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Gasgrill mit Alufolie auskleiden: Sinnvoll oder doch nicht?

Wenn Sie einen Gasgrill Ihr Eigen nennen, stellen Sie sich vielleicht ab und an die Frage, ob Sie ihn mit Alufolie auskleiden sollen. Im Fernsehen kann man Profis dabei zusehen, wie sie Alufolie nutzen, um den Grill und speziell die Fettschublade zu sichern. Sie wird sonst bei der Benutzung des Grills schnell dreckig. Doch dann gibt es da die Leute, die etwas ganz anderes behaupten – Alufolie stellt ein Risiko da, kann zu unkontrollierbaren Flammen führen. Also bleibt die Frage: Erspart man sich beim Grillen mühsame Reinigungsarbeit? Oder riskiert man damit, dass wenige Minuten später die Terrasse brennt?

Die Crux mit der Alufolie

Gasgrill

Es stimmt tatsächlich, was die Kritiker behaupten. Und genauso haben auch die Profis Recht, wenn sie Ihre Grills mit Alufolie auskleiden. Denn als Schutz gegen Flüssigkeiten und Fett wirkt diese Folie Wunder. Die Fettschublade muss seltener gereinigt werden, dass Grillen macht wieder mehr Spaß. Wichtig ist aber, dass Sie auf Ihre Sicherheit achten. So gilt: Nicht die gesamte Fettschublade des Gasgrills mit Alufolie bedecken!

Bei neueren Grillmodellen befindet sich darin oft ein kleines Loch, welches in eine Fettschale mündet. Wenn man dieses Loch verdeckt, kann das Fett nicht mehr ablaufen und es kann tatsächlich zu hohen Flammen kommen, die auch nach oben schießen können. Deswegen müssen Sie hier unbedingt Vorsicht walten lassen. Trotzdem kann Alufolie bei der richtigen Verwendung Arbeit ersparen.

Verwenden Sie nur Qualitäts-Alufolie

Zerknitterte-Alufolie

Zugegeben: Über die Qualitätsunterschiede bei Aluminiumfolie hat sich wahrscheinlich noch niemand so richtig Gedanken gemacht. Wenn Sie damit aber Ihren Gasgrill auskleiden möchten, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür.

Was Sie hier unbedingt beachten sollten, ist die Schmelztemperatur: Billigprodukte halten oftmals nicht, was sie versprechen: Das sehr heiße Fett tropft darauf und brennt regelrecht Löcher hinein. Hochwertige Alufolie hält Temperaturen bis zu 660,32 Grad stand. Ein guter Gasgrill brutzelt bei 330 Grad. Tauschen Sie die Folie zudem regelmäßig aus. Sie ist natürlich nicht für den Dauereinsatz gedacht und sollte eigentlich nach jedem Grillabend gewechselt werden – das ist auch hygienischer.

Fazit:

Alles in allem kann man den Tipp mit der Alufolie durchaus weiterempfehlen. Sie schützt den Gasgrill vor Verunreinigungen und erspart Ihnen so einiges an Arbeit. Wichtig ist nur, dass Sie aufpassen und Ihre Sicherheit immer an oberster Stelle sehen. Dann steht dem Grill-Vergnügen auch nichts mehr im Wege.