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Titelbild zum Beitrag Fisch grillen

Fisch grillen: Die besten Tipps und Gadgets

Fisch grillen ist nicht immer ganz einfach – wenn man ihn auf den Rost legt, dann zerfällt er meist schnell oder klebt beim Wenden auf den Stäben. Doch das muss nicht sein! In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen genau, was Sie beim Grillen von Fisch beachten müssen: Welche Fischart eignet sich überhaupt für den Gasgrill oder für einen Holzkohlegrill? Sollten Sie zu Filets greifen oder davon eher die Finger lassen? Nebenbei möchten wir Ihnen auch noch einige nützliche Gadgets vorstellen, welche das Grillen von Fisch stark vereinfachen. Diese finden Sie übrigens auch in unserem Shop.

Filetstück oder doch lieber ganzer Fisch: Was eignet sich besser?

Der Vorteil an Filets ist, dass diese bereits ausgenommen wurden und damit weitestgehend frei von Gräten sind. Allerdings verlieren diese dadurch an Stabilität und neigen auf dem Rost zum Zerfallen. Zudem können Filetstücke durch die fehlende Haut auf dem Grillkamin oder der Outdoorküche schnell trocken werden. Deshalb sollten Sie unbedingt zu einer fettfleischigen und fettreichen Fischart wie Lachs, Thunfisch, Dorade oder Wolfsbarsch greifen.

Eine elegante Lösung Räucherbretter dar. Diese schafft eine geschlossene Bratfläche, wodurch sich die Fischfilets ganz bequem zubereiten lassen, ohne dass etwas in die Glut fallen kann.

Bei einem ganzen Fisch ist die Haut noch vollkommen intakt, weshalb dieser nicht so schnell auf dem Grill austrocknet. Allerdings müssen Sie diesen auf dem Teller noch selber von Gräten befreien, was etwas mehr Aufwand ist. Wenn Sie einen ganzen Fisch grillen wollen, dann empfehlen sich Forellen, Doraden und Wolfsbarsche.

Obwohl diese Fischarten ein recht festes Fleisch haben, können auch diese beim Wenden auf dem Rost zerbrechen. Dagegen hilft allerdings der Grillkorb vom Hersteller Napoleon Grill. In diesen lassen sich drei ganze Fische einspannen und so problemlos wenden. Wenn Ihnen das Wenden generell nicht so liegt, dann sei Ihnen der Fisch-Rack von Outdoorchef ans Herz gelegt. Dieser sorgt dafür, dass der Fisch von allen Seiten gleichmäßig Hitze abbekommt.

Fisch Halter fuer den Grill

Fisch grillen: Wie geht es richtig?

Was an sich für alle Lebensmittel gilt, ist für Fisch nochmal von viel größerer Bedeutung: Achten Sie darauf, dass die Kühlkette immer eingehalten wurde. Dazu gehört auch, dass der Fisch auch vor dem Grillen noch gut gekühlt wurde. Legen Sie diesen dazu einfach in eine Kühlbox oder auf Eis.

Doch worauf muss man beim Fisch grillen besonders achten? Ganz einfach: mit indirekter Hitze. Denn bei eine starken direkten Hitzeeinwirkung würde der Fisch schnell austrocknen und Verbrennen. Zudem sollte der Grillrost immer gut eingeölt werden, damit die Fischhaut nicht daran kleben bleibt. Wenn Sie möchten können Sie diese auch X-Weise im Abstand von ein bis drei Zentimetern einritzen. Auf diese Weise gart der Fisch noch gleichmäßiger.

Wenn Sie ein Fischfilet haben, dann grillen Sie dieses immer auf der Hautseite, denn diese wirkt beim Garen wie ein Schutzmantel. So bleibt das Fischfleisch etwas fester und generell saftiger. Wenn Sie Ihrem Filet noch mehr Halt geben und gleichzeitig auch noch ein ganz besonderes Aroma hinzufügen möchten, dann empfiehlt sich die  aus Ahornholz aus dem Napoleon Grillzubehör. Mit einem Räucherbrett erhält der Fisch ein angenehmes Rauch-Aroma.

Raeucherplanke Fisch grillen

Die richtige Garzeit: das Timing entscheidet

Wie lange sollte der Fisch auf dem Grill bleiben? Das hängt ganz von der Stärke des Fischfleisches ab. Als Faustregel können Sie sich ganz gut an folgende Zeiten halten:

  • Filetstück, 1 Zentimeter : 6-8 Minuten
  • Filetstück, 2 Zentimeter: 8-10 Minuten
  • Ganzer Fisch, 2,5 Zentimeter: 10 Minuten
  • Ganzer Fisch, 4 Zentimeter: 10-15 Minuten
  • Ganzer Fisch, 6 Zentimeter: 15-20 Minuten

Generell ist der Fisch immer dann genau auf den Punkt gegart, wenn sich die Rückenflosse ohne Probleme herausziehen lässt. Bei einem Filet brauchen Sie nur mit Ihrem Messer in die dickste Stelle stechen und das Fleisch dort etwas auseinander schieben. Dann sehen Sie schon, ob es bereits gar ist.


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