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Hilfe, es brennt! – Der richtige Umgang mit dem Feuerlöscher

Damit es im Ernstfall schnell und sicher zugeht

Feuer ist schon seit jeher faszinierend und gefährlich zugleich. Wenn man bei spätabendlicher Stunde gebannt ins Kaminfeuer schaut und dabei die Zeit vergisst, steht man wortwörtlich im Bann der Flammen. Doch wenn es in der eigenen Wohnung zu einem Brand kommt, dann ist Not am Mann.

Egal ob Kaminofen, Adventskranz oder die Kerzen am Christbaum – jedes Feuer kann durch unglückliche Umstände außer Kontrolle geraten. Aber wissen Sie, wie man im Ernstfall ein Feuer richtig löscht und wie man mit einem Feuerlöscher umgeht?

Die Brandklasse entscheidet über das Löschmittel

Tatsächlich besitzen gerade einmal zwei Prozent der deutschen Haushalte einen Feuerlöscher. In Anbetracht des Risikos eines Brandes und der Möglichkeiten, die ein Feuerlöscher bietet, ein verschwindend geringer Prozentsatz. Aber ein Feuerlöscher kann Leben retten! Wichtig ist jedoch, dass Sie auf die Brandklasse achten. Nicht jedes Feuer lässt sich auch mit jedem Feuerlöscher bekämpfen. Zur Unterscheidung werden daher bei uns verschiedene Brandklassen verwendet:

  • A: Brände von festen Stoffen wie Holz und Papier (Kamin oder Kaminofen)
  • B: Flüssige oder flüssig werdende Substanzen (z.B. bei Biokaminen)
  • C: Brände von Gasen, etwa Propan (Gaskamine)
  • D: Brand von Metall, zum Beispiel Aluminium .
  • E: Brand von Fetten, beispielsweise Fett in Fritteuse.

Welches Löschmittel ist wann zu wählen?

Ein ABC-Feuerlöscher funktioniert meist mit einem Pulver und entzieht den Sauerstoff. Wie der Name schon sagt, kann er gegen die ersten drei Brandklassen A, B und C eingesetzt werden. Vorteil und Nachteil ist, dass sich das Pulver auch im noch so kleinsten Winkel verteilt: Der Brand wird zwar gelöscht, die meisten elektronischen Geräte werden dadurch aber unbrauchbar.

Als Alternative steht Ihnen der Schaumlöscher zur Verfügung. Hier werden nur die Brandklassen A und B effizient bekämpft. Dafür richtet diese Variante aber auch weniger Schaden an. So eignet sie sich besonders zur Brandbekämpfung im eigenen Haushalt.

Auf die regelmäßige Wartung achten

Wichtig ist, dass sich der Feuerlöscher stets in einem einwandfreien Zustand befindet. Normalerweise steht eine generelle Wartung alle zwei Jahre an. Der Zeitpunkt zur nächsten Reinigung ist auf dem Prüfsiegel vermerkt. Die Lebensdauer eines Löschers wird durch die Qualität des Löschers bestimmt. Hochwertige Feuerlöscher können durchaus bis zu 20 Jahre ihren Dienst tun. Ihre Sicherheit wird es Ihnen danken.

Wie lösche ich richtig?

Damit Sie ein Feuer richtig löschen können, sollten Sie den kompletten Inhalt nicht auf einmal in die Flammen werfen. Am besten ist es, stoßweise den Auslöser zu betätigen. Brände sollten immer von vorn nach hinten und von unten nach oben bekämpft werden. Bei Tropf- und Fließbränden ist es dagegen besser, von oben nach unten zu löschen. Versuchen Sie außerdem immer in Windrichtung vorzugehen.

Tags: Anleitungen
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