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Kamin-Lueftungsgitter-Arten

Das Kamin-Lüftungsgitter: Einfaches Bauteil – Viele Variationen

Lüftungsgitter für den Kamin gibt es viele – Und sie unterscheiden sich in Bezug auf Ihre Einsatzmöglichkeiten und Funktionen teils erheblich. Allgemein gilt, dass Kamin-Lüftungsgitter für den Lufttransport bei Kamin– und Ofenanlagen benötigt werden. Aber auch der dekorative Effekt als Abdeckung der Lüftungseinlässe darf nicht unterschätzt werden.

Tatsächlich gibt es viele verschiedene Lüftungsgitter für unterschiedliche Zwecke. Die Auswahl ist groß – Sie stehen vor der Frage, ob es ein Kamin Kaltluftgitter, ein Kamin Warmluftgitter, ein Außenluftgitter, eine Luftleiste oder ein Deckengitter sein soll. Diese existieren wiederum in unterschiedlichen Größen und lassen sich ganz verschieden anbringen. Wir zeigen Ihnen, welches Gitter was kann und für welches Luftgitter Sie sich im Zweifelsfall entscheiden sollten.

Wie sind die Kamin Lüftungsgitter aufgebaut?

Streichholz-Flamme

Es gibt zahlreiche Variationen an Kaminlüftungsgittern. Grob lassen sich diese Gitter in Kalt- und Warmluftgitter, Außenluft- und Luftleiste beziehungsweise Deckengitter einteilen. Wir haben die einzelnen Gitter einmal vorgestellt:

  • Kaltluftgitter: Ein Standard-Luftgitter für den unteren Bereich am Kamin. Wie der Name schon sagt, soll so kalte Luft zugeführt werden. Oft verfügt es nur über ein feststehendes, engmaschiges Lamellensystem, wird also fest angebracht.
  • Warmluftgitter: Ein Luftgitter, welches pulverbeschichtet wurde und so auch hohen Temperaturen trotzen soll. Kann mit beweglichen Lamellen gekauft werden, damit es sich perfekt an den Ofen anpassen lässt. Das Ausströmen der warmen Luft kann durch das Verstellen der beweglichen Lamellen des Warmluftgitters optimiert werden. Sie lenken die Wärme also in eine bestimmte Richtung.
  • Außenluftgitter: Wie der Name vermuten lässt, wird hier Frischluft von draußen zugeführt.
  • Luftleiste: Eine schmale Leiste, die Luft zuführen soll und senkrecht oder waagerecht eingebaut wird. Kann als Warm- oder Kaltluftgitter erstanden werden. So kann entweder die Frischluft besser zum Ofen geleitet oder Warmluft im oberen Bereich in Ihren Wohnraum geleitet werden
  • Deckengitter: Luftgitter, das in der Decke des Ofens eingebaut wird.

Wie funktionieren diese Luftgitter?

Feuer-und-Flamme

Ein Luftgitter übernimmt bei den meisten modernen Kaminbausätzen die Luftzufuhr. Damit der im Betrieb befindliche Brennraum die Wärme besser an die Umgebung abgeben kann, brauchen Sie eine Luft-Zirkulation. Über die Luftgitter wird die Zimmerluft aufgenommen und dabei erwärmt.

Dort, wo heiße Luft austritt, muss ein Warmluftgitter verbaut sein, das wärmebeständig ist. Die meisten Lüftungsgitter für Kaminöfen bestehen dabei aus zwei Teilen: Dem Einbaurahmen und dem eigentlichen Lüftungsgitter. Meist wird nur der Einbaurahmen fest eingebaut. Je nach Art entweder an der Decke oder senkrecht beziehungsweise waagerecht. Wenn Sie eine Sauerstoff-Versorgung über die Außenluft zu Ihrem Kamineinsatz vom Kamin haben, greifen Sie also zum Außenluftgitter. Vor allem halbhohe Kaminanlagen verbauen meistens Deckenluftgitter. Suchen Sie sich das für Sie passende Gitter einfach aus.

Was sollten Sie bei der Anschaffung eines Lüftungsgitters beachten?

Neben Material und Form des Gitters können Sie meist zwischen zahlreichen Farbvarianten wählen. Am wichtigsten ist aber die Größe: Messen Sie die Stelle vorher aus und überlegen Sie, ob das Gitter bündig eingesetzt werden soll oder mit einem kleinen Überstand.
So finden Sie immer ein Lüftungsgitter, welches ideal zu Ihrem Wohnambiente und Kaminofen passt. Achten Sie beim Kauf natürlich auch unbedingt darauf, um welches Lüftungsgitter es sich handelt – Nicht, dass Sie später ein Lüftungsgitter an die falsche Stelle des Kamins montieren.