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Gaskaminofen - Es muss nicht immer Holz zum Heizen sein

Wenn die Holzbeschaffung zum Problem wird

Sie leben in der Stadt und haben daher Probleme mit der Beschaffung von Kaminholz? Dann wäre ein Gaskaminofen wohl eine echte Alternative für Sie. Er verspricht eine authentische Kaminatmosphäre auf Knopfdruck und das ganz ohne Holz, Asche oder Anschüren. Doch wie funktioniert so ein Gaskaminofen eigentlich und kann er seine Versprechungen auch in der Praxis einhalten? In diesem Beitrag werden Sie es erfahren!

Wärme auf Knopfdruck? - Was ein Gaskaminofen kann

Wie der Name es schon sagt, wird ein Gaskaminofen entweder mit Erdgas oder mit Flüssiggas betrieben. Es gibt sogar einige Modelle, die mit einer herkömmlichen Gasflasche betrieben werden können. Der Gaskaminofen bietet Ihnen eine ähnliche Heizleistung wie ein herkömmlicher Kaminofen, kann aber im Gegensatz dazu mit vielen Komfort-Funktionen überzeugen, welche Ihnen die Bedienung besonders leicht machen:

Auf Knopfdruck entzündet sich das Gas in dem Gaskaminofen von selbst, weshalb ein manuelles Anzünden per Hand entfällt. Zudem lässt sich die Flamme und somit auch die Wärmeabgabe bei einem Gaskaminofen stufenlos über einen Drehregler einstellen.

Ein geschlossener Gaskaminofen erreicht im Schnitt einen Wirkungsgrad zwischen 70 und 90 Prozent. Er steht einem herkömmlichen Kaminofen somit nicht nur in der Leistung in nichts nach, sondern heizt auch ebenso effizient.

Bei dem Abbrand von Gas entstehen im Gegensatz zu Holz viel weniger Emissionen. Dadurch beschlägt bei einem Gaskaminofen die Sichtverglasung nie mit Ruß. Zudem muss auch keine Asche entfernt werden.

Die Optik: Wie sieht das Feuer bei einem Gaskaminofen aus?

Ein Gaskaminofen kann jedoch nicht nur mit seinen technischen Aspekten, sondern auch mit seinem optischen Erscheinungsbild überzeugen. Wenn Sie an eine Gasflamme denken, dann haben Sie sicherlich das Bild von einer bläulichen Flamme wie bei einem Gasherd vor den Augen. Bei einem Gaskaminofen sieht das Flammenbild durch eine spezielle Luftführung jedoch vollkommen anders aus. Es besitzt das gleiche rötlich bis gelbliche Farbspektrum eines traditionellen Holzfeuers. Selbst dessen natürliches Flackern und Zucken wird durch die spezielle Luftführung bei einem Gaskaminofen nachgeahmt.

Anschlüsse und Schornstein: Was Sie beachten müssen

Wie kommt das Gas überhaupt in den Gaskaminofen hinein? Dafür gibt es zwei Varianten: über einen Anschluss für Erdgas oder über eine Gasflasche mit Flüssiggas. Bei der ersten Variante benötigen Sie natürlich einen Gasanschluss an der Stelle, an der Sie Ihren Gaskaminofen aufstellen möchten. Der Nachteil an der zweiten Variante ist der begrenzte auf elf Kilogramm begrenzte Inhalt einer Gasflasche. Diese muss bei einem Dauerbetrieb täglich per Hand gewechselt werden. Ein Gaskaminofen stellt natürlich auch eigene Ansprüche an den Schornstein. Sprechen Sie daher im Vorfeld unbedingt mit dem Schornsteinfeger. Er errechnet Ihnen gerne den passenden Querschnitt und die richtige Höhe für den Schornstein.

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