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Wie ist ein Kombispeicher aufgebaut?

Ein Pufferspeicher für hohe Effizienz

Ein Pufferspeicher ist ohnehin schon eine clevere Sache. Er erhöht die Effizienz einer Heizungsanlage deutlich, da er Wärmeenergie für das ganze Haus im großen Stil speichern kann. Das sorgt dafür, dass nicht jedes Mal der Kessel anfeuern muss, wenn einmal kurzfristig Energie benötigt wird. In diesem Sinne funktioniert ein Pufferspeicher wie eine große Isolierkanne. Es ist eine Art Akku für warmes Wasser. Im Normalfall wird diese Art von Speicher für die Versorgung der Heizkörper angelegt. Aber was ist, wenn Sie mit Ihrem Heizkessel oder Kamin auch gleichzeitig das Wasser für die Dusche und zum Händewaschen erwärmen wollen?

Heizung und Dusche - der Kombispeicher kann beides.

Genau dann ist ein Kombispeicher die ideale Lösung. Denn dieser besitzt neben dem eigentlichen Speicher für das Heizungswasser auch gleichzeitig ein Element zur Speicherung des Brauchwassers. Im konkreten Fall ist das meistens ein Tank im Tank. Der kleinere Brauchwasserspeicher wird vom Pufferspeicher über einen Wärmetauscher mit versorgt. So können Sie mit Ihrem Heizkessel oder der Holzheizung gleichzeitig Heizungswasser und Brauchwasser erwärmen und nutzen. Der kleinere Brauchwassertank befindet sich normalerweise im oberen Bereich des Kombispeichers, da sich dort das warme Wasser immer ansammelt.

Nachteile des Kombispeichers

Einen Nachteil besitzt diese Form der Wärmespeicherung aber, auf die wir Sie an dieser Stelle hinweisen wollen. Ein fester Speicher für das Brauchwasser bedeutet nämlich, dass das Wasser im Speicher erst einmal steht und in regelmäßigen Abständen komplett geleert werden muss. Das dient vor allem hygienischen Zwecken, da sich bei stehendem Wasser die mikrobielle Belastung mit der Zeit erhöhen kann. Legionellen ist da das passende Stichwort. Wer also einmal für mehrere Wochen in den Urlaub fährt und danach zurückkommt, muss also erst einmal den kompletten Brauchwassertank leeren. Wem das allerdings zu viel Aufwand ist, dem empfehlen wir einen sogenannten Hygienespeicher. Diese besitzen keinen eigenen Tank, sondern erwärmen das Brauchwasser über beispielsweise über einen Durchlauferhitzer oder eine Wärmespirale. Da wird das Wasser auch wirklich nur dann erwärmt, wenn es gebraucht wird. 

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