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Plank Grilling im Test – wie funktioniert Grillen auf der Holzplatte?

Mit einem Räucherbrett aus unserem Onlineshop gefertigt aus unbehandeltem Holz, sorgen Sie für ein intensives Geschmackserlebnis. Die Planken aus Ahorn- oder Zedernholz geben ihr charakteristisches Aroma an Fisch, Fleisch und Gemüse im Grill ab. Wir haben eines des Herstellers Napoleon Grill getestet und das Ergebnis für Sie zusammengestellt.

Grillen auf Holz – Kann das schmecken?

Während die Grillbretter in Europa derzeit noch eher so etwas wie ein Geheimtipp sind, schwärmen Grillprofis aus den USA und Kanada schon längst vom sogenannten Plank Grilling. Oft wird für diese Technik Holz von der Pazifikküste Nordamerikas verwendet. Das Holz muss frei von Harzen sein, sodass sich beim Grillen kein unangenehmer Geschmack entwickelt.

Aufgrund seiner Zellstruktur und kleinen Hohlräumen werden die Wärme und ölhaltige Aromastoffe im Holz isoliert. Diese Eigenschaften machen sich Griller zugute und verfeinern Fisch und andere Speisen mit einmaliger Note. Lachs ist wohl der beliebteste Fisch auf der Grillplanke und wird durch das Verfahren besonders zart und saftig. Eine gewisse Ähnlichkeit zu finnischen Flammlachsbrettern ist erkennbar.

Auch für Anfänger geeignet? So funktioniert das Plank Grilling

Grillplanke von Napoleon im Shop ansehen

Zunächst wird das Holz mindestens eine Stunde eingeweicht, damit es nicht verbrennt und seine Aromastoffe langsam abgibt. Als geeignetes Gefäß bietet sich dafür ein Backblech an. Den Gasgrill oder Holzkohlegrill, heizen Sie auf mittlere Hitze (ca. 200 bis 220 °C) vor. Die Grillplanke wird für ein paar Minuten in den geschlossenen Napoleon Holzkohlegrill oder Napoleon Gasgrill gelegt und heizt sich schon einmal auf.

Im Anschluss bestreichen Sie die Oberseite mit einem hochwertigen Pflanzenöl und schon sind die Planken bereit für das Grillgut. Fisch, Fleisch oder Gemüse sollte so positioniert werden, dass rund um das Brett ein Rand von 2-3 cm frei bleibt. Direkt nach dem Auflegen sollten Sie die Hitze auf 175°C reduzieren, um ein schonendes Garen zu erzielen. Außerdem verhindern Sie, dass die Planke Feuer fängt.

Wichtig: Für den Ernstfall sollten Sie immer eine Sprühflasche mit Wasser bereithalten, um gegebenenfalls die entflammten Ränder der Planke zu löschen. Mit geschlossenem Deckel verdampfen die im Holz enthaltenen Aromastoffe und werden von den Zutaten aufgenommen. Je nach Grillgut dauert der Garvorgang bis zu 20 Minuten.  Schon während des Grillens liegt ein hinreißender Duft in der Luft, der auch im Geschmacksergebnis spürbar wird. Sie können direkt auf der Grillplanke servieren; sorgen Sie aber für eine hitzefeste Unterlage.

Geschmacksergebnis – Lohnt sich der Kauf einer Grillplanke?

Im Vergleich zu herkömmlich Gergrilltem, wird Fisch und Fleisch von der Planke zum wahren Geschmackserlebnis. Die feinen Nuancen der Naturhölzer, wie beispielsweise der Zitrusduft der Zeder, kommen dezent durch und erzeugen einen edlen Geschmack bei zart-schmelzender Konsistenz. So eignet sich das Grillen mit Planke vor allem für Fisch, Geflügel und Gemüse.

Diese Grillgüter werden schön saftig und saugen die einzigartigen Aromen des Ahorns und der Zeder regelrecht auf. Für Steaks und Bratwürste ist die Grillplanke keine Notwendigkeit – hier ist uns die Zubereitung beim Test eher schwergefallen. Fleisch kann aber dennoch damit zubereitet werden: zum Beispiel indem es erst ganz normal gegart und anschließend zum Warmhalten auf das Holzbrett gelegt wird.

Unser Tipp: Wenn Sie sowohl Fisch als auch Fleisch auf der Planke zubereiten, sollten Sie diese separat verwenden, denn das Aroma bleibt womöglich im Holz haften. Bei sorgfältiger Nutzung kann die Grillplanke mehrmals auf dem Kugelgrill benutzt werden. Für noch mehr Aroma empfehlen wir: Setzen Sie dem anfänglichen Wasserbad Aromen in Form von Fruchtsäften oder Wein hinzu. Dadurch wird es besonders lecker!