Persönliche Fachberatung:
03460127100 oder

Feinstaub - so klein, aber dennoch gefährlich?

Feinstaub umgibt uns ständig, da die ultrakleinen Staubkörnchen bei sehr vielen technischen Prozessen freigesetzt werden. Generell gilt, dass Feinstaub der kleinste Bestandteil von Schwebestaub ist, also Staub aus der Umgebungsluft. Das liegt an der kleinen Partikelgröße des Feinstaubs, welcher bereits nur unter einem Mikroskop zu erkennen ist. Feinstaub kann auch gesundheitsschädlich sein: Der Staub kann eingeatmet werden und sich an den Schleimhäuten festsetzen. Das kann Entzündungen auslösen, im schlimmsten Fall sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen oder auslösen. Daher haben Politik und Wirtschaft reagiert und der Feinstaubbelastung den Kampf angesagt. Der Großteil des Feinstaubs wird von der Industrie und dem Autoverkehr erzeugt wird, doch auch andere technische Installationen wie Kaminöfen und Pelletöfen produzieren Feinstaub.

Maßnahmen gegen den Feinstaub in der Ofenbaubranche 

Die Ofenfertigung ist schon seit einigen Jahren stark vom Umwelt- und Klimaschutz bestimmt. Hersteller wie MCZ, Nordpreis oder Spartherm entwickeln immer bessere und effektivere Verbrennungstechniken, um den Feinstaubgehalt gering zu halten. Moderne Kamin- oder Pelletöfen erzeugen daher auch viel weniger Feinstaub bei der Verbrennung von Holz oder Pellets. Die Politik hat strenge Vorschriften entwickelt, an die sich Ofenbauer heute halten müssen. Die in der BlmSchV 2.0 festgeschriebenen Anordnungen betreffen dabei nicht nur die Feinstaubproduktion, sondern auch die Emissionsdichte des Ofens. Die Bundes-Immissionschutzverordnung hatte auch für Kaminbesitzer Folgen. So mussten bis 2014 alle Öfen, die vor 1974 erbaut wurden, stillgelegt werden. Für Kamine, die bis einschl. 1984 gebaut wurden lief die Frist Ende 2017 ab.

Wie entsteht Feinstaub? 

Feinstaub ist in unserer modernen Welt ein allgegenwärtiges Problem. Es entsteht hauptsächlich durch die Industrie oder durch den Straßenverkehr. Aber auch natürliche Prozesse bewirken, dass es zur Feinstauberzeugung kommt. Natürliche Faktoren sind etwa Steinerosionen, wobei kleinste Staubpartikel freigesetzt werden. Auch Kleinstlebewesen und Pollen können mit Feinstaub belastet sein, der beim Einatmen dann in den Körper gelangt. Der Mensch ist dafür verantwortlich, dass die Feinstaubbelastung seit Jahrzehnten zunahm. Deswegen entstehen weltweit Kampagnen für einen verantwortungsvolleren Umgang mit unseren technischen Möglichkeiten. Die zahlreichen Initiativen, die von Kaminherstellern zur Reduktion der Feinstaubbelastung ihrer Kaminöfen durchgeführt werden, sind ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Umwelt- und Gesundheitsschutz.