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Der Küchenofen – holzbetriebener Allrounder

Unabhängig von Strom und Heizung – die Renaissance des Küchenofens hält Einzug in unser trautes Heim. Trotz der bekannten Vorzüge eines Elektroherdes, hat Omas guter alter Holzherd noch lange nicht ausgedient. Egal ob Beistellherd oder Vollherd mit Sichtfenster, der Küchenofen findet immer mehr Liebhaber und glühende Anhänger. Und das hat auch seinen guten Grund. In den modernen holzbetriebenen Küchenöfen ist modernste Technik verbaut und auch auf das Ceranfeld muss mittlerweile nicht mehr verzichtet werden. Zudem heizen moderne Küchenöfen sehr effizient und versorgen den Haushalt mit der wohligen Wärme eines gemütlichen Holzfeuers.

Küchenofen – Clever Kochen und Heizen

Küchenofen mit offener FeuerraumtürBei einem Küchenofen handelt es sich in erster Linie um eine Feuerstätte, die der Zubereitung von Speisen dient und dabei, abgesehen von den pelletbetriebenen Küchenöfen, vollkommen unabhängig von Strom ist. Dabei werden die Backröhre und die Kochplatte über eine Brennkammer befeuert die, je nach Ausführung, entweder mit Holz, Pellets oder Kohlen bestückt wird. Obwohl der Küchenofen in erster Linie der Zubereitung von Speisen dient, so heizt er selbstverständlich auch gleichzeitig den Aufstellungsraum. Einige Modelle gehen noch einen Schritt weiter und sind wasserführend ausgestattet. Diese Küchenöfen können nicht nur zum Kochen verwendet werden, sondern auch zur Bereitstellung von warmem Brauchwasser. Dazu besitzen diese entweder eine wasserumspülte Brennkammer oder eine Wassertasche, welche mit dem zentralen Heizkreislauf des Hauses verbunden werden kann. Wasserführende Küchenöfen können auf diese Weise beim Kochen zugleich warmes Brauchwasser bereitstellen und die somit Zentralheizung entlasten.

Kochen mit Feuer – das will gelernt sein

ältere Dame beim kochen in der KücheDer Holzherd im Alltag – Vor knapp 100 Jahren bildete dieser noch den Mittelpunkt in der Küche, in der man die meiste Zeit des Tages verbrachte. Vor allem in den Wintermonaten kam man in der Küche mit der Familie zusammen und genoss gemeinsam die wohlige Wärme des Holzofens. Heutzutage spielt sich nicht mehr der gesamte Alltag in der Küche ab und man findet sich lediglich zu den gemeinsamen Mahlzeiten und zum gemeinsamen Kochen in der Küche zusammen. Umso besser, wenn die Gerichte mit dem Küchenofen, wie zu Omas Zeiten gekocht wurden. Ein jeder Küchenofen verfügt über eine Brennkammer, die entweder mit Scheitholz, Holzpellets oder Kohlen befeuert wird. Die Einstellung der Temperatur erfolgt dabei über die Regulierung der Verbrennungsluft. Einige Küchenofen verfügen zudem über einen höhenverstellbaren Glutrost. Wird dieser nach oben oder unten geschraubt, sprich in Richtung der Kochplatte oder von dieser weg, steigt oder fällt somit ebenfalls die Kochtemperatur. Zugleich kann die Hitze aber auch durch ein bloßes verschieben der Töpfe und Pfannen auf der Kochplatte reguliert werden, da diese unterschiedliche Temperaturzonen besitzt. Bei der Handhabung eines Küchenofens ist also erst einmal Fingerspitzengefühl und ein wenig Übung gefordert.

moderner Küchenofen mit Ceranfeld in Küchenzeile integriertHerdplatte aus Glaskeramik oder doch aus Stahl kaufen? Die Kochplatte besteht bei einem Küchenofen entweder aus Stahl, Gusseisen oder aus Glaskeramik. Stahl hat dabei den Vorteil, dass es sowohl robust als auch massiv ist. Dadurch ist es ein idealer Wärmespeicher, welcher die Hitze optimal verteilt. Glaskeramik hingegen ist widerstandsfähig und lässt sich einfach reinigen, falls etwas auf der Kochplatte anbrennen sollte. Bei der Reinigung der Glaskeramik-Herdplatte sollte dennoch ein Spezialreiniger und für hartnäckige Verschmutzung ein Schaber verwendet werden. Die gusseisernen Herdplatten sind sehr robust, sollten allerdings regelmäßig gepflegt werden um Rost vorzubeugen. Wer folgende Tipps befolgt, braucht keine Angst vor einer rostenden gusseisernen Herdplatte und einen verschlissenen Küchenofen haben:

