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Brennholz selber schlagen: Das ist der beste Zeitpunkt

Brennholz selber schlagen, wird immer beliebter. Doch eine der großen Fragen, die sich dabei stellt, ist, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um diese Aufgabe zu erledigen. Lesen Sie hier, worauf Sie achten müssen, damit Sie bald eigens geschlagenes Holz in Ihrem Kamineinsatz vom Kamin verbrennen können und wann der Gang in den Wald ideal getimet ist.

Schlagen Sie Ihr Holz im Sommer oder im Winter?

Brennholz-sammeln-im-Wald

Es lohnt sich im Voraus zu planen, wenn man sein Holz beschaffen möchte. Der beste Zeitraum, um im Wald Bäume zu fällen, ist eigentlich von November bis Februar. Dies liegt mit daran, dass die Bäume in dieser Zeit weniger Wasser halten als zu anderen Jahreszeiten. Zudem ist das Fällen der Bäume in dieser Jahreszeit schonend zum Wald, weshalb Sie von professionellen Holzfällern meist zum Arbeiten genutzt wird. Dennoch kann auch zu anderen Zeiten ein Baum gefällt werden, wenn entsprechende gesetzliche Vorschriften eingehalten werden und der Umweltschutz gewährt ist. So ist es auch durchaus üblich, dass viele Besitzer von einem Kaminofen oder einem Kaminbausatz sich das Brennmaterial im Frühjahr oder Anfang Herbst über besorgen.

Was ist beim Brennholz selber schlagen alles zu beachten?

Kaminholz

Sollten Sie einen Baum zu einer anderen Zeit als von November bis März fällen wollen, dann steht Ihnen das ebenso frei. Allerdings gilt in der Zeit von März bis September ein Verbot zum Vogelschutz, das nur mit einer Sondergenehmigung aufgehoben werden kann. Generell gilt, dass eine Baumfällgenehmigung notwendig ist, die Sie von der Gemeinde erhalten können. Gerade, wenn Sie im Wald Holz schlagen wollen, sollten Sie sich an den Besitzer des Forstes beziehungsweise den Förster wenden. Neben der Genehmigung muss auch die Handhabung der Säge gelernt sein und die Sicherheit geht immer vor. Das heißt, als unbedarfter Laie kann man nicht spontan in den Wald gehen und sich etwas Holz schlagen.

Wie lagere ich mein Holz richtig?

So-wird-Brennholz-richtig-gelagert

Wichtig für eine effiziente und klimaneutrale Verbrennung im Ofen sowie Specksteinofen oder auch im Speicherofen ist, dass das Holz möglichst trocken ist. Wenn Sie Ihr Holz selbst geschlagen und zu Scheiten verarbeitet haben, dann sollten Sie es direkt luftig stapeln und vor Witterung schützen, damit es bestmöglich trocknen kann. So kann auch im Frühjahr geschlagenes Holz bis zum Herbst ausreichend getrocknet sein, um es passen zur kalten Jahreszeit zu verwenden. Wichtig ist aber die Restfeuchtigkeit.

Informieren Sie sich unbedingt im Voraus in Ihrer Gemeinde darüber, welche Bestimmungen zum Baumfällen in Ihrer Region gelten – dann steht dem traditionellen Gang in den Wald nichts mehr im Wege.