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Kamin selber bauen

Wie Sie sich Ihren Traumkamin in Eigenregie bauen können - Der offene Kamin

Offene Kamine sind immer noch der Inbegriff für wohlige Wärme und knisterndes Feuer. Doch sind sie mittlerweile nicht mehr effektiv und wirtschaftlich genug. Aus diesem Grund entwickelte man einen Heizkamin. Es handelt sich hierbei um einen Kamineinsatz, der in den offenen Kamineingesetzt wird. Dadurch, dass die Feuerstätte nun geschlossen ist, wird die Energie des Brennstoffes wesentlich besser verwertet.

Eine Anleitung zum Kaminbau

Wir wollen Ihnen mit dieser Anleitung keine exakte Aufbauanleitung für einen Kamin geben. Sie sollen lediglich eine Vorstellung davon bekommen, was es bedeutet, einen Kamin selber zu bauen. Eine exakte Anleitung ist allein schon nicht möglich, weil es viele verschiedene Modelle, Designs, Typen und Materialien gibt. Desweiteren müssen Sie beim Bau Ihres Kamins sämtliche gesetzlichen Vorschriften einhalten.

Die Wärmespeicherung

Wem es darauf ankommt, möglichst schnell viel Wärme zu produzieren, der kann auf eine Kaminverkleidung aus leichten Kalziumsilikatplatten zurückgreifen. Wer seinen Kamin für den Dauerbetrieb vorsieht und gerne die entstandene Wärme speichern möchte, arbeitet Speichersteine wie Speckstein oder Schamotte in den Kamin ein. Diese benötigen in der Regel 4 bis 5 Stunden, um die Wärme aufzunehmen und danach bis zu 24 Stunden lang abzugeben. Ist die Frage bezüglich der Wärmespeicherung geklärt, können die entsprechende Kaminverkleidung und der Kamineinsatz ausgesucht werden.

Bevor Sie anfangen, Ihren Kamin zu bauen, sollten Sie den zukünftigen Standplatz des Kamins auf seine Tragfähigkeit überprüfen. Ist hier grünes Licht gegeben, müssen die Wände und die Decke innerhalb der Kaminverkleidung gedämmt werden. Die Mauerung hinter dem Kamin kann man sich sparen. Stattdessen werden hier 8 bis 10 cm Wärmedämmplatten integriert.

Die Kaminverkleidung

Die Verkleidung des Kamins wird Ihnen vorgefertigt geliefert. Achten Sie jedoch darauf, dass genügend Kamingitter vorhanden und an den richtigen Stellen positioniert werden. Größe und Anzahl dieser Kamingitter werden vom Hersteller vorgegeben. Ein Kamingitter muss unter dem Kamineinsatz eingelassen werden, um die Frischluftversorgung zu gewährleisten. Ein anderes muss oberhalb eingelassen werden. Für alle Kamingitter existieren genaue Vorgaben und Mindestabstände.

Was Sie unbedingt beachten sollten!

Dass ein Kamin einen Schornstein benötigt ist selbstverständlich. Doch mindestens genauso wichtig ist die Versorgung mit Frischluft. Ein Kamin ohne Frischluftzufuhr von außen könnte dem Raum zu viel Sauerstoff entziehen, was zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen kann. Hier sollte man vorher den Hersteller konsultieren und die empfohlene Frischluftzufuhr wählen. Bei kleinen Kaminen reicht die Zufuhr durch die Raumluft völlig aus, bei größeren Kaminen jedoch sollte man auf eine externe Luftzufuhr setzen. Hierbei wird zum Beispiel der Schornstein nicht nur als Abgas- sondern auch als Zuluftleitung genutzt. Die Zuluft wird natürlich durch einen speziellen Kanal zum Kamin geführt. Eine andere Möglichkeit ist, das Bohren eines Lochs in die Außenwand oder zum Keller hin.

Wer sich für die Schornstein-Methode entscheidet, sollte vorher seinen Schornsteinfeger konsultieren. Dieser wird Sie gerne über Vorschriften und Möglichkeiten in Kenntnis setzen.

Auch wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Lassen Sie sich von dem Bauprojekt „Kamin“ nicht abschrecken. Jeder kann seinen Kamin selber bauen. Wir helfen Ihnen bei der Planung und Durchführung.

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