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Bild mit einem rohen Steak und Zubereitungszutaten

4 Grillmethoden für echten Fleischgenuss vorgestellt!

Zartes Fleisch und eine schöne Kruste – Daran erkennt man das perfekte Steak vom Grill. Der Profi-Griller nutzt dabei verschiedene Methoden, das Fleisch besonders köstlich zuzubereiten. Es muss längst nicht immer das klassische Angrillen auf dem Rost sein! Stattdessen setzt der ambitionierte Grillmeister auch auf indirektes Grillen oder er „flippt“ sein Steak gekonnt, damit es saftig bleibt. In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen vier Grillmethoden von unserem Grillprofi vor, mit denen Ihr Steak so richtig lecker wird.

Der Klassiker unter den Grillmethoden: Vorwärtsgrillen

Nahaufnahme der Primezone Grillfläche von Rösle GrillDen Anfang macht der Klassiker schlechthin, wenn es um das Grillen von Steaks geht: Die Vorwärtsmethode. beim Vorwärtsgrillen wird erst eine Seite des Steaks bei großer Hitze scharf angebraten, um danach die andere Seite des Fleisches ebenfalls scharf anzugrillen. Anschließend wird das Fleisch indirekt fertig gegart. Im Vorfeld ist wichtig, das geeignete Fleisch für Ihr Steak zu kaufen. Gehen Sie hier am besten zu einem Fleischer Ihres Vertrauens, damit Sie auch hochwertiges Fleisch mit einer guten Qualität für den Grill bekommen. Beachten Sie bei der Vorbereitung und während des Grillens am besten auch unsere Tipps zum richtigen Grillen von Fleisch. Die richtige Vorbereitung ist sehr wichtig, damit das Steak auch seinen vollen Geschmack entfalten kann. Wenn Sie Ihr Steak soweit zubereitet haben, geht es an den Grill. Zuerst wird das Fleisch von jeder Seite bei direkter Hitze gegrillt. Bei der Vorwärtsmethode ist es entscheidend, eine ausreichend hohe Temperatur zu erreichen. Nahaufnahme der SizzleZone Grillfläche eines Napoleon Grills in AktionAm besten grillen Sie bei der Vorwärtsmethode auf einem leistungsstarken Seitenbrenner, wie ihn beispielsweise die Gasgrills der Rösle Videro Serie mit ihrer separaten Primezone oder die mit SIZZLE ZONE ausgestatteten Napoleon Grills mitbringen. Die Primezone erreicht Temperaturen von 800 ° C und brät das Steak entsprechend schnell an. Braten Sie jede Seite des Steaks nur jeweils eine Minute lang richtig scharf an. Dann zeigt sich bereits eine appetitliche Kruste. Anschließend grillen Sie Ihr Steak im indirekten Bereich des Grills weiter. Indirekt kann das Fleisch schonend fertig gegart werden.

Ambientebild eines indirekten Grillvorgangs an einem Rösle Grill

Nehmen Sie hier ein Grillthermometer  aus unserem Onlineshop zur Hand. So können Sie die genaue Kerntemperatur überprüfen und wissen immer, wie lange Ihr Fleisch noch garen muss. Stechen Sie dazu den Temperaturfühler in die dickste Stelle des Fleisches. Zeigt Ihr Thermometer die gewünschte Kerntemperatur, so ist das Steak fertig gegart und kann aus dem indirekten Grillbereich genommen werden. Die Lieblingskerntemperatur des Grillmeisters der die Grillkurse leitet liegt bei 55 Grad für Steaks mittlerer Dicke. Nach dem Grillen ist es ratsam das Fleisch kurz ruhen zu lassen.

