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Die gesetzlichen Grenzwerte für Kamine

Wer sich dazu entschließt, einen Kamin in ausgewählten Räumlichkeiten der eigenen vier Wände einzusetzen, der kann sich gleich mehrerer attraktiver Vorteile sicher sein. Neben einem deutlichen Plus an Komfort und einem unverkennbaren gemütlichen Charakter bieten solche Kamine natürlich auch Wärme. Da es sich jedoch logischerweise um einen Verbrennungsprozess handelt, hat der Gesetzgeber an dieser Stelle bestimmte Grenzen eingeführt, um den Schutz der Umwelt in gewissem Maß zu gewährleisten. Nachfolgend wird näher auf diese Grenzwerte eingegangen, auf die unbedingt bei der Auswahl der eigenen Kamine geachtet werden sollte.

Die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für den Kamin

Diese Regelungen sind erst nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes zur Feinstaub-Reduzierung durch KamineKachelöfen und Kaminöfen gültig, was bereits seit dem Jahr 2008 der Fall ist. Diese Vorgaben sehen vor, dass bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden, wobei an dieser Stelle auch erwähnt werden muss, dass moderne Kamine oder auch Kaminöfen in den unterschiedlichsten Ausführungen diese Grenzwerte im groben Maße einhalten. Ab dem Jahr 2015 sind jedoch deutlich verschärfte Regelungen vorgesehen, wie bereits bekannt wurde. Demnach soll ab diesem Zeitpunkt die Obergrenze der Feinstaub-Belastung, die durch einen Kamin oder Kaminofen verursacht wird, bei 150 Milligramm pro Kubikmeter liegen, um auf dem Markt der Bundesrepublik zugelassen zu werden. Bereits heutzutage gibt es den einen oder anderen Kaminofen, der diese strengen Richtlinien schon erfüllt und sich somit als besonders umweltfreundlich präsentiert. Wer sich also einen neuenKaminofen zulegen möchte, der sollte unbedingt auf eben diese Anforderungen achten, damit in gut zwei Jahren nicht erneut zum Geldbeutel gegriffen werden muss. Wenn Kaminöfen den aktuell geltenden Richtwert übersteigen sollten, dann ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dass ein entsprechender Rußfilter im System verbaut werden muss, um diesen hohen Feinstaub-Gehalt zu kompensieren. Das Bundesumweltministerium vertraut in dieser Frage auf die spezielle Prüfung von Typenklassen, nach denen sich die unterschiedliche Feinstaub-Belastung von Kaminöfen beurteilen lässt.

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