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Aus welchen Bestandteilen besteht ein Kaminofen? Teil I

Mehr als nur eine Brennkammer

Ein Kaminofen bietet eine hervorragende Variante in den eigenen vier Wänden für Wärme zu und für eine urgemütliche Atmosphäre zu sorgen. Nicht nur, dass das Feuer mit seiner Strahlungswärme für eine echte Wohltat für den Körper sorgt, das Flammenspiel wärmt auch die Seele. Doch aus welchen Bauteilen besteht so ein Ofen überhaupt und welche Funktion haben sie?

Der Rauchabzug

Eines der wichtigsten Elemente an einem Kaminofen ist vermutlich der Rauchabzug. Bei den meisten Kaminöfen befindet sich der Rauchabzug oberhalb am Kaminofen. Bei vielen Modellen kann er aber auch seitlich oder hinten platziert werden. Die Entscheidung ist meist baulicher oder optischer Natur. Sie hat aber keinen Einfluss auf die Verbrennung an sich. Wichtig ist aber, dass der Durchmesser des Rauchrohres mit dem des Schornsteins abgeglichen werden kann. Im Idealfall sind sie identisch. Der Rauchabzug sorgt dafür, dass die Verbrennungsgase sicher aus dem Wohnraum geleitet werden. Außerdem sorgt der abziehende Rauch aufgrund eines leichten Unterdrucks für einen konstanten Nachschub an frischer Verbrennungsluft. 

Die Brennkammer

Die Brennkammer ist die zentrale Stelle im Ofen, in der der eigentliche Verbrennungsvorgang von passiert. Die Brennkammern von Kaminöfen sind meist aus Guss oder stabilen Stahlkonstruktionen gefertigt. Hohe Verbrennungstemperaturen von bis zu 1.300 Grad Celsius können dem Brennraum aufgrund seiner Beschaffenheit nichts ausmachen. Wenn Sie sich Gedanken über eine Neuanschaffung eines Kaminofens machen, sollten Sie unbedingt Acht auf die Dimensionierung des Brennraumes geben. Die Hersteller der Öfen geben in der Regel die Größe der Brennräume an und dem Zuge auch, wie groß die Holzscheite maximal sein dürfen, die Sie einlegen. In der Regel bewegen sich die Größen für die Holzscheite zwischen 35 und 60 Zentimeter. Brennkammern werden immer mit einem hitzeisolierenden Material ausgekleidet, welches entweder aus Schamotte oder Vermiculite besteht. 

Die Luftregelung

Mit der Luftregelung, welche meist über einen einfach zu bedienenden Handregler erfolgt, haben Sie die Steuerung der Verbrennung in der Hand. Meist gibt es einen Regler für die Primärluft und einen für die Sekundärluft. In der Anheizphase werden beide Luftzufuhrmöglichkeiten vollständig geöffnet. Ist das Feuer kräftig entfacht, wird für die Verbrennung nicht mehr die volle Luftzufuhr benötigt und aus diesem Grund die Primärluftzufuhr geschlossen. Die Sekundärluftzufuhr bleibt geöffnet. Es gibt auch Modelle, die eine dreifache Verbrennungsluft besitzen. Insgesamt trägt die Handhabung der Luftströme dazu bei, dass die Verbrennung effizient und umweltschonend abläuft.

Tags: Kaminofen, Kamin
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