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Wie viel Holz braucht ein Grundofen?

Der besondere Ofen unter den Öfen

Ein Grundofen ist ein besonderer Ofen, der sehr viel Wärmeenergie aufnehmen und speichern kann. Je nach Art des Aufbaus sind bis zu 22 Stunden Wärmeabgabe möglich, nachdem das Feuer schon längst erloschen ist. Das spricht für eine hohe Effizienz des Systems und ist daher ideal für alle, die viel Energie sparen möchten. Die Art und Weise, wie ein solcher Ofen befeuert wird, unterscheidet sich aber deutlich von einem normalen Kamin. Daher stellen sich viele die Frage: Wie viel Holz verbraucht ein Grundofen eigentlich wirklich? Genau das wollen wir uns im folgenden Beitrag einmal genauer ansehen.

Grundofen Funktionsweise

Die besonders hohe Wärmespeicherung kommt bei einem Grundofen dadurch zustande, dass die Strahlungsenergie des Feuers direkt in den Wärmespeicher abgegeben wird. Zusätzlich gibt es noch eine intelligente Rauchgasführung, sodass noch mehr Energie an den Wärmeakku abgegeben werden kann. Nur der kleinere Anteil der Energie wird beim Verbrennen des Holzes direkt in den Raum abgegeben. 

Holzverbrauch

Da ein Grundofen eine sehr hohe Masse besitzt, braucht er eine gewisse Zeit, bis er sich genügend aufgeheizt hat. Er ist träge. Bei einem normalen Kaminofen ist das nicht so. Er wird nach der letzten Glut recht schnell wieder kalt. Er muss also den ganzen Tag mit Feuerholz versorgt werden, wenn Sie es warm haben möchten.

Bei einem Grundofen ist das anders. Der Holzverbrauch ist auf die Energieabgabe hochgerechnet deutlich geringer. Er wird nur etwa 2-3 zweimal täglich zu befeuern: Und das direkt nacheinander. Mit dieser Methode haben die Wärmespeicher genügend Zeit, um sich aufzuladen. Das war es schon. Sie brauchen ihn den ganzen Tag nicht mehr zu befeuern. Im normalen Alltag bedeutet das für Sie: Der Grundofen wird morgens angezündet. Abends, wenn Sie nach Hause kommen, ist es immer noch schön warm. Ein Standard-Kaminofen muss für eine vergleichbare Wärmeabgabe mindestens doppelt so oft befüllt werden.

Worauf Sie achten sollten

Bei der Befeuerung eines Grundofens ist darauf zu achten, dass Sie die Luftzufuhr voll geöffnet lassen, solange die Flammen züngeln und der Abbrand in vollem Gange ist. Ist nur noch ein kräftiges Glutbett zu sehen, kann die Luftzufuhr geschlossen werden. Dieses Vorgehen ist wichtig, da Sie sonst einen so genannten Schwelbrand im Grundofen erzeugen können, der nicht nur ineffizient ist, sondern sogar zu einer vermehrten Rußbildung. Diese Art von Ofen ist außerdem so konzipiert, dass eine vergleichsweise geringe Menge an Asche zurückbleibt. 

 

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Tags: Grundofen
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