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Pelletofen-Verbrauch

Pelletofenverbrauch: So berechnen Sie richtig

Ein Pelletofen steht für sauberes und ökologisch sinnvolles Heizen. Der Wirkungsgrad der meisten mit Pellet betriebenen Öfen ist höher als der eines Scheitholzofens. Damit das Befeuern aber möglich ist, wird eine besondere technische Ausstattung gebraucht. Daher können die Anschaffungskosten im Vergleich zu einem normalen Ofen auch etwas höher sein. Aber lohnt sich das auch? Wir haben uns den Pelletofen Verbrauch einmal genauer angesehen und zeigen Ihnen, ob sich der Umstieg auf die Presslinge wirklich rechnet.

Halbautomatische vs. vollautomatische Pelletöfen

Pelletofen-Stromverbrauch

Wie hoch der Pelletofen Verbrauch tatsächlich ist, setzt sich eigentlich aus zwei Faktoren zusammen:

  1. den verbrauchten Pellets12
  2. und dem Strom für den Betrieb des Ofens

Ja, Sie lesen richtig: ein Pelletkaminofen oder ein wassergeführter Pelletofen braucht Strom. Aber wofür eigentlich? Je nach Modell können das eine Reihe von Steuerungssystemen, Computerchips, Sonden, Regulierungen und Förderschnecken für die Pellets sein. Je nachdem, wie umfangreich die integrierte Technologie ist, unterscheidet man zwischen halbautomatischen und vollautomatischen Pelletöfen.

Der Pelletofen oder die Pelletheizung mit Vollautomatik besitzt eine Förderschnecke und legt so die Pellets automatisch nach. Das geschieht, indem die Pellets aus einem Tank in die Brennkammer befördert werden. Sie haben es bestimmt schon erraten: Die halbautomatische Variante des Ofens müssen Sie noch von Hand befüllen mit einer Schaufel.

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Der Unterschied zwischen Halbautomatik und Vollautomatik macht sich auch im Stromverbrauch und über das Jahr hinweg verteilt bemerkbar. Dennoch ist er vergleichsweise wesentlich geringer, als bei einer Öl- oder Gasheizung. Von daher können Sie schon vor dem Kauf entsprechend planen. In dem verlinkten Beitrag haben wir auch einmal für Sie zusammengetragen mit welchen jährlichen Kosten für einen Pelletofen zu rechnen ist.

Pelletofen Verbrauch: Brennstoff

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Für die Berechnung des Brennstoff-Verbrauchs müssen verschiedene Faktoren einbezogen werden. Zum ist dies die Qualität der Pellets: Minderwertige Presslinge haben eine geringere Dichte und einen niedrigeren Brennwert. In unserem Beitrag vom 26.10.2018 befassen wir uns umfassend mit dem Thema „Qualitätsunterschiede bei Pellets„. Auch die Isolierung Ihres Hauses beeinflusst den Verbrauch und die Heizleistung Ihres Ofens – das sollten Sie schon beim Kauf einbeziehen, da davon die benötigte Nennwärmeleistung  und der Wärmebedarf abhängt.

Die meisten Pelletöfen kommen mit einer Leistung zwischen 6 und 10kW daher – pro kW ist ein ungefährer Wert von 10m2 angesetzt, die beheizt werden können. Mehr als bei einem Kamin mit Kamineinsatz oder Kaminofen: hier sind pro kW Leistung 4m2 angesetzt.  Ein Pelletofen mit 6kW kann demnach 60m2, ein Modell mit 10kW 100m2 mit Wärmeenergie versorgen. Der Wirkungsgrad von Pelletöfen liegt bei 87-90%, der von Schwedenöfen oder Speicheröfen bei ungefähr 70-80%. Schauen wir uns einmal an, was ein Pelletofen mit 10kW Leistung für einen Jahresverbrauch an Pellets hat.

Je 10kW Leistung werden mit einem Pelletofen durchschnittlich 2,5kg an Pellets gerechnet – das macht 0,25kg Pelletverbrauch pro erzeugtem kW. Es gibt eine Formel für die Berechnung des Pelletofen Verbrauch pro Jahr, die auf dem Energiebedarf des Gebäudes in Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr beruht:

kWh/m²/a

Nach dieser Formel könnte beispielsweise ein Architekt oder ein Energieberater rechnen. Möchten Sie eine Gesamtfläche 100m2 beheizen mit einem Verbrauch von 53 kWh/m²/a, müssen Sie dazu noch die Menge an Pellets pro erzeugtem kW multiplizieren.

Ein Beispiel mit Ausblick auf die Preisentwicklung

Pelletofen-Verbrauch-Rechenbeispiel

53 (kWh/m²/a) * 100 (m²) * 0,25 (kg Pellets/kWh Wärmeenergie) = 1325kg Pellets pro Jahr. Bei einem zu beheizenden Haus von 100m2 Größe benötigen Sie demnach 1,325t Holzpellets. 2012 betrug der Preis von Pellets 25,62 Cent pro Kilogramm. Das macht für den hier ausgerechneten Verbrauch 339,46€ an Kosten für den Brennstoff Ihres Pelletofens. Die Preisentwicklung ist relativ konstant und günstig. Der Pelletofen Verbrauch ist also rein rechnerisch gesehen mit einer konstanten Preislage recht erschwinglich und  eine echte Alternative zu Öl- und Gasheizungen.