Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Latentwärmespeicher: Salz

Energie von heute für morgen nutzbar machen mit Salz!

Latentwärmespeicher gibt es in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Speichermedien. Eines der nutzbaren Phasenwechselmedien ist zum Beispiel das Natriumazetat. Das ist ein Natriumsalz, welches aus der Essigsäure gewonnen werden kann. Dieses Salz besitzt seinen Schmelzpunkt bei etwa 60 Grad Celsius und lässt sich daher ähnlich gut als Speicher verwenden, wie Hartparaffin. Zusätzlich kann bei Natriumazetat auch das physikalische Phänomen der sogenannten unterkühlenden Schmelze angewendet werden. Das bedeutet: Der Stoff bleibt auch dann noch flüssig, selbst wenn es unter seinen natürlichen Schmelzpunkt gekühlt wird. Bei Natriumazetat liegt das vor allem daran, dass das Salz in sich selbst gelöst ist.

Eine zeitlich unbegrenzte Speicherung

Bei einer Zuführung von Wärme kann also ein großer Teil der Energie latent im Phasenwechselmedium gespeichert werden. Diese Speicherform ist praktisch zeitlich unbegrenzt. Zur Rückführung der Energie müssen der Lösung Kristallisationskeime zugeführt werden. Das kennen viele von den bekannten Handwärmern, mit den klickenden Metallplättchen. Bei einem großen Latentwärmespeicher für den Heizbedarf eines ganzen Hauses funktioniert das übrigens recht ähnlich. Solche Speicherformen sind zwar für den normalen Hausgebrauch fast noch unerschwinglich, jedoch gut geeignet für eine Solarthermie-Anlage.

Ähnliche Beiträge aus unserem Wissenscenter
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.