Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Welche verschiedene Arten von Rauchmeldern gibt es und wie funktionieren Sie?

Rauchmelder retten leben: Ein Überblick 

Die frühzeitige Erkennung von Rauchentwicklung und einem Brand ist für jeden Hausbewohner ein Bedürfnis. Rauchmelder schützen die Gesundheit, das Leben und auch alle materiellen Dinge, die einem Brand zum Opfer fallen könnten. In Deutschland sind sie im Wohnbereich mittlerweile Pflicht.

Am Markt gibt es eine Vielzahl von Rauchmeldern. Damit Sie wissen, welche Varianten es gibt und wie Sie funktionieren, geben wir Ihnen im folgenden Beitrag einen Überblick über die gängigsten Technologien. Im Anschluss klären wir für Sie weiter, welchen Rauchmelder Sie benötigen, wenn Sie einen Kaminofen sicher betreiben wollen.

Der Ionisationsrauchmelder

Der Vorteil eines Ionisationsrauchmelders ist, dass er sehr zuverlässig bereits bei kleinsten Rauchmengen Alarm schlägt. Aber wie realisiert dieser Rauchmelder diese unglaubliche Sensibilität?

Ein leicht radioaktives Element im Inneren des Ionisationsrauchmelders macht es möglich (keine Angst – die Geräte sind sicher). Dieses Element strahlt Alpha- und Betastrahlen ab, die zwischen zwei Metalllatten ionisiert werden. Daher kommt auch der Name des Rauchmelders. Durch die so genannte Ionisierung entsteht ein elektrischer Stromfluss. Treten jetzt auch nur geringe Konzentrationen von Rauch in den Rauchmelder ein, so wird ein Teil der Ionen durch elektrostatische Anziehung an den eingetretenen Rauch gebunden. Das Resultat ist, dass der Stromfluss zwischen den beiden Metallplatten abnimmt. Diese Veränderung löst den Ionisationsrauchmelder aus und er schlägt Alarm.

Die Technik ist sehr zuverlässig und reagiert bereits bei kleinsten Rauchkonzentrationen. Allerdings ist der Ionisationsrauchmelder im Vergleich zu anderen deutlich preisintensiver und aufgrund seines radioaktiven Elements nicht einfach im Hausmüll zu entsorgen. Diese Art von Rauchmeldern wird im Hausgebraucht zunehmend von optischen Meldern ersetzt

Der optische Rauchmelder

Solche Rauchmelder arbeiten mit einer Diode und einem Infrarotstrahl im Inneren. Der optische Rauchmelder ist einer der weit verbreitetsten Rauchmelder in Deutschland. Befindet sich im Rauchmelder kein Rauch, so verläuft der Infrarotstrahl ungestört im Inneren des Rauchmelders. Tritt allerding Rauch in den Melder ein, so wird der Infrarotstahl durch die Rauchpartikel gebrochen und zu einem speziellen Sensor umgeleitet. Dann schlägt der optische Rauchmelder Alarm. Damit diese Technik funktionieren kann, ist die Hülle dieses Rauchmelders so konzipiert, dass kein Licht in das Innere eintritt. Dadurch werden Fehlalarme vermieden. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist, dass sie günstiger ist, als die des Ionisierungsrauchmelders.

Der Thermooptische Rauchmelder

Im Grunde ist der thermooptische Rauchmelder, der gleiche wie der optische Rauchmelder. Er bedient sich der gleichen Technik einer Diode und einem Infrarotstrahl. Allerdings verfügt dieser Rauchmelder über eine weitere Ausstattung. Er besitzt weiter einen so genannten Heißleiter, der die Temperatur überwacht und Temperaturunterschiede feststellt. Somit verfügt dieser Rauchmelder über zwei Möglichkeiten, einen Brand zu identifizieren. Im privaten Haushalt ist die Temperaturüberwachung jedoch möglicherweise überflüssig, da der Rauchmelder zuvor bereits den Rauch wahrnimmt und Alarm schlägt, bevor überhaupt ein Temperaturunterschied wahrgenommen wird.

Welcher Melder für den Betrieb eines Kaminofens?

Ein optischer Rauchmelder schützt sehr gut bei einem Brand, da dabei Qualm beziehungsweise Rauch entsteht. Von einem Kaminofen geht allerdings noch eine weitere Gefahr aus. Die Rede ist vom Austritt vom lebensgefährlichen sowie geruchlosen Gas Kohlenmonoxid. Dieses wird, da es auch optisch nicht zu sehen ist, nicht vom optischen Rauchmelder erkannt. Bevor es also zum Brand und zur Rauchentwicklung kommt, kann es längst dazu gekommen sein, dass die Hausbewohner an einer Kohlenmonoxidvergiftung leiden. Daher empfiehlt sich bei der Nutzung eines Kaminofens zusätzlich die Installation eines so genannten CO-Melders.

Tags: Rauchmelder
Ähnliche Beiträge aus unserem Wissenscenter
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.