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Was muss vor der Installation eines Gaskamins beachtet werden? Worauf kommt es an?

Der Gaskamin als echte Alternative

Wie der Begriff Gaskamin vielleicht schon vermuten lässt, handelt es sich um ein Kaminmodell, welches nicht mit den klassischen Brennstoffen Holz oder Braunkohle befeuert wird. Die Flamme wird mit Erdgas oder Propangas erzeugt. Dabei gibt der Gaskamin eine hervorragende Strahlungswärme ab und eignet sich genauso wie herkömmliche Kaminöfen zur Heizung beziehungsweise zur unterstützenden Beheizung Ihres Wohnraumes. Doch was muss dabei beachtet werden, wenn man sich so ein Modell im eigenen Haus einbauen lassen möchte und welche Voraussetzungen sind dafür notwendig?

Voraussetzungen zum Einbau von Gaskaminen

Ein Gaskamin muss zum natürlich mit dem Brennstoff versorgt werden. Das geht entweder über eine feste Erdgasleitung oder mit Gasflaschen. Soll eine Gasflasche für die Befeuerung des Gaskamins genutzt werden, ist darauf zu achten, dass sie mit einem Fassungsvermögen von bis zu 11 Kilogramm zulässig sind. Weiterhin braucht der Gaskamin neben seiner Gaszufuhr auch ein System zum Abführen der Verbrennungsgase.

Welcher Schornstein dafür geeignet ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Jeder Hersteller hat seine eigenen Vorgaben. Bei der Marke DRU darf zum Beispiel für die Gaskamine und Gaskaminöfen nur das dazu passende System von Spartherm verwendet werden. Sonst würde die Anlage ihre Zulassung verlieren. Wenn Sie erfahren wollen, Abgasabfuhr benötigt wird, empfehlen wir Ihnen einen Blick in das Betriebshandbuch des jeweiligen Modells zu werfen. Hier sind die genauen Vorgaben dafür verankert.

Ziehen Sie im Zweifelsfall Ihren Schornsteinfeger zu Rate oder lassen Sie sich ganz unverbindlich von unseren kompetenten Mitarbeitern beraten.

Was ist bei Energiesparhäusern zu beachten?

Das Aufstellen eines Gaskamins ist in solchen Häusern grundsätzlich kein Problem. Allerdings müssen Sie mit einem geeigneten Luft-Abgas-System dafür sorgen, dass der Gaskamin mit Frischluft versorgt wird und die Verbrennungsgase abtransportiert werden. Beim Kauf eines Gaskamins für das Energiesparhaus müssen Sie auf die Eigenschaft der Raumluftunabhängigkeit achten. Nur diese Modelle mit einer DIBt-Prüfung dürfen hier verwendet werden.

Für die Installation und den Anschluss sollten Sie unbedingt einen Fachmann beauftragen. So entstehen Ihnen keine Sicherheitsrisiken. Anschließend muss auch der Gaskamin vom zuständigen Kaminkehrer abgenommen werden.

Neben den Heizaspekten ist ein Gaskamin auch ein atemberaubend schönes Wohnaccessoire, welches mit einem gemütlichen Flammenbild überzeugt. Ein gemütlicher Kaminabend lässt sich auch vor einem Gaskamin verbringen. Die Verbrennung von Gas ist dadurch gekennzeichnet sehr emissionsarm zu sein und kaum Feinstaub zu produzieren.

Tags: Gaskamin
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