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Kohle Sparen: Die Vor- und Nachteile des Dauerbrandofens

Heizen mit Kohle für die langanhaltende Wärme

Damit es im Winter, wenn die kalte Jahreszeit einmal wieder Einzug hält so richtig wohlig warm Daheim ist, muss für eine entsprechende Wärmequelle gesorgt werden. Eine Möglichkeit ist dafür der klassische Kaminofen für Scheitholz. Entgegen der landläufigen Meinung können diese als Zeitbrandofen bezeichneten Modelle ebenfalls 24 Stunden ununterbrochen befeuert werden. Die Besonderheit beim Dauerbrandofen liegt lediglich darin, dass er auch Braunkohle verfeuern kann. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen die Vorzüge und Nachteile dieser Ofenklasse einmal genauer Vorstellen.

Dauerbrandofen – Die Glut macht das Geheimnis

Dauerbrand bedeutet, dass diese Feuerstätten die Glut im Inneren besonders lange halten können: Mindestens 4 Stunden bei Kohle und mindestens 1,5 Stunden bei Holz. Zu beachten ist, dass diese Zeiträume bei voller Nennleistung erreicht werden muss. Sie werden jedoch sehr oft über sehr viel längere Zeiten stoßen, wenn Sie nach solchen Dauerbrandöfen Ausschau halten. Das liegt daran, dass die Angaben meist unter einer reduzierten Luftzufuhr gemacht wurden. Bei Teillast muss ein Dauerbrandofen mit Holz mindestens 10 Stunden und mit Braunkohlebriketts 14 Stunden ein Glutbett aufrechterhalten.

Ein großer Vorteil bei einem Dauerbrandofen ist, dass Sie verhältnismäßig selten für Holznachschub sorgen müssen. Man muss diese Fähigkeit jedoch auch von der zweiten Seite der Medaille betrachten. Der Ofen läuft dann dauerhaft bei gedrosselter Luftzufuhr – es entstehen mehr Schadstoffe und mehr Ablagerungen im Abgas-System. Im schlimmsten Fall holen Sie sich also eine richtige Dreckschleuder ins Haus. Wer einen Dauerbrandofen also häufiger bei starker Drosselung laufen lässt, der muss mit einem erhöhten Wartungs- und Reinigungsbedarf rechnen.

Ein Dauerbrandofen lohnt sich eigentlich nur dann für Sie, wenn Sie günstig an den Brennstoff Braunkohle herankommen können. Sie besitzt einen höheren Energiegehalt als Holz, ist noch vergleichsweise günstig, produziert aber auch mehr Schadstoffe. Sie sollten sich ebenfalls darüber im Klaren sein, dass das Heizen mit Kohle nicht die sauberste Angelegenheit ist – der feine Kohlestaub setzt sich überall ab. Man muss bei einem Dauerbrandofen einfach die Vorteile- mit den Nachteilen aufwiegen, um zu einem sinnvollen Ergebnis zu gelangen. Wenn Sie die vermeidlichen Einschränkungen nicht stören, dass ist der Dauerbrandofen eine gute Wahl: Er bringt viel Leistung und hilft beim Einsparen von Heizkosten.

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