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Der Kaminofen-Ventilator – Sinnvoll oder nicht?

Als Besitzer von einem Kaminofen kennen Sie es vielleicht auch: Sie möchten schnell das gesamte Zimmer beheizen, aber bis der große Raum erstmal warm geworden ist, dauert es. Der Grund dafür ist simpel: Warme Luft, die sich ausdehnt, verliert an Gewicht und steigt nach oben. So gelangt die wohlige Wärme zwar an die Decke, aber oft erst viel später auch zu Ihrem Sofa. Hier kommt ein Kaminofen Ventilator ins Spiel: Sie sollen die warme Luft schnell und effizient im ganzen Raum verteilen, so dass sich Ihr auch ihr geräumiges Wohnzimmer im Handumdrehen aufwärmt. Wir zeigen Ihnen, was so ein Ventilator wirklich kann und worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten.

So funktioniert ein Kaminofen Ventilator

Kaminofen Ventilator Stove Fan 4S

Ein normaler Ventilator hat ja die Aufgabe, Luft im Raum zu verteilen und so eine Abkühlung der Temperatur zu erreichen. Der Kaminofen-Ventilator funktioniert genau andersherum: Auf der Oberseite vom Schwedenofen platziert, bläst er die heiße Luft vom Korpus weg und leitet sie so in den Raum weiter. Die natürliche Konvektion wird unterbrochen, diese ist normalerweise für den Anstieg der warmen Luft verantwortlich. Und das funktioniert: Auf dem Wärmebild kann man erkennen, dass ohne Ventilator schnell Temperaturzonen entstehen: Unter der Decke ist es deutlich wärmer als im restlichen Raum. Mit Ventilator wird die warme Luft förmlich zu Ihnen in die Mitte des Raumes geblasen und es fühlt sich schneller warm an. Unterm Strich sparen Sie also Heizkosten ein.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Kaminofen-Ventilators achten

Warmluftverteilung-im-Raum

Das Tolle an den Ventilatoren für Kamine ist, dass sie vollkommen ohne Batterie oder Strom funktionieren. Sie drehen sich dank des sogenannten Peltier-Effektes. Die meisten Modelle beginnen sich ab einer Oberflächentemperatur von ca. 70 Grad zu drehen.

Und genau an diesem Punkt müssen Sie beim Kauf aufpassen. Nicht jeder Ofen kann diese Temperaturgrenze auch problemlos erreichen. Insbesondere bei Kaminöfen mit einer Verkleidung aus Naturstein oder bei Speicheröfen sowie Specksteinöfen und auch bei Grundöfen kann es zu Problemen kommen. Messen Sie also am besten vorher bei Ihrem Ofen die Außentemperatur auf der Topplatte nach – nur so können Sie auf Nummer sicher gehen.

Es gibt aber auch noch eine Alternative: Da das beschriebene Problem recht häufig vorkommt, haben wir einen eigenen Kaminofen Ventilator entwickelt – den Stove Fan 4S. Dieser beginnt sich bereits ab einer Oberflächentemperatur von 50 Grad Celsius zu drehen. Dieser Wert wird von den meisten Öfen problemlos erreicht.

Noch ein Tipp zum Schluss: Platzieren Sie den Kaminventilator relativ weit hinten und in der Nähe vom Ofenrohr: Dadurch kann noch mehr warme Luft im Raum verteilt werden.