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Kaminbesteck: Was braucht man wirklich?

Damit das Kaminvergnügen auch wirklich ein Vergnügen ist

Wer einen eigenen Kamin oder Ofen besitzt, der muss sich auch um die regelmäßige Pflege und Wartung kümmern. Das Reinigen der Brennkammer und die Befreiung von Ascheresten gehören definitiv mit dazu. Dafür greifen viele unserer Kunden auf das altbewährte Kaminbesteck zurück. Dieses praktische Kaminzubehör gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und mit unterschiedlichem Werkzeug. Wir haben uns die gängigsten Tools für sie angeschaut und erklären Ihnen in diesem Beitrag die Funktion und Handhabung –allem voran: Welches Kaminbesteck braucht man wirklich und was ist eher Luxus? 

Was gehört zu einem Kaminbesteck?

Meistens besteht es aus vier Teilen, die alle für die Bedienung Ihres Ofens während der Verbrennung oder als Reinigungswerkzeug verwendet werden. Die Basis bildet dabei der Ständer, der die anderen Werkzeuge aufgeräumt beisammen halten soll.

Auf einen gebogenen Schürhaken sollten Sie in keinem Fall verzichten. Er ist eines der wichtigsten Werkzeuge. Dank seiner Form ist das Kaminzubehör nahezu universell einsetzbar – Holzscheite bewegen, Glut schüren und platzieren – alles kein Problem. Das macht Sinn, sobald Holzscheite einmal nicht optimal für die Verbrennung liegen.

Beesen und Schaufel sind ebenfalls besonders wichtig. Mit den beiden Tools kehren Sie grob die Aschereste zusammen und können Sie dann in einen Eimer entsorgen. Mit einem normalen Handfeger und Kehrblech würde die Reinigung des Kamins nicht so schnell und sauber von der Hand gehen. Das liegt daran, dass die Werkzeuge beim Kaminbesteck sich an einer langen Stange mit Griff befinden.So kommen Sie viel leichter auch in die hinteren Ecken des Brennraums und können bequem arbeiten, ohne sich allzu sehr die Hände schmutzig zu machen. Außerdem sind die normalen Haushaltsutensilien meist aus Kunststoff und vertragen die Resthitze der Asche nicht besonders gut.

Ein weiteres Utensil, welches Sie bei einem ordentlichen Kaminbesteck vorfinden, ist die Ofenzange. Mit dieser praktischen Zange können Sie Holzstücke oder Kohlebriketts komfortabel einlegen, ohne sie in die Hand nehmen zu müssen. Vor allem beim Nachlegen von Brenngut eignet sich Ofenzange besonders: Denn damit vermeiden Sie, dass Sie mit der Hand direkt in den Ofen müssen und sich dabei verbrennen. Viele finden die Zange bei der regelmäßigen Ofenbenutzung sinnvoll, sie wird aber nicht immer genutzt. Daher sollten Sie vor dem Kauf überlegen, ob es für Sie sinnvoll ist.

Ganz ähnlich sieht es bei der Schürschaufel aus. Das ist im Prinzip eine Art Schürhaken, der zusätzlich mit einer Querplatte ausgerüstet ist. Das Werkzeug dient dazu, um die Asche in der Brennkammer zu bewegen, damit sie durch den Feuerrost nach unten in den Auffangbehälter fallen kann. Wir sind der Meinung, dass man dieses Tool eigentlich nicht so häufig braucht, da man die Aufgabe bei Bedarf auch mit den anderen Kaminbesteck-Bestandteilen bequem erledigen kann.

Es geht ja aber nicht immer nur um die Funktionalität, sondern auch ums Aussehen. Deshalb werden viele Kaminbestecke aus Gusseisen oder Stahl gefertigt und sind auch mit verschiedenen Motiven erhältlich. Je nach Ausstattung, Aussehen und Material, setzt sich auch der Preis zusammen, den Sie für ein gutes Kaminbesteck bezahlen müssen. Als Richtwert empfehlen wir Ihnen, in etwa eine Preisspanne um die 50 Euro anzusetzen – da ist alles Wichtige in der Regel mit dabei und Sie haben außerdem noch etwas fürs Auge. Ein echter Gewinn 

 

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