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Naturstein

Bei einem Naturstein handelt es sich um einen solchen Stein, wie man ihn in der Natur vorfindet. Sobald der Stein zu einem gesägten oder behauenem Produkt wird spricht man von einem sogenannten Naturwerkstein. Dabei werden Natursteine in verschiedene Kategorien eingeordnet. Zum Beispiel in Lockergestein oder Festgestein nach ihrer Erscheinungsform, oder auch in Hartgestein oder Weichgestein nach ihren Verarbeitungskriterien. Natürlich gelten innerhalb Deutschlands ebenfalls Normen für Naturwerksteine, so beispielsweise die DIN 183332 Teil C, die allgemeine technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen reguliert.

Das Material eines Natursteins findet heute in vielen Bereichen Anwendung. Dabei begegnen einem Natursteine vor allem im Alltag sehr häufig. Sie werden verwendet im Gartenbau, für den Innenausbau – zum Beispiel für die Arbeitsplatten in der Küche, Waschtische, Bodenbeläge oder auch Fensterbänke – für Grabmale, aber auch für Außenfassaden oder Steinbildhauerei. Beispielsweise dient ein Naturstein aber auch als hochwertige und auch einzigartige Verkleidung für Kaminöfen, Pelletöfen und Kamine. Einzigartig deswegen, da keine Steinoberfläche der anderen gleicht, auch wenn nur feine Nuancen zu unterscheiden sind. Zumal Naturwerksteine zusätzlich verschiedene Oberflächen aufweisen – wie zum Beispiel gespitzte für optische Punkte, gebeilt für Linien oder auch gestockt für eine gröbere Oberfläche. Die bekannteste Oberfläche wird dabei als sandgestrahlt bezeichnet und ist wohl auch die glatteste unter den bisher genannten Optionen. Der optische Effekt ist oftmals auch ein entscheidender Faktor, wenn es um den Kauf eines Kaminofens oder auch eines Pelletofens mit einer Verkleidung aus Naturstein geht. Dabei wählen die verschiedenen Hersteller aber auch bestimmte Natursteine aus, die sie mit ihren Feuerstätten in Verbindung bringen. Besonders beliebt ist dabei Speckstein, Sandstein oder Granit – dies eignet sich am besten als Ofenverkleidung.

Das Besondere am Naturstein ist seine natürliche Wärmespeicherung. Während der Befeuerung des Kaminofens nimmt der umliegende Stein die thermische Energie des Feuers auf und speichert diese zunächst. Anschließend wird diese Energie als angenehme Strahlungswärme in die umliegende Luft wieder abgegeben – auch noch lange, nachdem das Flammenspiel bereits erloschen ist. Begünstigt wird der Effekt bei Öfen mit integrierten Speichersteinen oder auch den altbekannten Speicheröfen – ist dieser zusätzlich mit einer Verkleidung aus Naturstein ausgestattet, erreicht man eine langanhaltende Wärmeabgabe.