Ofen.de-Blog

Noch vor kurzer Zeit tobte das Sturmtief Friederike über Deutschland. Neben den Schäden an Haus und Hof mag manch einer sogar Veränderungen bei seinem Kaminofen bemerkt haben. Doch welche Auswirkungen haben Sturm und Regen eigentlich auf den Kaminofen oder den Pelletofen? Was sollte ich beachten, wenn ich bei einer schwierigen Wetterlage heizen möchte? Kann ich etwas dagegen tun? Zugegeben – das sind viele Fragen, doch in diesem Beitrag bekommen Sie auch die Antworten!

Welchen Einfluss hat Sturm auf den Kaminzug?

Wenn es draußen stürmt, dann stellt der Wind ein ernstzunehmendes Problem für den Kaminzug dar. Fallwinde oder Seitenwinde können wie ein Deckel auf den Schornstein drücken. Dadurch wird die Strömung gestört und die heißen Rauchgase können über das Ofenrohr nur schwer entweichen. Die Folge: Der Kaminofen oder der Kamineinsatz vom Kamin will nicht richtig brennen und im schlimmsten Falle qualm und rußt er nur vor sich hin.

Was kann ich aber gegen den Sturm unternehmen, sodass ich jederzeit mit meinem Kaminofen oder meinem Kaminbausatz heizen kann? Gegen das eigentliche Problem, sprich die Fallwinde oder Seitenwinde, können Sie nichts unternehmen. Allerdings kann der Strömungswiderstand am Schornsteinkopf durch eine rotierende Schornsteinhaube, oder durch ein Modell mit Düsen reduziert werden. So einen Schornsteinaufsatz finden Sie auch bei uns im Shop, wie zum Beispiel das Modell Aspirator.

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Regen und Feuchtigkeit – Welchen Einfluss hat das?

Starke Winde sind die eine Sache, doch wie sieht es eigentlich mit starkem Regen aus? Hat dieser einen Einfluss auf den Kaminzug? Um es kurz zu machen: Ja, das hat er! Regenfälle und die damit verbundene Feuchtigkeit sorgen ebenfalls am Schornsteinkopf für einen erhöhten Widerstand, sodass die heißen Rauchgase nur schwer entweichen können.

Die Lösung für das Problem ist dabei ganz ähnlich. Eine rotierende Schornsteinhaube oder eine mit Strömungsdüsen kann diesen Widerstand reduzieren und zugleich auch den Schornstein vor der Feuchtigkeit schützen. Auf diese Weise können Sie auch bei schwerem Regenwetter mit dem Ofen ein gemütlich knisterndes Feuer genießen.

 

Kann es eventuell Probleme beim Anheizen geben?

Um die Rauchgase auch während einer schwierigen Wetterlage zuverlässig über den Edelstahlschornstein abzuführen, sollten Sie beim Anheizen die Druckverhältnisse im Raum beachten. Bei einem Unterdruck kann es passieren, dass der Kaminzug nicht mehr ausreicht und der Qualm regelrecht in die Wohnung gezogen wird. Das ist gefährlich, weshalb Sie immer für einen Überdruck sorgen sollten. Doch wie können Sie die Druckverhältnisse im Raum ändern?

Dafür gibt es einen alten Trick, den Sie ausprobieren können: Wenn Sie ein Fenster auf der sturmabgewandten Seite des Hauses kippen, dann entsteht im Raum ein Unterdruck. Öffnen Sie allerdings ein Fenster auf der Sturmseite, dann drücken die Winde in das Haus und sorgen damit für einen Überdruck. In der Anheizphase verhindern Sie damit, dass der Kaminzug erliegt.