Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Kaminofen oder Elektrokamin: Für welche Variante soll ich mich entscheiden?

In der Welt der Kamine, welcher ist wann geeignet?

Wer auf der Suche nach einer eigenen Feuerstätte bei sich zuhause ist, der schaut sich natürlich auch die passenden Alternativen dazu an. Elektrokamine sind beispielsweise einem normalen Kaminofen sehr ähnlich und unterscheiden sich oft nur auf dem zweiten Blick. Das ist auch so gewollt. Lesen Sie im folgenden Beitrag, worin die Unterschiede zwischen den beiden Geräten sind und welche Vorteile sie besitzen.

Elektrokamin oder Kaminofen: Auf die Voraussetzungen kommt es an

Der klassische Kaminofen wird entweder mit Scheitholz, Holzbriketts oder manchmal auch mit Braunkohle betrieben. Als Grundvoraussetzung benötigen Sie einen festen Aufstellort, da ein Anschluss an den Schornstein gelegt werden muss. Falls letzterer schon vorhanden sein sollte, ist die Anschaffung eines Ofens keine große Hürde mehr. Meistens muss der Schornstein einfach nur mit einer Kernbohrung zugänglich gemacht werden und schon kann das Feuervergnügen losgehen.

Beim Elektrokamin ist das anders. Hier brauchen Sie weder einen eigenen Schornstein, noch eine Erlaubnis vom Kaminkehrer. Die elektrische Variante wird einfach aufgestellt, mit der Steckdose verbunden und schon ist er bereit für den ersten Einsatz: Ein unschlagbarer Vorteil, wenn Sie in einer Mietwohnung leben.

Auf der einen Seite steht also ein echter Ofen, bei dem Sie einen gewissen Aufwand bei der Installation einkalkulieren müssen. Der Elektrokamin ist diesbezüglich deutlich anspruchsloser.

Mit welchen Anschaffungskosten muss ich rechnen?

In den Anschaffungskosten gibt es Unterschiede. Schornstein, Installation und höherer Anschaffungspreis für die Feuerstätte fallen bei einem traditionellen Kaminofen deutlich höher aus. Alles in allem, sollten Sie dafür einen Betrag zwischen 3.000 und 7.000 Euro einkalkulieren.

Wie zu erwarten war, hat der Elektrokamin auch in diesem Punkt die Nase vorn. Installationskosten fallen meistens weg und den Schornstein können Sie sich ebenfalls sparen. Daher ist bei dieser Variante ein Kostenfaktor zwischen 800 und 3.000 Euro Modellen anzusetzen.

Auch wenn die Preisunterschiede recht unterschiedlich sind, sollten Sie sich nicht dazu verleiten lassen, das günstigste Modell auf dem Markt zu kaufen. Hier gehen die Funktionen meist nicht über die absolute Grundausstattung hinaus.

Große Unterschiede beim Heizen und in den laufenden Kosten.

Wenn Sie möglichst lange Freude an Ihrer eigenen Feuerstätte haben wollen, dann sollten Sie sich auch einen Überblick über die Zusatzkosten verschaffen, die für den laufenden Betrieb zustande kommen.

Beginnen wir beim Elektrokamin: Sie drücken einfach aufs Knöpfchen und schon wird es warm im Zimmer. Allerdings sollten Sie dabei immer den Stromverbrauch mit im Auge behalten. Die meisten Elektrokamine verbrauchen etwa 1-2 Kilowatt pro Stunde. Bei einem Strompreis von etwa 30 Cent je Kilowatt gehen die Kosten für einen dauerhaften Betrieb schnell in die Höhe. Im direkten Vergleich offenbart sich, dass Scheitholz beim Kaminofen etwa 4 Cent je Kilowatt kostet. Das ist natürlich sehr günstig.

Den entscheidenden Vorteil des Ofens haben wir bisher noch gar nicht angesprochen: Sie haben den Luxus eines echten Feuers – die Wärme, das Gefühl und das ganze Ambiente sind völlig anders.

Kaminofen oder Elektrokamin Fazit: Was ist besser?

Wir haben gesehen, dass zwischen den beiden Feuerstätten ein Unterschied wie Tag und Nacht liegt. Dennoch versuchen wir Ihnen an dieser Stelle einen sinnvollen Hinweis zu geben, wie Sie die einzelnen Stärken der Geräte voll ausspielen können:

Der Elektrokamin ist vor allem dann eine gute Wahl, wenn Sie in einer Mietwohnung leben, nicht so viel Geld ausgeben wollen und sich auch nicht mit einem höheren Einbauaufwand auseinandersetzen wollen. Das Flammenbild der modernen Geräte kann sich sehen lassen und ist dem eines echten Kamins täuschend ähnlich. Aufgrund der laufenden Kosten für den Stromverbrauch sind die Geräte aber eindeutig nicht als Ersatz für die Heizungsanlage zu empfehlen. Wer einen Raum damit über den ganzen Winter hinweg warmhalten möchte, der treibt seine Heizkosten in die Höhe. Sie eignen sich aber als hervorragende Alternative in den Übergangszeiten.

Der Kaminofen ist dagegen dann eine gute Wahl, wenn Sie die nötigen Grundvoraussetzungen erfüllen können und sich eine echte Heizungsunterstützung anschaffen möchten. Das Heizen mit Holz ist im Vergleich zu anderen Brennstoffen sehr günstig und lohnenswert. Schon nach wenigen Jahren hat der Ofen seine anfänglich höheren Anschaffungskosten locker wieder hereingewirtschaftet: Ein echtes Feuer mit allem was dazu gehört.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.