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Was ist der Unterschied zwischen einen „normalen“ Kaminofen und einem Gaskamin?

Wenn der "normale" Kamin nicht in Frage kommen kann...

Gaskamine gibt es zwar schon seit einigen Jahren im Laden zu kaufen – doch wer die Modelle nicht kennt, steht dem Thema meistens skeptisch gegenüber. Viele Fragen sich beispielsweise, worin die Unterschiede zu einem normalen Kamin liegen und welche Vorteile die Modelle bieten. Diesem Thema widmen wir uns in diesem Beitrag.

Der klassische Kamin

Der herkömmliche Kamin, der mit dem Festbrennstoff Holz, Holzpellets oder Kohle betrieben wird, ermöglicht die Wärmeerzeugung eben über die Verbrennung dieser Ressourcen. Dabei gibt es offene und geschlossene Modelle. Beim Brennstoff Holz wird das Feuer durch Anheizen entfacht. Dazu werden kleinere Holzstücke und leichtentzündliche Holzwolle angezündet und letztlich zu einem kräftig lodernden Feuer entwickelt.


Strahlungswärme wird dabei meist über eine in der Ofentür integrierte Sichtschiebe an den Wohnraum abgegeben. Es gibt aber auch wasserführende Kamine, welche an das zentrale Heizungssystem zur Unterstützung angeschlossen werden können. Die Gase, welche bei der Verbrennung des Festbrennstoffes entstehen, werden über einen geeigneten und fest installierten Schornstein ins Freie transportiert. Was beim Holzofen neben einem aufwendigeren Entzünden zusätzlich hinzukommt, ist die Holzbeschaffung. Dazu müssen Sie entsprechendes Scheitholz bei Ihrem örtlichen Holzhändlerkaufen oder das benötigtes Brennmaterial selbst schlagen und trocknen.

Der Gaskamin

Der Gaskamin sieht dem klassischen Kamin auf dem ersten Blick sehr ähnlich. Genau wie beim Holzofen gibt es beim Gaskamin eine Vielzahl an Designs, die von klassisch bis modern minimalistisch reichen. Der offensichtlichste Unterschied zwischen den beiden Heizungsarten besteht natürlich im Brennstoff: Der Gaskamin kann entweder mit einer fest-installierten Leitung über Erdgas oder mit Propangasflaschen versorgt werden.

Die daraus entstehenden Flammen werden über kleine Düsen gesteuert. Das Flammenbild eines Gaskamins lässt sich sehr gut mit einem normalen Holzfeuer vergleichen. Es sieht fast identisch aus. Jedoch haben Sie von der Optik her die ganze Zeit über ein sehr gleichmäßiges Flammenbild. Es imponiert ebenso sehr wie das eines eschten Feuers und lädt zu einem gemütlichen Kaminabend ein. Für ein authentisches Aussehen lodern die Flammen zudem meist aus Stein oder Holzscheitimitaten aus Keramik. Einziger Unterschied an dieser Stelle ist das typische und von dem einen oder anderen geliebte Knistern des Feuers, welches beim Gaskamin ausbleibt. Bei modernen Modellen lassen sich die Flammen sogar punktgenau steuern und einstellen – etwa per Fernbedienung oder mt einer App auf dem Smartphone.

Gas ist ein sehr sauberer Brennstoff: Es verbrennt emissionsarm und setzt 100x weniger Feinstaub frei, als ein Holzfeuer. Weiter ist die Installation eines Schornsteines beim Gaskamin wesentlich weniger aufwendig und kostenintensiv. Für die Abfuhr der Verbrennungsgase wird lediglich ein einfaches und ausreichend dimensioniertes Rohrsystem benötigt. Dieses variiert aber bei Gaskaminen je nach Hersteller und Marke.

Unterm Strich ist einer der wesentlichen Unterschiede zwischen klassischem Kamin und Gaskamin der Komfort: Reinigung, aufwendige Brennstoffbeschaffung und –lagerung entfallen praktisch komplett. Sie müssen nicht mehr extra anheizen und das Feuer mit der richtigen Luftzufuhr steuern: Ein schönes Feuer auf Knopfdruck!

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