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Was ist ein Leichtbauschornstein und was sind seine Besonderheiten?

Neben dem klassischen Gemauerten und dem aus Edelstahl...

Wenn Sie an einen Schornstein denken, dann haben Sie sehr wahrscheinlich ein Bild von einem klassisch gemauerten Klotz vor Augen, der meterhoch aus dem Dach ragt. Zwar gibt es die Urgesteine bei uns in Deutschland immer noch zu finden – sie werden jedoch Stück für Stück ersetzt: Durch neue und moderne Varianten. Wer sich einen neuen Schornstein kaufen möchte, der schaut meistens sofort bei den beliebten Edelstahlschornsteinen. Es gibt aber auch noch weitere Varianten, die ihre ganz eigenen Vorzüge haben. Eine davon ist zum Beispiel der Leichtbauschornstein: Was es damit auf sich hat und wie er funktioniert – das zeigen wir Ihnen jetzt.

Was ist das Besondere an einem Leichtbauschornstein

Es handelt es sich um ein sehr leichtes Schornsteinsystem, welches im Schnitt gerade einmal auf 35 Kilogramm pro Meter bringt. Der Grund für das geringe Gewicht lässt sich in der Wahl des Materials wiederfinden. Ein Leichtbauschornstein besteht in der Regel aus einem normalen Schornsteinrohr, welches außen mit Calciumsilikat oder Vermiculite gedämmt wurde.

Der Vorteil bei diesem Schornsteinsystem ist, dass es nur sehr wenig Platz einnimmt und daher auch bei sehr kleinen Platzverhältnissen eingebaut werden kann Außerdem entsteht kein sehr großes Problem mit der Statik des Hauses bei einer Nachrüstung, wie es bei herkömmlich gemauerten Schornsteinen aufgrund ihrer Maße häufig der Fall ist. Der Grund der platzsparenden Eigenschaft des Leichtbauschornsteines lässt sich Aufbau des Schornsteines finden, wonach seine Wärmedämmung gerade einmal drei bis vier Zentimeter stark ist und seine Außenhülle von circa vier Zentimetern Stärke geprägt ist.

Ein Leichtbauschornstein lässt sich aufgrund seiner modularen Bauweise sehr gut individuell planen und ohne größeren Aufwand montieren. Von daher bewegen sich der Aufwand und die Kosten für die Systeme in einem preislich attraktiven Rahmen.

Was ist der Unterschied zum Edelstahlschornstein

Der größte Unterschied zum klassischen Edelstahlschornstein ist die Dämmung durch Fertigteile. Im Inneren befindet sich ein einwandiges Abgasrohr. Die normale Edelstahlschornstein-Konstruktion besteht aus einem doppelwandigen Rohr mit einer Dämmschicht aus mineralischer Wolle.
Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass Leichtbauschornsteine direkt nach dem Aufbau streich- und tapezierfähig sind. Sie brauchen sich also nicht um eine extra Verkleidung zu kümmern. Edelstahlschornsteine kommen zwar auch ohne Verkleidung aus – jedoch ist das aus optischen Gründen nicht immer gewünscht. Vom Aussehen her, ist die Leichtbauvariante also deutlich überlegen.

Für welche Brennstoffe kann der Leichtbauschornstein eingesetzt werden?

Der Leichtbauschornstein ist in dieser Beziehung ein echter „Allrounder“: Er ist für alle Regelfeuerstätten zugelassen. Somit kann er zum einen zur Befeuerung mit Öl und Gas eingesetzt werden, aber auch für alle Festbrennstoffe, wie Holz, Holzpellets oder Kohle.

Sie sehen also, es muss nicht immer der klassische gemauerte Schornstein oder ein Modell aus Edelstahl sein: Leichtbauschornsteine bieten Ihnen viele Vorteile, die das Allrounder-System definitiv interessant machen.

Tags: Schornstein
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