützt den Austausch und die Neuinstallation umweltfreundlicher Heizungsanlagen mit besonders günstigen Krediten und Fördergeldern. Auch hier müssen die Fördergelder noch vor Beginn der Baumaßnahmen beantragt werden. Dafür ist das Spektrum der förderfähigen Anlagen breit gefächert. Es werden nicht nur Heizsysteme gefördert, die ausschließlich oder in Kombination mit erneuerbaren Energien heizen. Schon der Austausch einer alten Heizungsanlage gegen eine Neue wird gefördert, da neue Heizungsanlagen immer energieeffizienter Heizen als ihre älteren Vorgänger. Auch innovative Technologien wie das Heizen mit Brennstoffzellen, wobei man gleichzeitig Strom erzeugt, wird von der KfW gefördert.

Können KfW und BAFA-Förderungen gleichzeitig beantragt werden? Die unterstützenden Fördermaßnahmen der KfW und der BAFA können unter Umständen sogar in Kombination beantragt werden. In allen Fällen empfiehlt sich aber ein Energieberater. Dieser weiß wann welche Förderungen greifen und holt das Bestmögliche für das Bauvorhaben heraus. Wenn man sich für einen Energieberater entscheidet, der von der KfW Bankengruppe oder der BAFA bewilligt wurde, kann man sogar selbst die Kosten für diesen teilweise wiederbekommen.

Wer profitiert von den Förderprogrammen?

linker Fußabdruck aus GrasJetzt schon Vorreiter in Sachen Ökodesignrichtlinie sein! Neben den subventionierten Förderprogrammen profitiert der Nutzer auch anderweitig von solch ausgeklügelten Heizsystemen. Man spart bei den Heizkosten gegenüber fossilen Brennstoffen, was nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut für das eigene Portemonnaie ist. Der Regierung wird geholfen die festgelegten Klimaziele zu erreichen und die Allgemeinheit „Mensch“ gewinnt durch einen Rückgang schädlicher Emission. Die Umwelt wird gesünder und die Erde bleibt weiterhin grün.

rechter Fußabdruck aus Gras

Auf die Plätze – Fertig – Los! Im Shop von ofen.de findet man eine Vielzahl von Kaminen, welche BAFA gefördert werden können. Auch unsere kompetenten Fachberater können bei diesem Thema weiterhelfen und stehen jedem Kunden beratend zur Seite. Ein Besuch in der Kaminausstellung bei Halle/Leipzig oder in der Kaminausstellung Nürnberg lohnt sich. Hier kann man die emissionsarmen Ofenmodelle live erleben und sich ein 3D-Modell seines Favoriten an seinem künftigen Aufstellungsort erstellen lassen.

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