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Einen Kaminofen in einer Mietwohnung einbauen: Wie geht das?

Auch Mieter haben es gern wohlig warm

Der Wunsch nach einen Kaminofen ist nicht nur den Häuslebauern vorbehalten, sondern auch bei vielen Mietern vorhanden. Aber da es eben nicht die eigenen vier Wände sind, stehen viele vor einer großen Hürde: der Vermieter. Inwiefern dieser überhaupt mit in das Projekt einbezogen werden muss und wer sich um die Kosten zu kümmern hat – das lesen Sie im folgenden Beitrag.

Diese Punkte sollten Sie vorher unbedingt klären:

Der Einbau eines Kaminofens in eine Mietwohnung ist meistens eine bauliche Veränderung und stellt einen Eingriff ins Heizungssystem dar. Und da die Mietwohnung nicht Ihr Eigentum ist, müssen Sie bei der Planung vorher definitiv mit dem Vermieter sprechen. Das gute darin ist aber, dass ein Kaminofen auch im Interesse des Vermieters sein kann und er wohlmöglich einen Teil oder gar die ganzen Kosten für ein solches Projekt übernimmt.

Den Vermieter vom Kaminofen überzeugen

Den Vermieter von einem Kaminofen mit dem Argument zu überzeugen, dass ein Ofem ein schönes Flammenspiel und angenehme Wärme produziert dürfte wohl eher schwierig werden. Auch das reine Argument, dass es ökologisch sinnvoll ist, lockt mitunter noch kein Geld aus seiner Tasche. Allerdings stehen Ihre Chancen gut, wenn die bestehende Heizungsanlage bereits über 20 Jahre alt und eine Erneuerung ohnehin ansteht.

Ein Kaminofen kann eine preislich sehr attraktive Angelegenheit sein. Vielleicht können Sie es auch mit dem Argument probieren, dass ein funktionierender Ofen den Wert der Immobilie steigert. Und auf den Energieausweis des Hauses wirken sich ökologisch sinnvolle Wärmeerzeuger ohnehin positiv aus.

Was tun bei Unstimmigkeiten?

Es gibt unterschiedliche Auffassungen und Interpretationen der rechtlichen Lage, was das Aufstellen eines Kaminofens angeht. Einerseits müssen Sie den Vermieter nur dann über die Installation eines Ofens informieren, wenn Sie tatsächlich Änderungen an der Bausubstanz vornehmen wollen. Stellen Sie die Feuerstätte ohnehin in einem Raum mit bereits vorhandenem Schornsteinanschluss auf – so müssen in der Regel auch keine Änderungen an der Bausubstanz vorgenommen werden. In diesen Fällen könnten Sie den Vermieter wohlmöglich sogar von der Entscheidung ausschließen.

Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn der Schornstein zwar schon vorhanden ist – der Zugang aber noch nicht. Hier muss eine Kernbohrung vorgenommen werden. Und darüber müssen Sie den Vermieter in jedem Fall informieren.

Bitte denken Sie auch daran, dass Sie den Ofen und das gesamte System je nach Mietvertrag wieder zurückbauen müssen – sobald Sie wieder ausziehen.

Der Einbau eines Kaminofens in eine Mietwohnung ist rechtlich nicht immer ganz einfach zu klären. Zwar ist es schade, wenn Ihnen der Vermieter die Erlaubnis verweigert – ganz ohne seine Zustimmung geht es aber leider nicht. Im Idealfall sollten Sie versuchen, die Angelegenheit mit einem klärenden Gespräch doch noch zu Ihren Gunsten zu entscheiden. Von kompletten Alleingängen raten wir Ihnen bei der Entscheidung daher ab.

Tags: Kaminofen
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