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Wirkungsgrad und Feinstaub – Wie hängt das bei einem Kaminofen zusammen?

Hoher Wirkungsgrad - wenig Feinstaub?

Kamine und Öfen werden in den Medien immer wieder für den Ausstoß hoher Feinstaubemissionen verantwortlich gemacht. Natürlich ist es so, dass bei der Verbrennung von Holz etwa 100-mal mehr entsteht, als es bei der Verbrennung in einem Gaskamin der Fall wäre. Doch wie schädlich für die Umwelt sind Holzeizungen tatsächlich und was hat das mit dem Wirkungsgrad der Geräte zu tun? Die Antwort wird Sie überraschen!

Entstehung von Feinstaub im Kaminofen

Werfen wir einen Blick auf die Fakten: Wie viel Feinstaub in einem Kaminofen entsteht hängt sehr stark davon ab, welches Modell Sie Zuhause stehen haben und wie Sie das Holz verfeuern. In Deutschland gibt es sehr strenge Grenzwerte zum Schutz unserer Umwelt, was die Freisetzung von Feinstaub angeht. Neue Modelle müssen diese Auflagen erfüllen und alte Geräte sollen in Absehbarer Zeit ausgetauscht werden. Aus diesem Grund ist in den meisten Fällen die Nachrüstung eines Feinstaubfilters nicht notwendig.

Besonders wichtig ist die Restfeuchtigkeit des Holzes. Als Faustregel gilt: Je trockener, desto besser. Es werden dann weniger Schadstoffe freigesetzt und in die Luft gepustet. Kaminholz sollte eine Restfeuchte von unter 20% aufweisen, damit es noch effizient und emissionsarm verbrennen kann. Alles was darüber liegt, sollten Sie nicht in den Ofen geben. Die Restfeuchte können Sie ganz einfach mit einem Messgerät feststellen. So sind Sie auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Was hat das Ganze mit dem Wirkungsgrad zu tun?

Der Wirkungsgrad eines Kaminofens spielt bei der Freisetzung von Feinstaub und anderen Emissionen seine sehr wichtige Rolle. Denn: Bei einem effizienten Gerät wird der Feinstaub gleich mitverbrannt und kann gar nicht in die Luft gelangen. So etwas funktioniert entweder mit zusätzlichen vorgewärmten Luftströmen, die eine sehr hohe Verbrennungstemperatur erreichen können oder mit einemintelligenten System zur Nachverbrennung.

Von einem Modell mit hohem Wirkungsgrad profitieren Sie gleich doppelt: Es wird mehr nutzbare Energie bei geringeren Brennstoffkosten freigesetzt. Gleichzeitig gelangen deutlich weniger Schadstoffe in die Umwelt.

Unser Tipp: Lassen Sie die Finger von vermeintlichen Biligöfen – Ein Blick auf die Verbrennungstechnik entlarvt die Geräte schnell als Rußschleudern.

Tags: Kamin, Kaminofen
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