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So hat Schimmel keine Chance: Richtig lüften im Haus und in der Wohnung

Mit diesen Maßnahmen geben Sie dem Schimmel keine Chance

Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es wieder so weit. Überall durch zahlreiche Quellen, lauert die Schimmelgefahr im Haus. Was aber führt überhaupt zur Schimmelbildung? Grundlage und Nährboden für Schimmel ist Feuchtigkeit. Und diese entsteht bei sehr vielen alltäglichen Dingen. Egal, ob Sie duschen oder baden gehen, Ihre Wäsche in der Wohnung trocknen, kochen oder einfach nur atmen.

Bei allen Tätigkeiten entsteht mehr oder weniger Feuchtigkeit, die eine ideale Ausgangslage für Schimmelbildung schafft. Damit sich die Luftfeuchte nicht an den Wänden niederschlägt und in größeren Mengen kondensiert, müssen wir dafür sorgen, dass sie wieder aus den Räumen abtransportiert wird. Und das geht zum Beispiel mit dem richtigen Lüften.

Warum hilft Lüften gegen den Schimmel?

Der Grund warum das Lüften ein wichtiges Mittel im Kampf gegen den Schimmelbefall ist, hat physikalische Ursachen. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als kältere. Wenn Sie jetzt im Winter also die Fenster öffnen, dann strömt die warme Luft aus dem Zimmer nach draußen und kühlere Luft gelangt nach innen. Nachdem Sie das Fenster wieder geschlossen haben, sollten Sie wieder die Heizung aufdrehen beziehungsweise ein schönes Feuer im Kaminofen machen. Mittels Konvektion erwärmt sich die Luft wieder. Daher kann sie jetzt auch wieder mehr Feuchtigkeit aufnehmen und zieht diese aus dem Raum. Beim nächsten Lüften geht der Kreislauf wieder von vorn los. Technisch gesehen, entziehen Sie mit dem richtigen Lüften und Heizen dem Raum Feuchtigkeit – und genau das ist das beste Mittel gegen den Schimmelpilz.

Wie lüfte ich richtig?

Sie haben es bestimmt schon einmal gehört: besonders effektiv ist das Stoß- oder Querlüften. Öffnen Sie dazu mehrere Fenster in mehreren Räumen vollständig. Es entsteht ein Luftzug, der die warme Luft aus den Zimmern abtransportiert und neue Frischluft nachströmen lässt. Im Winter reichen schon etwa 10 Minuten aus. Sehr viel länger sollte es nicht sein.

Bei längerem Lüften findet nicht nur ein Luftaustausch statt, sondern auch die Wände kühlen sich ab. Wird dann wieder geheizt, trifft warme Luft auf kalten Stein. Das Wasser kondensiert und bildet kleine Tröpfchen. Wichtig ist also: Mit dem falschen Lüften können Sie die Bildung von Schimmel sogar begünstigen. Ebenfalls falsch ist das Anklappen des Fensters im Winter. Hierbei geht eigentlich nur Wärmeenergie verloren und es findet kaum ein Luftaustausch statt.

Wer richtig Lüften will, um dem Schimmel vorzubeugen, der macht es am besten dreimal täglich: Früh, Mittag und am Abend. Außerdem ist es sinnvoll, nach dem Kochen, Waschen oder Duschen ebenfalls eine Stoßlüftung durchzuführen.

Schon gewusst? Mit einem Kamin oder Ofen geht das Heizen übrigens um einiges besser, als mit einem normalen Heizkörper. Denn eine Feuerstätte gibt ihre Energie zu einem großen Teil auch über Wärmestrahlung an den Raum ab. Diese Form der Wärme ist viel durchdringender und intensiver, als die klassischen Konvektions-Radiatoren.

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