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Titelbild 40 Jahre Spartherm

40 Jahre Spartherm: Von der Idee zum Feuertechnik-Pionier

Die Geschichte moderner Feuerkultur ist auch eine Geschichte technischer Raffinesse und gestalterischer Evolution. Wo früher das offene Feuer vor allem Atmosphäre schuf, stehen heute ausgereifte Feuerstätten, die Wärme, Design und smarte Technik auf beeindruckende Weise verbinden. Im Jahr 2026 feiert Spartherm sein 40-jähriges Jubiläum. Anlass genug für eine kleine Zeitreise durch vier Jahrzehnte Unternehmensgeschichte – von den ersten Ideen des Gründers bis zum international erfolgreichen Hersteller moderner Feuerungstechnik.

40 Jahre Spartherm – vom Funken zum Freudenfeuer

  • Anfang der 1980er-Jahre: Gründer Gerhard Manfred Rokossa entwickelt aus dem Wunsch nach einem eigenen offenen Kamin eine Lösung gegen Funkenflug – die Grundidee des geschlossenen Kamins mit Sichtscheibe entsteht.
  • „Speedy K“: Der erste stark nachgefragte Kamineinsatz wird zu Gerhard Manfred Rokossas Sprungbrett in die Selbstständigkeit.
  • 1986: Spartherm wird gegründet und startet mit innovativen Kamineinsätzen in die Serienfertigung.
  • 1996: Mit dem Standort am Maschweg in Melle geht Spartherm den nächsten großen Wachstumsschritt.
  • Heute: Aus der kleinen Schlosserei ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe mit über 1000 Mitarbeitenden geworden. Smarte Assistenzfunktionen wie CAIR zeigen, wie konsequent Spartherm das Thema Feuer in die Gegenwart übersetzt.
Timeline Spartherm

Der erste Funke: Wie alles begann

Große Unternehmensgeschichten beginnen oft unscheinbar – bei Spartherm mit einer ebenso praktischen wie leidenschaftlichen Idee. Als sich Gerhard Manfred Rokossa Anfang der 1980er-Jahre aus nicht verwerteten Hausklinkern den Traum eines eigenen offenen Kamins verwirklichte, konnte niemand ahnen, wohin ihn dieses Heimwerkerprojekt führen sollte.

Doch zunächst stand er vor einem Problem: Der lästige Funkenflug verlangte nach einer Lösung. Rokossa entwickelte eine Schutzvorrichtung, aus der schließlich die Grundidee des geschlossenen Kamins mit Sichtscheibe entstand. Damit war ein Konzept geboren, das die Feuerungstechnik nachhaltig prägen sollte.

Speedy K – vom Provisorium zur Marktreife

Die von Rokossa entwickelte Konstruktion überzeugte auch einen ortsansässigen Kaminbauer. Gemeinsam wurde die Ursprungsidee weiter verfeinert: Aus der Schutzlösung wurde eine Blechkammer mit Schamotteauskleidung und schwenkbarer Glastür. Als der Korpus schließlich aus robustem Stahl gefertigt wurde, stieg die Nachfrage kontinuierlich. Dieser erste, stark gefragte Kamineinsatz trug den Namen „Speedy K“. Dieser Holzofen wurde für Gerhard Manfred Rokossa zum entscheidenden Sprungbrett in die Selbstständigkeit.

1986: Die Geburtsstunde von Spartherm

Spartherm vor 40 Jahren

Im Jahr 1986 wurde Spartherm offiziell gegründet. Was mit innovativen Ideen und hochwertiger Umsetzung begann, entwickelte sich in erstaunlich kurzer Zeit zu einem prosperierenden Unternehmen, das bald auf Expansionskurs ging. Die Neuentwicklungen aus dem niedersächsischen Melle-Gerden trafen den Nerv der Branche und gingen in Serie. Schon früh wurde deutlich: Hier entstand kein gewöhnlicher Hersteller für Kaminanlagen, sondern ein Unternehmen, das mit echtem Pioniergeist vorangeht.

Spartherm stand von Beginn an für die Verbindung aus Funktionalität, hochwertiger Verarbeitung und dem Anspruch, Feuer nicht nur beherrschbar, sondern auch erlebbar zu machen. Dieser Dreiklang prägt die Marke bis heute und erklärt, warum Spartherm über Jahrzehnte hinweg immer wieder neue Standards setzen konnte.

