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Kachelofen Spezial: Teil II - Welche Arten von Kachelöfen gibt es?

Weiter geht es in der Welt der Kachelöfen

Im ersten Teil unseres Kachelofen Spezials haben wir uns mit der bewegten Geschichte dieser Feuerstätten beschäftigt. Er gehört zu den ältesten und einflussreichsten Öfen auch für die Entwicklung des Kaminbaus. Diesmal werfen wir vor allem einen Blick, auf die verschiedenen Bauarten und individuellen Vorteile.

Der Warmluft-Kachelofen – Schnelle Wärme, schnelles Auskühlen

Der Warmluft-Kachelofen zeichnet sich durch eine schnelle Erwärmung des Raumes aus. Hier strömt die Raumluft am Heizeinsatz und an der Nachheizfläche aus Guss entlang und erwärmt sich dabei sehr schnell. Die Luft fließt über Warmluftgitter oder entsprechende Schächte zurück in den Wohnraum und erwärmt diesen in kürzester Zeit. Aufgrund der hohen Leistungsspitzen eignet sich diese Ofenform besonders dann, wenn eine hohe mittlere Heizleistung benötigt wird, etwa in Altbauten oder großen Räumen. Allerdings sorgt die schnelle Erwärmung und die geringe Wärme - Speichermasse dafür, dass die Ofenanlage relativ schnell wieder auskühlt.

Der Speicherkachelofen – ein Profi für Energiespeicherung

Der Speicherofen besitzt – wie der Name schon vermuten lässt – einen großen Wärmespeicher aus mineralischem Material. Die Wärme wird entweder über Nachheizflächen oder keramische Züge an den Speicher abgegeben.

Der Ofen gibt anschließend seine Wärme als sanfte Strahlungswärme ab und heizt den Raum langsam und gleichmäßig auf. Hohe Leistungsspitzen und große Raumtemperaturschwankungen werden vermieden. Speicheröfen können auch als Kombi-Öfen verwendet werden: Ein Teil der Wärmeenergie wird als Warmluft in den Raum abgegeben. Der Rest wird gespeichert und kann erst später an das Zimmer abgegeben werden. Je nach Gewicht der Speichermasse kann der Kachelofen eine längere Aufheizzeit benötigen. Handwerklich erstellte Speichermasse stellt die ursprünglichste Form des Speicherkachelofens dar und wird so bereits seit langer Zeit verwendet.

Der Moderne: wasserführende Kachelöfen

Die wassergeführte Variante ist eher eine neue Entwicklung unter den Kachelöfen. Sie stellen eine interessante Alternative zu den beiden oben genannten Varianten dar, insbesondere dann, wenn gleich das ganze Haus mit Wärme versorgt werden soll.

Anstelle eines massiven Wärmespeichers können Sie sich einfach eine große Wassertasche vorstellen. Durch die Hitze des Feuers wird das Wasser erhitzt und anschließend an den zentralen Heizkreislauf weitergeleitet. Dadurch steht die Energie beispielsweise den Heizkörpern zur Verfügung. Der Kachelofen gibt dann nur eine moderate Menge an Wärme in den Raum ab. 

Tags: Kachelofen
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