Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Schornsteinsanierung: Welches Material für welche Feuerstätte?

Wir bringen Klarheit in die Welt der Sanierungen

Für eine anstehende Schornsteinsanierung kann es mehrere Gründe geben. In der Praxis kommen zwei Fälle jedoch besonders häufig vor: Entweder ist der alte Rauchgasabzug akut von einer Versottung betroffen. Oder Sie haben sich eine neue Feuerstätte gekauft. Die Abgastemperatur einer modernen Anlage ist meist deutlich niedriger, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Daher kann es schnell zu einer unerwünschten Kondensation der Rauchgase kommen.

Für eine Erneuerung des Schornsteins kommen mehrere Materialien in Frage: Stahl, Kunststoff & Keramik. Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Lösung für Ihre Feuerstätte am geeignetsten ist und klären die Vor- und Nachteile.

Edelstahl: Die universelle Lösung zur Schornsteinsanierung

Stahl und Edelstahl werden vor allem im Bereich der holzbetriebenen Heizkessel eingesetzt, also zum Beispiel bei Pelletheizungen oder Holzvergasern. Diese Variante ist sowohl kosteneffizient und für die meisten Anlagen praktikabel. Es können auch kleinere Querschnitte bis zu 80mm Durchmesser umgesetzt werden. Besonders gern werden Schornsteinsanierungen mit Stahl auch dann gemacht wenn der Rauchgasabzug Bögen beinhaltet, zum Beispiel bei einer Dachumführung. Speziell für diesen Fall gibt es flexible Rohrelemente. Ferner gibt es bei Edelstahl auch eine ganze Reihe von Sonderbauteilen, die sich individuell an die Bedürfnisse Ihres Schornsteins anpassen lassen.

Keramik: ideal für Fertigteilschornsteine

Eine keramische Schornsteinsanierung kann prinzipiell überall dort eingesetzt werden, wo auch Edelstahl einsetzbar wäre. Daher ist es ebenso eine gute Lösung für neue Kaminanlagen und Öfen. Allerdings ist hier die Vielfalt der Formteile nicht ganz so stark gegeben. Da ein Fertigteilschornstein aber keine Bögen oder andere komplizierte Formen aufweist, stellt das in der Praxis meist kein Hindernis dar. Keramik hat natürlich auch einen entscheidenden Vorteil: Sie kann nicht rosten. Zudem ist das Material beständig gegen Temperatur und besitzt eine sehr lange Lebensdauer.

Kunststoff: Elegante Lösung für Öl und Gas

Auch wenn es auf dem ersten Blick etwas abwegig erscheint: Kunststoff kann als Material sehr gut in der Schornsteinsanierung eingesetzt werden. Es wird vor allem bei den Brennstoffen Öl und Gas verwendet. Damit lassen sich zum Beispiel Abgasleitungen für Brennwertgeräte erneuern. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kunststoff ist ein günstiges Material, sodass Sie für die Schornsteinsanierung deutlich weniger tief in die Tasche greifen müssen.  

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel