ofen.de-Black Week: Die Entwicklung des schwarzen Freitags
Aileen MeinickeSchon einmal was von dem schwarzen Freitag gehört? Bestimmt! Wenn nicht, dann wissen Sie nach diesem Beitrag sogar die neueste Bewegung, die sich den schwarzen Freitag zu Nutze macht. Ursprünglich verbindet man mit dem Ausdruck „schwarzer Freitag“ tragische Ereignisse, die sich zufälligerweise an einem Freitag ereigneten. Verständlich, dass sich mit negativen Ereignissen der langersehnte Start in das Wochenende verdunkelt und der sonst so gemütssonnige Freitag, mundartlich in einen „schwarzen Freitag“ konvertiert. Mittlerweile verbinden vor allem die konsumfreudigen Menschen und Schnäppchenjäger den „schwarzen Freitag“ mit dem Startschuss in den Himmel der Sales-Angebote. „Nie ist die Erfüllung meiner materiellen Wünsche so günstig!“- vermutlich führt genau dieser Gedanke dazu, dass dem „schwarzen Freitag“ immer mehr eine positive Bedeutung zu Gute kommt. Wir klären in diesem Artikel darüber auf, woher der Begriff des schwarzen Freitags eigentlich kommt und wie sich die Bedeutung des Ausdrucks im Lauf der Zeit entwickelt hat. Zudem erfahren Sie, wie sich Vereine den schwarzen Freitag mittlerweile zu Nutze machen, um höchstmögliche Aufmerksamkeit erhalten.
Die Geschichte des „schwarzen Freitags“
Geschichtlich geht der „schwarze Freitag“ auf den Zusammenbruch der New Yorker Börse am 25.10.1929 zurück. Dieser Tag gilt als Auslöser für die damalige Weltwirtschaftskrise. Vom 23. zum 24. Oktober 1929 sank der DOW-Jones-Index um etliche Punkte. Aufgrund der Zeitverschiebung spricht man in Europa allerdings vom „schwarzen Freitag“ des 25.10.1929. Gerade im Finanzwesen haben sich über die Jahre viele schwarze Freitage in das historische Gedächtnis eingegraben. So zum Beispiel die amerikanische Finanzkrise, die am Freitag den 24. September 1869 durch Goldspekulationen von Unternehmern und staatlichen Gegenmaßnahmen ausgelöst wurde. Neben verschiedenen schwarzen Freitagen der Finanzwelt, kann man auf Wikipedia auch eine Liste sonstiger schwarzer Freitage finden.
Heutige Bedeutung des „schwarzen Freitags“

Zur Entstehung des meist in englisch zum Ausdruck gebrachten „Black Friday“s gibt es verschiedene Theorien. Zum einen leitet sich dieser wohl daher ab, dass die Händler diesen Tag aufgrund des großen Andrangs nutzen können, um schwarze Zahlen zu schreiben. Eine andere Geschichte besagt, dass der erstmalig 1960 genutzte Begriff sinnbildlich für die unglaubliche Masse an Menschen und Verkehrsteilnehmer steht, die sich wie eine schwarze Traube jedes Jahr zum schwarzen Freitag durch die sehr gut besuchten Innenstädte schiebt. In diesem Zusammenhang sprach wohl die Polizei Philadelphias vom nun allseits bekannten „black friday“.
Den schwarzen Freitag kann man wohl als Win-Win-Situation für Kunden, als auch für das jeweilige Unternehmen interpretieren und shoppen macht ja bekanntlich vielen Menschen enorm viel Spaß und sparen wollen wir auch alle. Gerade was technische Wünsche angeht, kann man sich diese am schwarzen Freitag besonders günstig erfüllen. Was auch bei unseren Black Week-Angeboten deutlich wird!
Ofen.de macht aus dem „schwarzen Freitag“ die Black Week
Wir nehmen diesen Tag zum Anlass und zelebrieren wie jedes Jahr auch 2023 unsere ofen.de-Black Week. Die ofen.de-Black-Week lockt vom 24.11.2023 bis 02.12.2023 mit aufregenden Black Week DEALS, bei denen man ordentlich sowohl beim Kamin- als auch Grillkauf sparen kann. Also jetzt bei unseren Black-Week-DEALS sparen!

Der „schwarze Freitag“ als Aktionstag
Neben dem eigentlichen geschichtlichen Hintergrund, der heutigen Bedeutung für den Verbraucher und der Wirtschaft, konnten wir mit unseren Recherchen auch feststellen, dass es mittlerweile Initiativen gibt, die die einschlägige Aufmerksamkeit, die ein schwarzer Freitag mit sich bringt, positiv für sich nutzen. So initiiert der Verein aktion ./. arbeitsunrecht e.V. dieses Jahr am 13.12.2019 die „Aktion gegen Arbeitsunrecht“ und fordert unter anderem die Beschränkung der Ladenöffnungszeiten auf 20 Uhr. Die Initiative soll dazu bewegen gegen Horrorjobs im Einzelhandel zu protestieren und dem Verein über persönliche Erlebnisse zu berichten. Damit soll die Solidarität gegenüber den Beschäftigten in Supermärkten und Warenhäusern bekundet werden.