Die Rückwärtsmethode: Wenn es beim Grillen mal andersrum zugehen soll

Einige Grillmeister schwören auf die sogenannte Rückwärtsmethode beim Grillen von Steaks. Fleisch rückwärts grillen? Hierbei wird das Fleisch entgegen der Vorwärtsmethode zuerst im indirekten Bereich Ihres Grills vorbereitet, um dann anschließend bei direkter Hitze um eine schöne Kruste ergänzt zu werden. Der indirekte Garprozess findet bei geschlossener Grillhaube statt. Für ein leckeres Grillergebnis empfiehlt sich hier die Verwendung eines kabellosen Fleischthermometers wie beispielsweise den Meater. Hat Ihr Steak die gewünschte Kerntemperatur erreicht, geht es an die Kruste. Braten Sie Ihr Fleisch dazu von jeder Seite für circa eine Minute an. Das Fleisch sollte nicht zu lange auf dem Grillrost bleiben, damit die Kerntemperatur nicht zu hoch wird. Kleiner Tipp von unserem Grillmeister: Wenn die Kerntemperatur beim Grillzonenwechsel zwei bis drei Grad unter der gewünschten Temperatur liegt bekommt das Fleisch trotz des scharfen Anbratens den gewünschten Gargrad und bekommt trotzdem ein deutliches Branding. Wo wir schon einmal beim Thema sind:Nahaufnahme der WAVE Grillfläche eines Napoleon Grills Einige Grillprofis glauben, dass ein gegrilltes Steak bei der Rückwärtsmethode ein besonders feines Branding bekommt. Die WAVE™ Grillroste der Napoleon Gasgrills sind hier sehr gut geeignet: Die Grillroste sind so gewellt, dass das Steak beim scharfen Angrillen schnell ein lecker anzuschauendes Grillmuster bekommt. Die gewellten Grillroste sorgen übrigens auch für eine sehr gleichmäßige Hitzeverteilung am Fleisch. So sind sie für die Rückwärtsmethode besonders geeignet, weil das Fleisch beim nachträglich scharfen Anbraten nicht so leicht verbrutzeln kann.

Flippen Sie richtig! – So funktioniert die Flip-Grillmethode!

Das Grillsteak zu flippen ist eine häufige Methode, bei der sich alles ums häufige Wenden des Fleisches dreht. Viele Anfänger unterschätzen beim Grillen die große Hitze: Wenn Sie das Steak nicht oft genug wenden, kann es sehr leicht vorkommen, dass das Fleisch auf einer Seite verbrennt. Beim Flippen kann das nicht passieren: Das Fleisch bleibt nur für einige Sekunden auf dem Rost, bevor es gewendet wird. Daher sollten Sie Ihr Steak alle zwanzig Sekunden „flippen“, damit Sie eine schöne Kruste hinbekommen. Grillzange wendet GrillfleischDas häufige Wenden ist beim Flippen das A und O. Sie sollten das Fleisch daher während des gesamten Grillvorgangs mehrere Male in der Minute wenden. Das Flippen eignet sich dabei besonders gut für dünne Steaks. Bei einem dickeren Stück Fleisch kann es schon einmal eine Viertelstunde dauern, bis das Fleisch mit der Flip-Methode fertig gegart ist. Das ständige Wenden kann da schon etwas mühsam werden. Das Flippen bringt aber auch handfeste Vorteile mit sich: Das Fleisch bleibt saftig und zart und die Kruste wird weniger dunkel. Mit der Flip-Methode gelingen Steaks daher oft besonders gut.

Selten und besonders zart: Die Sous Vide-Grillmethode

Haben Sie schon einmal von Steak á la Sous Vide gehört? Diese spezielle Grillmethode wird von echten Feinschmeckern eingesetzt, um das Fleisch besonders zart und saftig zu grillen. Das Fleisch wird im rohen Zustand in eine Plastiktüte gelegt und so vakuumiert. Das Fleisch in der Plastiktüte wird dann in warmem Wasser zubereitet. Hier können Sie zu einem Sous Vide Gerät greifen, welches die Temperatur des Wassers misst und auf eine bestimmte Garzeit eingestellt werden kann. Das Wasser sollte dabei nicht zu heiß sein: Ideal ist eine Temperatur von 50 ° C und eine Verweildauer des Fleisches um die 1 ½ Stunden. Wenn Sie das so gegarte Fleisch aus der Plastiktüte holen, sollten Sie nicht erschrecken: Durch die Behandlung sieht das Fleisch erst einmal wenig appetitlich aus. Doch der Eindruck täuscht! Grillen Sie das Fleisch nun mit direkter Hitze eine Minute sehr heiß an – So bekommt das Fleisch eine leckere Kruste. Das Resultat kann sich sehen lassen: Unser Grillprofi meint, mit der Sous Vide-Methode wird das Steak auf dem Grill am zartesten und das Fleisch bleibt so saftig wie bei keiner anderen Methode. Dank des Wasserbades bekommt das Fleisch eine besonders zarte Konsistenz.

Tipp vom ofen.de Grillmeister der ofen.de-Grillschule: Damit das Fleisch auch wirklich saftig und zart wird, sollten Sie es vor dem Grillen nur sehr wenig salzen! Salz sorgt beim Grillen dafür, dass das Fleisch austrocknet und an Geschmack einbüßt. Sowohl Steaks vom Schwein als aus Rindersteaks sind dafür anfällig. Salzen Sie Ihr Fleisch lieber nach dem Grillen oder verwenden Sie eine unserer Ingwer-Marinaden-Rezepte der aktuellen Grillsaison 2019. Unser Grillprofi empfiehlt Ingwer-Marinaden besonders bei Schweinesteaks. Dort kommt der leicht scharfe Geschmack von Ingwer voll zur Geltung.