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Funken müssen draußen bleiben: So funktioniert ein Funkenschutzgitter

Keine Funken - keine Gefahr

Besitzer eines offenen Kamins kennen das Problem: Früher oder später beginnt das Holz zu knistern und zu knacken. Ab und zu fliegen dabei auch einige Funken durch den Raum. Und das kann richtig gefährlich werden. Mit einem Funkenschutzgitter können Sie sich davor schützen. Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen.  

Ein Funkenschutzgitter kann bei Ihnen zu Hause einen wertvollen Beitrag zum Brandschutz leisten. Am besten funktionieren sie in Kombination mit einer Bodenplatte. Dadurch fallen die Funken auf einen feuerfesten Grund und können keinen weiteren Schaden anrichten. Im Wesentlichen gibt es das praktische Kaminzubehör in zwei verschiedenen Varianten: aus Glas oder als Drahtgeflecht.

Funkenschutzgitter aus Glas

Diese Modelle bestehen im Kern aus einem etwa acht Millimeter starkem Glas. Es ist ein Schutz der aus dem ungefährlichen Einscheibensicherheitsglas (ESG) besteht. Sie bieten sich aufgrund der ansprechenden Optik für den Einsatz vor einem offenen Kamin im Wohnzimmer an. Ein weiterer Vorteil des Funkenschutzgitters aus Glas ist der uneingeschränkte Blick auf das Flammenspiel. Dabei kommt das ESG mit einer hohen Hitzebeständigkeit von bis zu 300°C zum Einsatz. Es wird für einen optimalen Schutz vor dem Funkenflug circa 30 Zentimeter vor dem Kaminfeuer platziert. Achten Sie beim Aufstellen darauf, dass es den Flammen nicht unmittelbar ausgesetzt wird, da sonst die Gefahr des Berstens besteht. Das Gewicht ist mit seinen 5-10 Kilogramm in der Regel höher, als bei einem Schutz aus Metall. Auch der Preis ist meistens etwas höher, als bei der Metall-Variante. Die Standard-Ausführung besteht aus einem Element. Es gibt sie aber auch mehrteilig. Dadurch kann ein größerer Bereich abgesichert werden.

Funkenschutzgitter aus Metall

Die Metall-Modelle bestehen aus einem feinmaschigen Metallgeflecht mit Rahmen. Die Maschen halten die Funken effektiv von der Kaminumgebung fern und lassen das Licht der Flammen durch. Im Vergleich zum Funkenschutz aus Glas sollten Sie sich jedoch im Klaren sein, dass die Sicht nicht mehr komplett frei ist. Dafür sind solche Exemplare im Handel auch etwas günstiger zu bekommen. Genau wie der Schutz aus Glas wird das Funkenschutzgitter aus Metall vor dem offenen Kamin platziert. Hier kommt es besonders auf den richtigen Abstand an: Nicht zu nah dran und auch nicht zu weit weg. Durch die Strahlungswärme kann es nämlich zu einer Erhitzung des Materials kommen. Gleichzeitig besitzt ein Metall-Funkenschutzgitter ein deutlich geringeres Eigengewicht.

 

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