Wachstum mit Weitblick: Vom Handwerksbetrieb zur Unternehmensgruppe

Wenn wir heute auf 40 Jahre Spartherm blicken, wird schnell klar, wie dynamisch sich das Unternehmen entwickelt hat. Ein wichtiger Meilenstein folgte 1996 mit dem Aufbau des Standorts am Maschweg in Melle: Dort entstand auf 1800 m² Verwaltungsfläche und 8000 m² Produktionsfläche der beleg dafür, dass aus einer starken Idee längst ein leistungsfähiger Hersteller geworden war.

Hauptstandort Melle

Heute ist Spartherm am Hauptsitz in Melle einer der großen Arbeitgeber der Region. Aus der kleinen Schlosserei mit zwei Angestellten wurde innerhalb von Jahrzehnten ein international ausgerichtetes Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitenden.

Innovationen, die Spartherm geprägt haben

Vier Jahrzehnte Spartherm bedeuten nicht nur Wachstum, sondern eine ganze Reihe an technologischen, teils branchenverändernden Weiterentwicklungen. Mit S-Kamatik hat der Hersteller eine Zugsteuerung entwickelt, die für einen möglichst gleichmäßigen und kontrollierten Abbrand sorgt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag: S-Kamatik: exakter Kaminzug mit Spartherm-Zugsteuerung.

Mittlerweile zeigt Spartherm jedoch vor allem mit den CAIR-Assistenzfunktionen, dass das Thema Kamin längst nicht mehr nur mit Tradition, sondern auch mit smarter Steuerung und technologischer Innovation verbunden ist.

S-THERMATIK NEO

Spartherm Innovation: Thermatic Neo

S-THERMATIK NEO regelt die Luftzufuhr während des Abbrands automatisch. Dadurch muss der Nutzer nicht ständig manuell nachjustieren, während das Holz im Kaminbausatz effizienter und sauberer verbrennen kann. Das unterstützt eine bessere Energienutzung, weniger Rußbildung und geringere Emissionen.

S-USI 3.0

S-USI 3.0 überwacht die Druckverhältnisse zwischen Feuerstätte und Wohnraum. Das ist besonders wichtig, wenn Kamin, Lüftungsanlage oder Dunstabzug gleichzeitig betrieben werden. Erkennt das System kritische Werte, greift es automatisch ein und hilft, den Austritt von Rauchgasen oder Kohlenmonoxid zu verhindern.

S-ESAM 3.0

Spartherm Innovation: SESAM

S-ESAM 3.0 ist ein elektrischer Scheibenlift, der das Öffnen der Kamintür per Fernbedienung oder App ermöglicht. So lässt sich Holz besonders bequem nachlegen. Die verzögerte Öffnungsbewegung unterstützt zudem den Druckausgleich und kann Rauchgeruch beim Öffnen reduzieren.

S-ELA

S-ELA ist eine elektronisch gesteuerte Abgasklappe, die den Kaminzug automatisch reguliert. Sie gleicht Zugschwankungen aus und hält den Zug im Schornstein auf einem möglichst konstanten Niveau. Das sorgt für stabilere Verbrennungsbedingungen, sauberere Scheiben und eine höhere Wärmeausbeute.

S-KAT

S-KAT ist ein Katalysator für Kamine, der durch katalytische Nachverbrennung die Abgasqualität verbessern soll. Feinstaub und Kohlenmonoxid werden reduziert, ohne dass der Nutzer dafür manuell eingreifen muss. Damit ergänzt S-KAT die CAIR-Funktionen um einen besonders emissionsorientierten Baustein.

S-AKKU

Zur S-AKKU-Reihe gehören Speicherlösungen wie EBORIS-AKKU-Speichersteine oder HELIX-Speicherringe. Sie nehmen während des Abbrands Wärme auf und geben sie zeitverzögert wieder an den Raum ab. So bleibt die Wärme auch nach dem Erlöschen des Feuers länger spürbar, wie bei einem Speicherofen.

40 Jahre Spartherm: eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

Ein Jubiläum wie dieses lädt nicht nur zum Rückblick ein, sondern auch zum Blick nach vorn. Spartherm steht 2026 für vier Jahrzehnte Erfindergeist, Qualitätsanspruch und die Fähigkeit, aus einer einfachen Idee eine ganze Feuerwelt zu entwickeln. Auf seinem Weg hat der Hersteller die Transformation vom klassischen Feuererlebnis hin zur intelligent unterstützten Feuerstätte konsequent mitgestaltet. Das Feuer bleibt ein emotionales Thema, doch die Technik dahinter wird immer präziser, sicherer und komfortabler.

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