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Grenzwerte bei Pellets: So wird der Qualitätsstandard gesichert

Typisch Deutsch – für alles gibt es in Deutschland eine (Ver)Ordnung. Kaum zu glauben, dass wir die Ordnung nicht erfunden haben, wo doch selbst unser Volksmund nicht ohne das Wörtchen auskommt. Aber so viel Ordnung muss sein, die Ordnung hielt erst mit den Römern Einzug in unsere Kultur. Und wir haben erkannt, dass es sich mit Ordnung besser lebt, als ohne. Denn Ordnung ist das halbe Leben. Auch wenn der Deutsche als Ordnungsverliebt und Paragraphenreiter belächelt wird, geben diese uns Sicherheiten. So auch beim Holzpelletkauf. Damit die neue umweltbewusste Pelletheizung das eigene Heim lange mit gemütlicher Wärme versorgen kann und ohne Probleme funktioniert, müssen die in Deutschland hergestellten Pellets besonderen Qualitätsansprüchen genügen.

Was wird geprüft?

Was sind Holzpellets? - Bei Pellets handelt es sich um einen Brennstoff, dessen Qualität stark schwanken kann. So können mitunter gekaufte Pellets mit schlechter Qualität gravierende Folgen für die Verbrennung im Pelletofen haben: Die Heizung wird ineffizient, umweltschädlich und kann sogar beschädigt werden. Daher ist es wichtig, dass die Pellets qualitative Standards einhalten. Die Einhaltung wird mit definierten Grenzwerten bei Pellets realisiert. Dafür wurden bestimmte Grenzwertkontrollen eingerichtet, die dann mit der Vergabe von Qualitätssiegeln abgeschlossen wird. Ein Beispiel dafür ist die ENPlus-Prüfung, die unter anderem die Bestandteile und Inhaltsstoffe der Pellets auf ihre Qualität überprüft. So dürfen Pellets beispielsweise höchstens mit 2% Presshilfsmitteln wie Stärke angereichert sein und auch die Ascheerweichungstemperatur ist per ISO-Norm definiert. Diese gibt an, ab welcher Temperatur die Asche zu Schlacken schmilzt. Bei dem Einsatz von zu viel Presshilfsmitteln und damit einhergehender zu geringer Ascheerweichungstemperatur kann Schlacke entstehen. Diese setzt sich im Brennraum und den Rohrsystemen fest, was mit der Zeit zu Beschädigungen des Pelletofens führen kann. Neben Produktion und Qualität der Holzpresslinge, werden auch die Logistik und die Auslieferung des Brennstoffes Holzpellets geprüft. Wer eine hochwertige Verbrennung garantierten möchte, sollte nur zu Pellets greifen, die mit solchen Zertifizierungen ausgestattet wurden.

Das sind die Grenzwerte bei Pellets

Geprüfte Pellets – Welche Normen müssen eingehalten werden? In der Praxis gibt es einige Zertifizierungen, die hochwertige Pellets auszeichnen. Dazu gehört auch die DINPlus-Norm. Dabei werden die Pellets auf ihre Zusammensetzung und Eigenschaften wie Durchmesser, Wassergehalt und Ascheanteil überprüft. Wichtig dabei ist auch, ob die Pellets sogenannte Feinteile vorweisen. Feinteile sind kleine Beschädigungen am Pellet, durch die sich dann winzige Teilchen vom Pellet lösen. Viel Feinanteil weist auf minderwertige Pellets hin, da diese nicht mehr effizient verbrennen. Überprüft werden auch der Fertigungsprozess und die Produktionsbedingungen. Das DINPlus-Zeichen gibt es nur, wenn die Pellets nachhaltig und umweltfreundlich hergestellt worden sind. Die Produktion hat auch große Einflüsse auf die Qualitätsunterschiede bei Pellets.

Das passiert bei schlechten Pellets im Pelletofen

Worauf sollte man bei der Bestellung einer Ladung Pellets achten? - Auch wenn entsprechende Prüfstellen versuchen, die verwendeten Pellets in Deutschland lückenlos zu überprüfen, kann man an minderwertige Pellets geraten. Beim Kauf von Pellets muss daher unbedingt auf die entsprechenden Zertifikate geachtet werden. Minderwertige Pellets erzeugen weniger Wärme, werden schneller verbraucht und haben einen hohen Feinteil-Anteil. Feinteile verbrennen umweltschädlich und erzeugen viel Ruß. Pellettransport Systeme, wie die Förderschnecke, können dabei auch verdreckt, verstopft oder sogar zerstört werden. Der Ofen verrußt also schneller.

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