  1. Nie sollte Kochgeschirr mit nassen Unterseiten auf die Herdplatte stehen gelassen werden. Dies begünstigt unschöne Rostflecken und kann die Herdplatte beschädigen.
  2. Eingebranntes sollte, nach dem Erkalten, immer entfernt werden. Am besten wird es einfach angelöst und abgeschabt. Um alle Fremdkörper zu entfernen, sollte die Herdplatte regelmäßig mit Stahlwolle, Herdschmirkel oder einer Paste angerieben und mittels Zeitungspapiers nachpoliert werden.
  3. Auch ist es empfehlenswert die gusseiserne Herdplatte von Zeit zu Zeit mit Olivenöl zu versiegeln.

Wer die Herdplatte des Küchenofens richtig reinigt und regelmäßig pflegt, hat lange Freude an seinem Küchenofen. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass dieser mit festen Brennstoffen befeuert wird, welche Asche und Ruß erzeugen. Demnach muss auch der Aschekasten regelmäßig geleert und das Ofenrohr von Rußablagerungen befreit werden.

Umwelt und Emissionen

Kochen auf dem Holzherd wird jetzt umweltfreundlicher – Auch häusliche Küchenöfen müssen bestimmte Normen und Anforderungen einhalten um aufgestellt und in Betrieb genommen werden zu dürfen. Die europäische Norm EN 12815 sorgt dabei für einheitliche Mindestanforderungen im gesamten europäischen Binnenmarkt und für eine bessere CO2-Bilanz. Neben dem Kochen gibt ein Küchenofen auch Wärme an den Aufstellungsraum ab. Er ist daher sowohl eine Kochstelle als auch ein Heizgerät. Wird er mit regenerativen und ökologischen Brennstoffen wie Holz oder Holzpellets befeuert, dann zeichnet er sich durch eine umweltfreundliche CO2-Bilanz aus. Denn Holzfeuerstätten sind deutlich sauberer als gedacht.

Küchenofen im Garten- oder Ferienhaus

GartenlaubeKann man einen Küchenofen im Garten betreiben? Grundsätzlich spricht nichts dagegen. Allerdings sollte man einige Dinge im Vorfeld abklären, bevor man den Küchenofen im selbstgezimmerten Gartenhäuschen blindlinks installiert. Das Bundeskleingartengesetz verbietet die Installation und das Betreiben von Feuerstätten in der Gartenlaube grundsätzlich nicht. Jeder Schrebergarten-Verein hat jedoch seine eigene Satzung, welche vorher gesichtet werden sollte. Auch ist es nicht verkehrt bei der Stadt oder der Kommune nachzufragen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Brandschutz. Viele Gartenlauben sind aus brennbaren Materialien gebaut. Daher empfiehlt es sich vorab den Kaminkehrer zu Rate zu ziehen und die Voraussetzungen abzuklären.

Ein Ferienhaus bietet da schon ganz andere Gegebenheiten. Gerade moderne Küchenöfen eignen sich hervorragend für das eigene Feriendomizil. Gerade wenn keine Voraussetzungen für elektrischen Strom gegeben sind, entfaltet der Allrounder seine Vielfältigkeit. Die kleinen Räume werden mit ihm schnell beheizt und gleichzeitig kann man die Familie mit frisch gekochten Speisen verwöhnen. Jedoch sollte auch hier der lokale Schornsteinfeger vor der Installation mit einbezogen werden um die örtlichen Gegebenheiten abzuklären. So steht man immer auf der Sicheren Seite.

Die Feuerstätten von morgen: ofen.de verfolgt stets die aktuellen Trendentwicklungen beim Heizen mit Holz, Gas oder Pellets. Egal ob holzbetriebener Kamin oder doch ein Pelletofen, unsere kompetenten Fachberater finden für jede Wohnsituation den passenden Ofen.

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