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Welche Kaminofenverkleidung ist die Beste? Keramik, Naturstein oder blanker Stahl?

Auf Ihre Ansprüche und Ihres Bedürfnisse kommt es an

Kaminöfen gibt es mit zahlreichen Oberflächen zu kaufen. Abgesehen von der Optik können diese aber auch noch einige netten Nebeneffekte haben, wie zum Beispiel das Speichern von Wärme. Wenn Sie sich aber noch nicht entschieden haben, welche Kaminofen Verkleidung Ihre neue Feuerstätte haben soll, dann wird Ihnen dieser Beitrag weiter helfen. Wir haben die drei gängigen Varianten Keramik, Naturstein und Stahl gegenübergestellt und zeigen Ihnen, welche Vorteile diese haben.

Keramik: So wie früher

Eine Ofenverkleidung aus Keramik ist ein traditioneller Klassiker, der seine Wurzeln in der Ofenkachel hat. Diese Form der Gestaltung kennen und schätzen wir schon seit dem Mittelalter.
Eine Verkleidung aus Keramik hat mehrere Vorteile: In puncto farblicher Gestaltung, Verzierungen und Form kaum Grenzen gesetzt. Neben den optischen Raffinessen, trumpft die Keramikverkleidung weiter mit einer Wärmespeichereigenschaft. Je nach Dicke und Art der Keramik kann die Wärme mehrere Minuten oder einige Stunden gespeichert werden. Wenn Sie auf die Wärmespeicherung besonders viel Wert legen, dann sollten Sie auf möglichst massive Keramiken achten.


Naturstein: Für alle, die den heißen Stein möchten

Der Naturstein überzeugt durch eine einzigartig hochwertige Optik und macht jeden Ofen zu einem Unikat. Der technische Vorteil von Naturstein-Verkleidungen ist, dass er Wärme aufsaugen kann wie ein Schwamm. Das Material besitzt zahlreiche Mikroporen, in denen die Energie gespeichert werden kann.

Auch hier ist wieder wichtig: Je mehr Masse, desto besser. Vollverkleidungen bei Kaminöfen sind besonders effizient. Zum Vergleich: Ein richtig massiv-verkleideter Ofen mit zusätzlichem Speicherkern kann wie Wärme bis zu 21 Stunden lang halten, nachdem das Feuer aus ist. Man spricht dann von einem Speicherofen. Das ist nicht nur komfortabel, sondern auch sehr sparsam im Brennstoff-Verbrauch. Allerdings muss beachtet werden, dass der Ofen mehr Zeit benötigt ehe er aufgeheizt ist und seine Wärme abgibt. Er verhält sich daher etwas schwerfälliger im Betrieb.

Ein Mittelweg wäre es beispielsweise einen Kaminofen zu kaufen, der nur eine Seitenverkleidung mit Naturstein besitzt oder eine Topplatte.

Blanker Stahl – zeitlos und rustikal

Stahl kommt vor allem bei sehr modern anmutenden Kaminofen mit klaren geraden Linien und Flächen zum Einsatz. Farblich, als auch gestalterisch lässt sich mit Stahl viel realisieren. Ein Vorteil ist, dass es eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit aufweist und daher die Wärme des Feuers sehr schnell an Ihren Wohnraum abgegeben werden kann. Zur Erinnerung – Wärmespeicher mit Keramik und Naturstein benötigen eine gewisse Zeit zum Aufheizen. Allerdings wird vom Stahl im Prinzip keine Wärme gespeichert, weshalb die Wärmeabgabe prinzipiell mit dem Erlöschen des Feuers ein Ende findet.

Welche Variante ist besser?

Einfache Antwort: Keine. Alle drei Varianten haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite steht eine schnell verfügbare Wärme bei Stahloberflächen, die aber auch schnell wieder weg. Ist. Das andere Extrem ist der vollkommen in Stein gehüllte Speicherofen, welcher aber auch erst mehrere Stunden zum Aufheizen braucht. Suchen Sie dagegen einen Mittelweg aus Wärmespeicherung und einer individuellen Optik, dann ist die klassische Ofen-Keramik die beste Wahl.

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