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Was gehört zu den Aufgaben eines Kaminkehrers und was erledigt er bei Ihnen vor Ort?

Der Kaminkehrer ist Ihr Ansprechpartner in vielen Angelegenheiten

Brandschutz-Profi, Rußbefreier, Glücksbringer: Der Schornsteinfeger ist ein spannender Beruf. Doch nicht jeder weiß, wie vielfältig sein Aufgabenbereich tatsächlich ist. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Aufgaben er hat und wo Sie ihn um Rat und Tat bitten können.

Vielleicht sind Sie bisher noch kein Ofenbesitzer, möchten aber demnächst einer sein. Dann setzen die Aufgaben eines Schornsteinfegers bereits in dieser Phase an. Ein Kaminkehrer (je nach Region auch Schornsteinfeger genannt) übernimmt wichtige Beratungsaufgaben vor dem Kauf eines Kaminofens. Kontaktieren Sie ihn daher schon vor dem Kauf: Er kann Ihnen wichtige Tipps und Infos rund um Thema und auch den Brandschutz geben. Das ist vor allem auch deswegen wichtig, weil er die Einzelfeuerstätte vor dem Gebrauch abnehmen muss. Diesen Hinweis sollten Sie übrigens auch bei einer Neuanschaffung oder einer baulichen Veränderung mit beherzigen.

Außer der Beratung: Was macht ein Kaminkehrer sonst noch?

Zu den Hauptaufgaben gehören natürlich die Reinigung und Überprüfung der Kaminanlage.
Dazu säubert er Ihren Schornstein und befreit ihn von Rußablagerungen. Das sorgt für eine einwandfreie Funktion und hält den Kaminzug in ausreichender Stärke aufrecht.
An dieser Stelle sei unbedingt anzumerken, dass die Reinigung des Ofenrohres - das Verbindungstück zwischen Kaminofen und Schornstein - nicht zum Aufgabengebiert des Kaminkehrers gehört. Für die Reinigung dessen müssen Sie als Ofenbesitzer selbst Sorge tragen. Neben den Reinigungsaufgaben nimmt der Schornsteinfeger wichtige Messungen und Analysen von Schadstoffen im Verbrennungsgas vor. Sollten hier Auffälligkeiten auftreten, wird Sie der Schornsteinfeger dazu informieren und Lösungsvorschläge anbieten.

Wie oft muss der Kaminkehrer zu mir kommen?

Das ist in Deutschland gesetzlich geregelt und hängt von der Art der Feuerstätte ab. Außerdem spielt noch der verwendete Brennstoff eine wichtige Rolle und wie oft die Heizung genutzt wird. In der Regel ist es bei Holzheizungen aber zwischen 1x und 3x pro Jahr. Um die genannten Intervalle nachzuhalten und im Zweifelsfall nachzuweisen stellt der Schornsteinfeger nach getaner Arbeit einen so genannten Feuerungsbescheid aus. Je nach Intervall geht aus diesem Bescheid auch hervor, welche Aufgaben der Kaminkehrer zu verrichten hat.
Achten Sie bitte unbedingt auf die fristgerechte Erledigung der Aufgaben, da Sie seit der Novelle der BImSchV 1 selbst zu Bestellung des Kaminkehrers angehalten sind. Eine weitere Besonderheit ist ab dem 01.01.2013, dass Sie einen Schornsteinfeger Ihrer Wahl mit dem Überprüfen und Reinigen Ihrer Feuerstätte beauftragen können. Zuvor war ein Bezirksfeger festgelegt. Diese Regelung soll den Wettbewerb zwischen freien Schornsteinfegern und Fachbetrieben erhöhen und damit für Sie langfristig die Gebühren senken.

Eine Anekdote zum Schluss: Warum bringt der Schornsteinfeger Glück?

Dass Schornsteinfeger neben Glücksscheinchen und Kleeblättern häufig auf Glückwunschkarten zu finden sind, lässt sich auf den Ausspruch: „Ein Glück, dass der Schornsteinfeger da war“ zurückführen. Dieser Ausspruch stammt aus einer Zeit, zu der viele Dächer noch mit Stroh gedeckt waren und es häufig zu Bränden kam, wenn der Schornstein nicht regelmäßig gereinigt wurde. Daher waren die Bewohner froh, wenn der Schornsteinfeger mal wieder da war und empfanden es als Glück.

Tags: Kaminofen
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