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Vegan grillen: Gut für Gesundheit und Gewissen

Vegane Ernährung ist längst mehr als ein Trend. Immer mehr Menschen setzen sich mit dem bewussten Verzicht auf tierische Produkte in allen Lebensbereichen auseinander. Dies hat neben ethischen Gründen besonders auf die Ernährung bezogen auch ökologische und gesundheitliche Aspekte: Schließlich kann der Mensch alle essentiellen Stoffe auch über pflanzliche Ernährung sicherstellen. Sie möchten sich mit dieser Ernährungsform auseinandersetzen oder Ihre Gäste bei einem schönen Abend vor dem Grillkamin bewirten? Wir stellen Ihnen interessante Rezepte fürs Vegan grillen vor, die Sie lecker, leicht und lebensfroh durch den heißen Sommer bringen.

Klassisch-knackig: Gegrilltes Gemüse

Gemüse-Vegan-grillen

Beim Vegan grillen rückt das Gemüse in den Vordergrund – ist ja klar. Doch es muss nicht immer langweilig und fad schmecken. Mit einer Aubergine, einer Zucchini, Paprika, grünem Spargel und roten Zwiebeln lässt sich beinahe mühelos eine leckere grüne Platte zaubern, die nicht nur leicht bekömmlich ist, sondern auch äußerst vitaminreich. Die gewaschene und abgetrocknete Aubergine und Zucchini, sowie die roten Zwiebeln, in ungefähr 1cm dicke Scheiben schneiden, die entkernte Paprika wird in Ringe derselben Dicke geschnitten. Den Spargel waschen und holzige Enden entfernen.

Pressen Sie den Saft einer halben Zitrone aus und verrühren Sie ihn mit 3 Esslöffeln grünes Pesto nach Wahl und 3 Esslöffeln Olivenöl. Ölen Sie den Grillrost vom Gasgrill oder Holzkohlegrill leicht ein und grillen Sie das Gemüse von jeder Seite 2-4 Minuten. Richten Sie das gegrillte Gemüse auf einer Platte oder in einer Schale an und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Marinieren Sie das gegrillte Gemüse und lassen Sie es maximal 30 Minuten vor dem Servieren ruhen – der Klassiker zum vegan grillen.

Vegan grillen: Süßkartoffeln mit Tofucreme

Vegane-Süßkartoffel

Süßkartoffeln sind in der Lifestyle-Küche längst als gesündere große Schwester der heimischen Erdäpfel bekannt. Mit ihrem süßlichen Geschmack und der weichen Konsistenz haben sich viele Anhänger der roten Alternative gefunden. Sie eigenen sich perfekt zum vegan grillen. Planen Sie aber etwas Zeit dafür ein. Bürsten Sie zwei Süßkartoffeln unter fließendem Wasser ab und beträufeln Sie jede Kartoffel mit einem halben Esslöffel Olivenöl.

Bereiten Sie eine Alufolie für jede Süßkartoffel vor: Packen Sie einen halben Rosmarinzweig, eine Knoblauchzehe (ungeschält) und grobes Meersalz in die Folie. Wickeln Sie die Kartoffeln ein und legen Sie sie für ungefähr 45 Minuten auf den Grill. Natürlich gehört zu Süßkartoffeln auch ein adäquater Ersatz für nicht vegane Sour Cream: Hier eignet sich Tofu sehr gut als Basis. Zerbröseln Sie 400 Gramm Natur-Tofu in eine Schüssel und geben Sie eine halbe geschälte Knoblauchzehe und je einen Esslöffel Leinöl und Zitronensaft hinzu. Pürieren Sie die Menge mit einem leistungsstarken Stabmixer, bis die Masse schön geschmeidig ist. Die Tofucreme lässt sich beliebig verfeinern, etwa zu einer feinen Kräutercreme, oder aber zu einer würzigen Paprikacreme. Das ist auch für viele andere gesunde Rezeptideen beim vegan Grillen eine leckere Beilage.

Tofu

Unser Tipp: Tofu ist auch im Normalzustand bestens zum Vegan Grillen geeignet: Besonders gut schmeckt er in einer Marinade aus veganem Senf, Sojasoße, Paprika, Chili und Knoblauch. Einfach eine Stunde ziehen lassen und dann auf den Grillrost legen.

Italienisches Brot

Veganes-Brot

Fast alle Brotsorten sind vegan – hier können Sie im Supermarkt beherzt zugreifen (außer bei Baguettes mit Butter) – oder aber selbst fantastisch knusprige Brote kreieren. Brot backen ist einfacher als gedacht, und die Ruhezeit des Teiges lässt sich sehr gut zum Vorbereiten weiterer Speisen nutzen. Wie wäre es mit Focaccia? Das flache, hubbelige Brot ist außen kross und innen weich. Es eignet sich ideal zum Saucen Dippen (Siehe oben), wenn man es in kleine Scheibchen schneidet.

Verkneten Sie 350g Weizenmehl, 10 Gramm zerkrümelte Hefe und 220ml warmes Wasser mit einem Teelöffel Salz und einem anderthalben Esslöffel Olivenöl. Lassen Sie den Teig nach dem Verkneten zwei Stunden gehen, damit sich das Volumen vergrößern kann. Nehmen Sie den Teig aus der Schüssel und drücken Sie ihn flach. Verteilen Sie Rosmarin über dem gedrückten Teig und falten Sie ihn zweimal übereinander. Anschließend formen Sie ein flaches Brot aus dem Teig und lassen ihn weitere 45 Minuten gehen. Bestreuen Sie den Teig nun mit grobem Meersalz und backen Sie das Brot bei 200 Grad ungefähr 25 Minuten.

Fazit

Veganes-Gemüse

Sie sehen also: Vegan Grillen ist gar nicht so schwer. Es ist kreativ, bunt und lecker. Wenn es Ihnen jedoch nur darum geht, Ihren Fleischgenuss zu reduzieren, dann können wir Ihnen auch eine reihe leckerer vegetarischer Grillgerichte empfehlen – Das ist Genuss ohne Verzicht